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Regionalliga/Oberliga
Dimitrios Pappas auf Jobsuche - "Ich höre mir alles gerne an"

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Dimitrios Pappas ist auf Jobsuche.
Dimitrios Pappas ist auf Jobsuche. Foto: Judith Michaelis

Auch ohne einen Sieg in fünf Spielen: Dimitrios Pappas hat die ihm beauftragte Mission mit dem TVD Velbert erfüllt. Er hielt den Klub in der Oberliga.

In den letzten fünf Saisonspielen sprang Dimitrios Pappas beim TVD Velbert in die Bresche und ersetzte den glücklosen Jens Grembowietz. Auch Pappas fehlte das Fortune.

Aber: Zwei Remis in fünf Partien sollten am Ende langen, damit der TVD über dem Strich landet. "Das war eine schwere Saison für die Velberter. Sie hatten unheimliches Verletzungspech. Doch am Ende hat es gereicht. Nur das zählt. Für mich war die Mission damit erledigt", erklärt Pappas.

Der 44-Jährige ergänzt: "Beim TVD wird sich einiges ändern. Das geschieht ohne mich. Unsere Vereinbarung lief nur bis zum Saisonende. Ich bin aber natürlich voller Tatendrang und höre mir alles gerne an. Erst einmal ligenunabhängig. Es muss einfach passen."

Rot-Weiß Oberhausen II, Rot-Weiß Oberhausen U19, Rot-Weiß Oberhausen Profis, VfL Bochum Frauen und zuletzt SSVg Velbert sowie TVD Velbert: So lauteten die bisherigen Trainer-Stationen des einstigen RWO-Zweitligaprofis. "Ich habe eigentlich in jeder Sparte meine Erfahrungen gesammelt. Überall hat es Spaß gemacht, deshalb will ich mich auch gar nicht auf etwas festlegen. Ich kann mir eigentlich alles vorstellen. Zudem weiß ich doch auch, dass das Trainergeschäft kein Wunschkonzert ist. Wenn irgendwo jemand fliegt, gibt es auf Anhieb 30 Bewerber. Das ist alles nicht einfach", sagt Pappas.

Dass er eine Mannschaft nach oben führen kann, bewies er zuletzt mit der Sport- und Spielvereinigung Velbert. Jedoch wurde er an der Sonnenblume vorzeitig beurlaubt. Die Velberter stiegen auch ohne Pappas ab. "Es war eine schwierige Saison. Am Ende muss man einfach ehrlich sein: Die Qualität in der Mannschaft hat gefehlt. Wer nach 34 Spielen absteigt, der hat es auch verdient. Das ist die Wahrheit. Natürlich ist es aber verdammt schade, dass man nach dem Aufstieg, um den man jahrelang kämpfte, nach nur einer Saison wieder nach unten muss. Ich wünsche auf jeden Fall sowohl der SSVg als auch dem TVD Velbert alles Gute", erläutert Pappas.

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