Der VfL Bochum will beim ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC St. Pauli (21.9., 20.30 Uhr) 300 Fans zu einem Besuch ins Vonovia-Ruhrstadion ansprechen. Profitieren sollen Allesfahrer, Menschen mit Behinderungen und in diesem Jahr zu ehrende Mitglieder.

2. Bundesliga

VfL Bochum: Diese 300 Menschen sollen gegen St. Pauli ins Stadion

Stefan Bunse
11. September 2020, 22:00 Uhr
Das Vonovia-Ruhrstadion des VfL Bochum. Foto: firo

Das Vonovia-Ruhrstadion des VfL Bochum. Foto: firo

Der VfL Bochum will beim ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC St. Pauli (21.9., 20.30 Uhr) 300 Fans zu einem Besuch ins Vonovia-Ruhrstadion ansprechen. Profitieren sollen Allesfahrer, Menschen mit Behinderungen und in diesem Jahr zu ehrende Mitglieder.

Der VfL Bochum hat sich mit den lokalen Behörden darauf verständigt, beim ersten Saisonheimspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC St. Pauli 300 Zuschauer in das Vonovia-Ruhstadion zu lassen. Das teilte der Verein am Freitag mit.

Auf Grundlage des von der Task Force Sportmedizin erarbeiteten Hygienekonzepts für den Sonderspielbetrieb im Profifußball hat der VfL Bochum 1848 ein eigenes Hygienekonzept auf die Beine gestellt. Dieses Konzept sehe auch eine Wiederzulassung von Zuschauern für den Sonderspielbetrieb vor.

Heimspiel gegen St.Pauli vor 300 Fans

In dieser Woche konnte der Verein das Gesundheitsamt der Stadt Bochum davon überzeugen, dem Konzept zuzustimmen. Deshalb will der VfL dieses Konzept gegen St. Pauli nun zum Einsatz bringen. „Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt hat sich der VfL Bochum 1848 dazu entschlossen, diese zulässige Höchstzahl bei der Partie gegen den FC St. Pauli (Montag, 21. September 2020, 20:30 Uhr) in Anspruch zu nehmen, um damit Abläufe aus dem 46-seitigen Hygienekonzept für die Wiederzulassung von Zuschauern zu testen“, teilte der Verein auf seiner Homepage mit.

Behörden sehen Chancen auf mehr Fans

„In Absprache mit den Abteilungen Ticketing, Fanbetreuung und Mitgliederwesen werden die Karten u.a. denjenigen VfL-Fans angeboten, die den Verein überall hin begleitet haben, sowie den zu ehrenden Mitgliedern diesen Jahres und Menschen mit Behinderungen. Hierzu werden unsere „Alles-Fahrer“ sowie die Menschen mit Behinderungen von der VfL-Fanabteilung, die Jubilare unter den Mitgliedern von der Mitgliederabteilung kontaktiert“, erklärt der Klub.

Zugelassen sind derzeit 300 Fans. Aber es gibt weitere gute Nachrichten für die VfL-Fans. Denn: „Grundsätzlich erkennen die örtlichen Behörden anhand des Konzepts auch gute Chancen, eine größere Anzahl von Zuschauern im Vonovia Ruhrstadion zuzulassen, allein sieht dies die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) nicht vor. Sportveranstaltungen mit über 300 Zuschauern sind darin nicht zulässig und somit auch nicht genehmigungsfähig. Daher kann der Heimspielauftakt in die Saison 2020/21 nur vor maximal 300 Zuschauern stattfinden“, erklärt der Verein.

NRW-Minsterpräsident Armin Laschet stellt Anpassung der Corona-Schutzverordnung in Aussicht

Aber genau diese Verordnung soll gegebenenfalls schon zu Beginn der kommenden Woche angepasst werden, teilte am Freitag NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit. Fußballspiele mit "einigen tausend Zuschauern" könnten möglich werden. Davon könnte dann auch der VfL Bochum profitieren.

Um weitere Erkenntnisse für den Spielbetrieb unter den Rahmenbedingungen des Hygienekonzepts zu erhalten, will der Verein beim DFB-Pokalspiel der VfL-Frauen gegen den FC Viktoria Berlin den personalisierten Ticketverkauf und das Catering per Voucher testen. Damit er für den Fall-X vorbereitet ist, wenn wieder mehr Zuschauer ins Stadion dürfen.

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