Essen

RWE-Rückrunde wie ein Horrorfilm

Stefan Loyda
13. April 2019, 20:13 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Eine Szene um Enzo Wirtz ließ den Fans kurz dem Atem stocken. Der Essener Top-Torjäger musste behandelt werden, nachdem er sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers wehgetan hatte.


Derzeit belegt die Verfilmung des Steven-King-Romans „Friedhof der Kuscheltiere“ den ersten Platz der Kino-Charts. Ein Horror-Film, wenn auch kein klassischer Splatter-Movie, bei dem nach und nach die Hauptdarsteller umgebracht werden. Gleichzeitig gibt es immer wieder Szenen, die den Zuschauer das Blut in den Adern gefrieren lassen. Die Fans von Rot-Weiss Essen dürften sich zumindest teilweise beim Verlauf der Hinrunde an solche Filme erinnert fühlen, wenngleich die Hauptdarsteller auf dem Platz nicht ihr Leben lassen, sondern „nur“ verletzt ausfallen.

Kurz vor der Winterpause traf es David Jansen, der wegen Problemen an der Achillessehne bis zum Saisonende ausfallen und seine Karriere beenden wird. Gleiches gilt für Cedric Harenbrock, der sich nach überstandenem Kreuzbandriss einen weiteren im anderen Knie zugezogen hatte. Danach traf die Verletztenserie Florian Bichler und Max Wegner. Kevin Freiberger muss seit dem Pokalspiel gegen den KFC Uerdingen wieder wegen Knieproblemen pausieren, Philipp Zeigers Saison ist wegen eines Muskelbündelrisses beendet. Immerhin könnte Kevin Grund, der gegen die U23 von Borussia Dortmund ebenfalls wegen Knieproblemen passen musste, an Ostersonntag beim Auswärtsspiel bei Viktoria Köln wieder in den Kader zurückkehren. Jonas Erwig-Drüppel feierte gegen den BVB II sein Comeback nach überstandenem Sehnenanriss im Oberschenkel.

Und dennoch dürften so einige aufgeschreckt sein, als Essens derzeitiger Top-Torjäger Enzo Wirtz ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzt auf dem Boden liegenblieb. Er hatte sich das Knie verdreht, konnte aber nach kurzer Behandlung wieder weiterspielen. „Egal, wen es erwischt und wann es jemanden erwischt, es tut nie gut", sagt RWE-Trainer Karsten Neitzel. Schnell hatte er Ismail Remmo zu sich herangeholt und eine Einwechslung des Youngsters in Erwägung ziehen müsste. Doch Wirtz gab Entwarnung. Neitzel: „Ich habe ihn gefragt, er sagte, dass alles okay wäre, deswegen habe ich nicht gewechselt. Es ist schön, dass es bei Enzo so aussieht, wie es aussieht. So viele dunkle Gedanken hatten wir dann doch nicht mehr.“

Ein Schreckensmoment war es dennoch. Auf weitere können die Essener in den verbleibenden fünf Akten, respektive den letzten fünf Spieltagen, gut und gerne verzichten.

Autor: Stefan Loyda

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14.04.2019 - 12:25 - das ailton

ich finde den Vergleich mit dem film friedhof der kuscheltiere einfach nicht richtig.
passt nicht richtig. fright night passt in dieser Situation doch besser oder???
;)))))

14.04.2019 - 11:49 - faser1966

Mensch hört auf zu jammern, ist ja nicht auszuhalten. RWO spiel ne gute Saison, wird aber eh nicht aufsteigen, weil Wir euch nicht helfen können. Wir verlieren mit unserer Freizeitkicker Truppe den Rest der Spiele, ist aber immer noch Interessanter, als das Ihr zweiter werdet und die Zebras steigen auch ab.
Was wollt Ihr Heulsusen denn sonst lesen ? Unter jeden Artikel steht so ein blöder Kommentar von euch, das ihr nicht beachtet werdet und ich habe auch schon wieder vergessen über wem ich hier schreibe, so Bedeutungslos seid ihr.

14.04.2019 - 10:07 - Takahara

So sieht es aus @AIMausO.
Seit Wochen liefert RWO top Leistung und ein spannendes Duell mit der Viktoria.
Und hier haut man ein nach dem anderen Artikel von der Grauen Mittelfeldmaus RWE Raus.
Essener Redakteure und RS Schreiber müssen richtig von Neid zerfressen sein das es ihnen so schwer fällt im angemessene Rahmen vom zur Zeit erfolgreichen Stadtnachbarn
zu berichten.
Aber das kennen wir Zebras ja auch schon zu genüge.
Schade,früher war Reviersport mal ein richtig gutes Blatt.

14.04.2019 - 07:12 - AlMausO

Liebe Reviersport, das ist gefühlt der 100. Artikel über RWE im Rahmen der Nullnummer gegen den BVB II. Jetzt frage ich ernsthaft, wen interessiert es? Fehlt nur noch ein Interview mit dem Platzwart, wie er den Rasen für dieses Spiel gedüngt hat.
Ein Reviernachbar liefert sich mit Viktoria Köln ein Fernduell um den Aufstieg in Liga 3. dabei fallen in 2 Spielen 14 (!!!) Tore und ihr schreibt darüber, dass sich Karsten Neitzel beim 0-0 gegen den BVB in der Nase gebohrt hat.

14.04.2019 - 05:14 - Frankiboy51

Stefan, jetzt haben wir hier so viele Varianten der vermaledeiten RWEs Verletzungsserie gelesen, daß selbst der vermeintlich größte Roten-Hater genötigt ist, zu sagen; " Arme Fans des Rot-Weiß Eßen, ihr tut mir leid !"


Na, gut, ich scheine es nicht zu sein. Im eigenen RS Forum sind genügend masochistisch angehauchte Aspiranten.