Westfalia Rhynern hat in der Oberliga eine überragende Saison gespielt.

Westfalia Rhynern

Wurst will nochmal durchstarten

17. Juli 2015, 11:07 Uhr
Foto: Benjamin Neumann

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Westfalia Rhynern hat in der Oberliga eine überragende Saison gespielt.

In der kommenden Spielzeit klafft durch den Abgang von Stürmer Philipp Hanke eine Lücke.

RevierSport sprach mit Rhynerns Kapitän Dustin Wurst über den „Aufstieg“ des Torjägers, die Zugänge des Tabellendritten der vergangenen Saison und die Favoriten für die kommende Saison.

Dustin Wurst, Sie haben mit Ihrer Mannschaft eine starke Saison gespielt. Das hat viele in der Liga überrascht. Auch Ihren Trainer. Ist so eine Leistung noch einmal möglich?
Ich wüsste nicht, warum das nicht möglich sein sollte. Wir haben eine ehrgeizige Mannschaft und einen ehrgeizigen Trainer. Sein System haben wir bis ins Blut verinnerlicht. Wir gehen ja nicht mit dem Ziel, unbedingt Dritter oder Fünfter werden zu müssen, in die Saison.

Vor allem aber geht die Mannschaft ohne Philipp Hanke in die nächste Spielzeit. Wie hat die Mannschaft den Abgang aufgenommen?
Es wurde ja vorher schon ein bisschen getuschelt. Wir haben es ihm unisono gegönnt. Er ist immer absolut auf dem Boden geblieben und bleibt ein Teil von uns. Der Junge hat unglaubliche Fähigkeiten, hat aber auch davon profitiert, wie wir als Team gearbeitet haben.
Macht das die Integration von neuen Spielern nicht auch einfacher?
Ja, auf jeden Fall. Es ist natürlich extrem bitter, dass Aaron Vasiliou sich direkt zu Beginn der Vorbereitung so schwer verletzt hat. In den bisherigen Einheiten haben die Jungs aus der „zweiten Reihe“ das sehr ordentlich gemacht. Ich kann das Beispiel Than-Tan Tranh erwähnen: Er war lange verletzt, hat aber auch immer sofort eingeschlagen, wenn er gespielt hat. Das ist eine Qualität unserer Mannschaft.


Welchen Eindruck haben die Zugänge denn im Gegenzug auf Sie gemacht?
Nach anderthalb Wochen, in denen wir jetzt trainiert haben, hat sich gezeigt, dass die Mannschaft auch weiterhin von der Gemeinschaft lebt. Die Neuen haben wir gut aufgenommen. Das macht es für einen Spieler natürlich wesentlich einfacher, seine Leistung abzurufen. Aber ich bin absolut positiv überrascht. Wir vertrauen außerdem unserer Mannschaft. Man hört ja häufig, dass der und der Spieler kommt und der hat schon in der und der Liga gespielt. Das kann auch nach hinten losgehen. Und das haben andere Vereine schon vorgemacht.

Bleiben wir bei der Konkurrenz und versuchen eine Prognose: Welche Mannschaft hat das Zeug, oben anzugreifen?
Lippstadt, Marl-Hüls und Erkenschwick sind solche Kandidaten. Lippstadt ist nie zu unterschätzen. Und Erkenschwick ist ähnlich aufgestellt wie wir: coole Jungs, cooler Trainer. Marl-Hüls hat ordentlich aufgerüstet, da steckt gut was hinter.

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