Landesligist VfB Homberg ist heiß auf den Spitzenkracher am Ostermontag (18 Uhr, PCC-Stadion) gegen Tabellenführer 1. FC Kleve.

VfB Homberg

Janßen-Elf will die "Super-Sechs"

Thomas Tartemann
26. März 2016, 17:44 Uhr
Foto: Ketzer

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Landesligist VfB Homberg ist heiß auf den Spitzenkracher am Ostermontag (18 Uhr, PCC-Stadion) gegen Tabellenführer 1. FC Kleve.

Die Gelb-Schwarzen laufen in XXL-Trikots auf. Das Selbstvertrauen lässt die Brust nach fünf Siegen in Folge enorm anschwellen. Klar, dass Dampfmacher Dennis Wibbe & Co. jetzt die „Super-Sechs“ wollen: Mit einem erneuten Dreier würde Homberg am bisherigen Ligaprimus Kleve vorbeiziehen.

Trainer Stefan Janßen mahnt wie gewohnt zur Besonnenheit. „Wir freuen uns tierisch darauf, als Tabellenzweiter gegen den Spitzenreiter anzutreten. Mehr Topspiel geht nicht. Natürlich wollen wir versuchen, die aktuelle Nummer eins der Liga zu schlagen. Es ist ein besonderer Reiz, dass wir im Erfolgsfall an Kleve vorbeiziehen, aber wir dürfen deswegen nicht übermutig werden. In dieser Partie wird noch nichts entschieden.“

Durch das überraschend deutliche 4:1 (1:0) bei Union Nettetal setzten die Homberger am Gründonnerstag das nächste Ausrufezeichen. Zwar gingen die Unioner durch einen von Tom van Bergen verwandelten Foulelfmeter 1:0 in Führung (8.) und konnten den Vorsprung auch bis zur Pause verteidigen, aber dann zündete der VfB sein Triebwerk. Janßen: „In der ersten Hälfte haben sich beide Teams ein Stück weit neutralisiert. Es war wirklich schwer, durch die Nettetaler Reihen zu kommen. Wir haben dann von der Taktik her ein bisschen was verändert und zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum 1:1 getroffen.“ Nach dem Ausgleich von Marcel Kalski legte Dennis Wibbe das zweite Tor nach (55.). Wirbelwind Sergen Sezen (64.) sowie Joker Stefan Schindler (90+1.) machten danach den Deckel drauf. „Beide Mannschaften haben im zweiten Durchgang auf Offensive gesetzt. Das war richtig gut anzusehen und deutlicher höher als im Landesliganiveau anzusiedeln“, zollte der VfB-Kaderchef auch dem Gegner ein Höchstmaß an Respekt.

Die Maßnahme, den Kontrahenten im Vorfeld genauer unter die Lupe zu nehmen, zahlte sich für die Homberger aus. Janßen hatte Thomas Paterka, den er aus gemeinsamen Zeiten bei Jahn Hiesfeld kennt, mit der Gegneranalyse beauftragt. „Wir haben detaillierte Infos über alle Einzelspieler und die Stärken der Unioner bekommen. Darauf konnten wir entsprechend reagieren. Unser Matchplan ist aufgegangen“, freute sich Janßen. Am Ostermontag soll nun der nächste Plan aufgehen: Dann wäre Homberg Erster.

Autor: Thomas Tartemann

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