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Undiszipliniertheit entscheidet Partie für Speldorf

Foto: Alexandra Roth

Der VfB Speldorf konnte nach fünf Niederlagen in Folge den so wichtigen Auswärtssieg beim VfB Hilden eintüten. Mit 2:0 (1:0) behielt das Team von Christian Mikolajczak vor 150 Besuchern an der Hoffeldstraße die Oberhand und konnte sich somit etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. 

Dabei war es erst eine Undiszipliniertheit von Zissis Alexandris, die die Gäste auf die Siegerstraße führte. Der Offensive leistete sich kurz vor dem Pausentee eine Tätlichkeit, die zur Roten Karte führte (43.). Marc Bach war darüber so gar nicht angetan: "Leider wurde das Spiel eine Minute vor der Halbzeit entschieden. Nach dieser Undiszipliniertheit von Zissis fiel das 0:1 in die Unruhe hinein", schüttelte der Trainer des VfB Hilden auch nach dem Schlusspfiff noch mit dem Kopf.

Abdul Yussif vollendete eine sehenswerte Kombination über mehrere Positionen und war somit der Dosenöffner des Spiels (45.). Mikolajczak wollte nicht von einem wichtigen Sieg für seine Person sprechen. Er stellte die Mannschaft und den ganzen Verein in den Vordergrund. "Der Sieg war natürlich wichtig und tut allgemein gut. In der aktuellen Situation zählt für uns jedes Erfolgserlebnis. Wir waren dieses Mal sehr präsent und zudem enorm zweikampfstark", gab es ein Lob vom Trainer. "Mit der zweiten Hälfte bin ich allerdings nicht zufrieden. Gegen zehn Mann musst du wissen, wie du die Partie richtig in die Breite ziehst. Das gilt es unter der Woche zu analysieren", gibt es noch viel Arbeit für Mikolajczak und sein Team.

Für die Hildener, die am 11. Oktober Fortuna Düsseldorf zum Testkick empfangen (RevierSport berichtete), war es ein neuerlicher Rückschlag nach dem Überraschungserfolg vor Wochenfrist in Bocholt. "Das ist eine ganz bittere Niederlage für uns. Wir haben in der zweiten Halbzeit zwar in Unterzahl Moral gezeigt, der Gegner hat uns aber auch lange am Leben gehalten", setzte Bach zur Analyse an.

Erst mit dem Schlusspfiff war es Dennis Terwiel, der nach feinem Zuspiel von Fabian Schürings eine der zahlreichen Konter eintütete. "Wir konnten den Rucksack endlich ablegen. Nun müssen wir uns positiv weiterentwickeln. Wir haben gezeigt, zu was wir in der Lage sind und sollten mit weiteren Alternativen, die in den nächsten Wochen zu uns stoßen, da weitermachen.

Vielleicht schon am Sonntag im Heimspiel gegen TuRU Düsseldorf. Denn den abgelegten Rucksack will Mikolajczak mit Sicherheit so schnell nicht wieder umschnallen müssen.

Autor: Oliver Stolz

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