Im Interview mit Sport1 hat sich Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider über den Weggang von Weston McKennie geäußert. Dieser sei der aktuellen Situation geschuldet.

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Schalke: McKennie-Transfer der „aktuellen Situation geschuldet“

13. September 2020, 14:44 Uhr
Weston McKennie hat den FC Schalke 04 verlassen. Foto: dpa

Weston McKennie hat den FC Schalke 04 verlassen. Foto: dpa

Im Interview mit Sport1 hat sich Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider über den Weggang von Weston McKennie geäußert. Dieser sei der aktuellen Situation geschuldet.

Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat den US-Nationalspieler Weston McKennie nur aufgrund der angespannten Finanzlage wegen der Corona-Pandemie an Juventus Turin abgegeben. „Es ist der aktuellen Situation geschuldet, dass wir Weston abgegeben haben. Es passt nicht in unsere Philosophie, einen 22-jährigen, hochveranlagten Spieler, der noch vier Jahre Vertrag hat, zu transferieren“, sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider bei Sport1.

Dies tue weh, „das muss ich so offen und ehrlich sagen. Aber es gibt zurzeit übergeordnete Interessen, die wir berücksichtigen müssen“. Man sei „für das große Ganze bei Schalke 04 verantwortlich. Demnach haben wir am Ende dem wirtschaftlich attraktivsten Transfer zugestimmt“.

McKennie war für 4,5 Millionen Euro Leihgebühr zur Alten Damen gewechselt. Im nächsten Sommer könnte eine Kaufpflicht in Höhe von 18,5 Millionen greifen. Weitere sieben Millionen könnten durch Bonuszahlungen dazukommen.

Schneider: „Es ist in die Gesamtabwägung sicherlich mit eingeflossen, dass dieses Geld nicht sofort zur Verfügung steht. Nichtsdestotrotz ist es der wirtschaftlich attraktivste Deal für Schalke 04, und es wird auch ein nächstes Jahr geben.“ sid

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13.09.2020 - 17:32 - KB1904

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13.09.2020 - 16:33 - Nathan

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13.09.2020 - 15:45 - Schalker1965

Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. (Marie von Ebner-Eschenbach)

In diesem Sinne noch einen charmanten Nachmittag.

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13.09.2020 - 15:18 - KB1904

@Xxxxxxxx1965

Selten solch einen Quatsch gelesen. Aber das sind wir ja von dir gewohnt. k*k*k*

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13.09.2020 - 15:13 - Schalker1965

„Es ist in die Gesamtabwägung sicherlich mit eingeflossen, dass dieses Geld nicht sofort zur Verfügung steht. Nichtsdestotrotz ist es der wirtschaftlich attraktivste Deal für Schalke 04, und es wird auch ein nächstes Jahr geben.“

Dieser Deal ist eine Katastrophe für Schalke, zumal jetzt auch noch ein zweiter "Star" verscherbelt werden muss, um für die nötige Liquidität zu sorgen. Es ist doch gar nicht sicher, dass für McKennie überhaupt noch Geld von Juve kommt, nämlich dann wenn Schalke absteigen und McKennie seine Ausstiegsklausel ziehen sollte. Für diesen Fall könnte McKennie ablösefrei zu Juve oder sonstwohin wechseln und Schalke sieht keinen blassen Euro mehr! Die wirtschaftlich sinnvollste Lösung wäre gewesen, den Kaufpreis sofort zu vereinnahmen und in die Mannschaft zu reinvestieren, insbesondere in die Außenverteidiger-Positionen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, vor welche Herausforderungen der alles andere als lauf- und zweikampfstarke Rudy am Freitag gegen die Bayern gestellt sein wird. In seinem letzten Auswärtsspiel für Schalke in München hat Tedesco Rudy nach einer halben Stunde vom Platz genommen. Das gleiche Schicksal droht dem armen Rudy nun wieder. ´Herr Schneider, nehmen Sie endlich Ihren Hut und verschwinden vom Berger Feld.

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