„Dass wie in der letzten Saison die besten Spieler abgegeben werden, wird in Zukunft nicht anders sein.“ Ein Zitat, das mir als Fan wieder einmal den Atem stocken lässt. Ausgesprochen von unserem Vize-Kapitän Marcel Maltritz. Fraglich, wie eine solche Aussage zu werten ist. Spricht dort ein verzweifelter, aber realistischer Leistungsträger? Oder ein Kämpfer, der aufwecken will, ohne die Zielsetzung des Trainers zu verrücken?

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"Vergesst nicht, wer euch zum Meister gemacht hat!"

Michael Krumm
12. März 2008, 12:01 Uhr

„Dass wie in der letzten Saison die besten Spieler abgegeben werden, wird in Zukunft nicht anders sein.“ Ein Zitat, das mir als Fan wieder einmal den Atem stocken lässt. Ausgesprochen von unserem Vize-Kapitän Marcel Maltritz. Fraglich, wie eine solche Aussage zu werten ist. Spricht dort ein verzweifelter, aber realistischer Leistungsträger? Oder ein Kämpfer, der aufwecken will, ohne die Zielsetzung des Trainers zu verrücken?

Das Erreichen eines UI-Cup- oder Uefa-Cup-Platzes könnte diesen Trend stoppen. Oder wasserdichte Verträge! In diesem Punkt dürften Kuntz und Co. dazugelernt haben. Und wenn es doch so sein sollte, dass größere Vereine mit Geldscheinen wedeln, dann aber gefälligst mit vielen und den größten. Ich habe keine Ahnung, wie und ob man den Abgang unserer stärksten Spieler verhindern kann. Das ist der Job vom Management, und das macht seine Arbeit mehr als gut. Ich jedenfalls bin frohen Mutes, dass alle Leistungsträger gehalten werden können. Wie man Woche für Woche sieht, stimmt es im Kollektiv!

Darum steht eine Sache für mich fest: Wenn jemand den Mund aufmachen darf, dann „Malle“. Es gibt für mich, in den letzten Jahren, keinen beständigeren Spieler als ihn. Seine Feststellung, dass „bei dem Tempo der ersten Halbzeit in Frankfurt, Ata Lameck hätte mitspielen können“ unterstreicht den Ehrgeiz unserer Nummer 4. Weiter so!

Das Schönste an der Partie in Frankfurt war die Gewissheit, dass auch ein offensiv schwaches Spiel noch mit einem Punkt belohnt werden kann. Im Stadion war für mich spürbar, dass die Eintracht riesigen Respekt vor unserer Truppe hatte. Den hatte sich unsere Elf seit Beginn der Rückrunde redlich verdient. Stichwort Respekt, den musste ich in Frankfurt vor den Heimfans haben, die auf der Haupttribüne alles Blau-Weiße einschüchterten. Mir war es egal. Mit dem Punkt kann ich sehr gut leben.

Ich freue mich schon auf Samstag, dann kommen die Stuttgarter. Liebe Schwaben, vergesst nicht, wer euch letztes Jahr zum Meister gemacht hat!

Bis dahin, Glück auf!

Autor: Michael Krumm

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