Nach drei Unentschieden in Folge hofft der VfL Bochum, seinen Fans am Freitag im Spiel gegen Kaiserslautern zu Hause wieder drei Punkte bescheren zu können.

VfL Bochum

Weniger laufen, mehr Ertrag

24. September 2015, 18:57 Uhr
Foto: firo

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Nach drei Unentschieden in Folge hofft der VfL Bochum, seinen Fans am Freitag im Spiel gegen Kaiserslautern zu Hause wieder drei Punkte bescheren zu können.

Die erneut über 20.000 Anhänger, die am Freitagabend (18.30 Uhr) den Weg ins rewirpowerSTADION finden, sollen für ihre tolle Unterstüzung in den letzten Wochen schließlich auch belohnt werden. "Wir versuchen unseren Fans weiter etwas zu bieten", erklärt Kapitän [person=1403]Patrick Fabian[/person], "und sie am Ende mit drei Punkten glücklich zu machen." Auch [person=8965]Janik Haberer[/person] ist positiv überrascht, dass es der Mannschaft schon nach so kurzer Zeit gelungen ist, die Bochumer wieder für sich zu gewinnen. "Das ist natürlich super", freut er sich, "dass so viele ins Stadion kommen und uns nach vorne peitschen. Wir hoffen, dass wir sie dafür jetzt belohnen können."

Was mit gutem Fußball und den nötigen Punkten alles möglich ist, konnten die Bochumer in den letzten Wochen beobachten. Da verzeihen es die Anhänger auch, wenn drei Mal hintereinander nur ein Zähler rauskommt. Zumal sich die Bochumer immer richtig reingehängt haben. Mit enormen Laufleistungen haben sie versucht die Gegentore zu verhindern, was zuletzt in der Schlussphase leider nicht geglückt ist. Dass die Mannschaft ob des hohen Aufwands müde ist, glaubt Haberer nicht. "Wir laufen enorm viel. Aber am Schluss war das eigentlich weniger ein Kraft-Problem, als dass es uns an der taktischen Umsetzung gefehlt hat."

Wenn es nach dem Trainer ginge, dann müssten seine Spieler gar nicht so viel laufen. Auch Verbeek sieht eher ein taktisches Fehlverhalten seiner Mannschaft. "Wenn du das 2:0 nicht nachlegst, was wir uns in den letzten Spielen immer vorgenommen haben, dann ziehst du dich irgendwann zurück und willst wenigstens das 1:0 verteidigen", erklärt der Trainer. Das Problem an der ganzen Sache sieht er allerdings darin, dass dann sowohl die Angriffe aus der eigenen Hälfte gestartet werden müssen, als dass sich seine Mannschaft nach einem Ballverlust dann auch wieder in die eigene Hälfte zurückziehen muss. "Ich habe versucht die Spieler davon zu überzeugen, dass sie bis zum Ende in der gegnerischen Hälfte stehen sollen. Anders kostet sie das zu viel Energie. Ich hoffe, sie haben das verstanden." Schon am Freitagabend haben die Bochumer die Möglichkeit es zu zeigen.

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