Mit einer souveränen und leichtfüßigen Vorstellung zogen die Kicker des NRW-Ligisten VfB Homberg in die nächste Runde des Duisburger Stadtpokals ein.

Halle Duisburg

Homberger ließen nichts anbrennen

Maximilian Molik
07. Januar 2011, 23:58 Uhr

Mit einer souveränen und leichtfüßigen Vorstellung zogen die Kicker des NRW-Ligisten VfB Homberg in die nächste Runde des Duisburger Stadtpokals ein.

Bereits in der ersten Begegnung wurde klar, dass die Jungs von Günter Abel die Sache anders angehen, als die zweite Mannschaft des MSV Duisburg am Tag zuvor. So gab es sowohl für den VfL Duisburg-Süd (0:2), als auch für den SC Hertha Hamborn (0:5) gegen die starken VfBler nichts zu holen, wobei man sogar noch dankbar sein musste, dass der NRW-Ligist mit seinen Chancen äußerst fahrlässig umging.

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Um den zweiten Platz hinter dem VfB Homberg in der Gruppe C stritten sich insbesondere der SV Genc Osman und der HSV Hilal, welcher in der ersten Partie untereinander mit 1:0 die Oberhand behielt. Das Team des SV Genc Osman ließ dieser Auftaktpleite allerdings zwei Siege folgen, sodass die zwei Punkteteilungen der Hilal-Kicker gegen den ansonsten chancenlosen SC Hertha Hamborn (0:0) und gegen die Männer des VfL Duisburg-Süd (1:1) zu wenig waren, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Als man dann auch noch dem VfB Homberg mit 0:1 unterlag, stand fest, dass der SV Genc Osman Duisburg die Qualifikation für den Samstag überstanden hatte.

Meiderich 06/95 überrascht - TuRa 88 enttäuscht auch in der Halle

In der Gruppe D gab das Landesliga-Schlusslicht TuRa 88 Duisburg seine Visitenkarte ab, doch auch in der Rhein-Ruhr-Halle gab es für die Neudorfer nicht viel Grund zur Freude. Der 0:1-Pleite gegen die GSG Duisburg, mit neun Punkten aus den ersten drei Spielen rasch für den Samstag qualifiziert, folgte in letzter Minute ein 1:0 gegen den Duisburger FV 08, der an diesem Abend völlig zurecht ohne Punkt bleiben sollte. Den Treffer erzielte ausgerechnet Teufel-Stürmer Simon Seifer, der bis dahin nur durch leichtsinnige Ballverluste und harmlose Torabschlüsse aufgefallen war.

Von Anfang an diszipliniert präsentierte sich dagegen der Bezirksligist Spvgg Meiderich 06/95. Spielerisch und taktisch auf der Höhe, wiesen die Meidericher lediglich Schwächen in der Chancenauswertung auf. Dementsprechend folgte dem 3:0-Sieg über den DFV 08 nur ein 1:1 gegen Viktoria Wehofen, obwohl man auch dieses Spiel klar dominiert hatte. Im weiteren Turnierverlauf gelangen allerdings zwei weitere Siege und so zogen die Jungs von der Honigstraße sogar noch an der GSG Duisburg vorbei und beendeten die Gruppe auf dem ersten Tabellenplatz. In dieser Form muss man die Spvgg als Geheimfavorit für den Finaltag auf dem Zettel haben.

[u]Die bisherigen Turnierergebnisse im Überblick:[/u]
[url]http://www.reviersport.de/135773---hallenstadtmeisterschaft-duisburg.html[/url]

Autor: Maximilian Molik

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