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VfB Bottrop
Boss über Aufstieg, neue Saison und Kanoglu-Kritik

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VfB-Sponsor "Da Rino SweetArt" und Vereinsboss Gündüz Tubay (rechts) präsentieren die Aufstiegstorte.
VfB-Sponsor "Da Rino SweetArt" und Vereinsboss Gündüz Tubay (rechts) präsentieren die Aufstiegstorte. Foto: privat

Der VfB Bottrop kehrt nach nur einem Jahr in die Landesliga zurück. Doch Boss Gündüz Tubay ist nach den Feierlichkeiten auch etwas angesäuert.

Der VfB Bottrop hat das Kopf-an-Kopf-Rennen in der Bezirksliga 5 am Niederrhein zu seinen Gunsten entschieden. Mit 77 Punkten kamen die Bottroper mit einem Zähler Vorsprung vor Sterkrade 06/07 ins Ziel. Der Lohn: Die Meisterschaft und die damit verbundene Landesliga-Rückkehr.

"Das war ein turbulentes Jahr und sehr anstrengend. Aber unter dem Strich haben wir das Ziel, das wir immer verfolgt haben, erreicht. Gratulation an die Jungs, an das Trainerteam, alle Verantwortlichen und Sponsoren sowie unsere Fans. Wir haben es uns verdient!", betonte Gündüz Tubay gegenüber RevierSport.

Der VfB-Boss war am Montag nach dem Aufstieg aber auch ein wenig angesäuert. Ausgerechnet der Aufstiegsheld - Samet Kanoglu erzielte das 1:0 gegen den SC 1920 Oberhausen - hatte die Nerven des Unternehmers strapaziert.

Der 29-jährige Kanoglu, der sich Arminia Klosterhardt anschließen wird, hatte gegenüber RevierSport die Vorstandsarbeit beim VfB Bottrop kritisiert.

Samet und Kudret Kanoglu waren an fast der Hälfte der Saisontore des VfB Bottrop beteiligt. Samet verabschiedet sich mit zehn Toren und sieben Vorlagen und Kudret mit 18 Treffern und 16 Assists aus dem Jahnstadion. Das sind insgesamt 51 Kanoglu-Torbeteiligungen an den 110 Saisontreffern des VfB Bottrop.

Diese Kritik sorgte bei Tubay für Zorn. Er betonte gegenüber RevierSport: "Was Samet hier von sich gibt, ist einfach nur eine große Frechheit. Er macht sich bei uns die Taschen voll und dann gibt er solche Sätze von sich. Ich finde das einfach nur schwach. Er soll jetzt in Klosterhardt glücklich werden."

Tubay weiter: "Wir haben uns als Vorstand den Allerwertesten aufgerissen, alle Zusagen an die Jungs stets eingehalten und die Spieler sowie das Trainerteam immer unterstützt. Ich verstehe solche Aussagen einen Tag nach dem Aufstieg einfach nicht. Da packe ich mir wirklich an den Kopf."

Wir werden keinem Spieler mehr die Taschen vollmachen. Es wird keine Söldner mehr geben! Die Jungs, die es betrifft, werden schon wissen, wen ich damit meine. In Zukunft werden wir noch mehr auf Charakter und auf eine mannschaftliche Geschlossenheit achten

Gündüz Tubay

Auch Samets Bruder Kudret Kanoglu, bis dato Kapitän des VfB, wird Bottrop verlassen. "Das hat er unserem Sportchef Philipp Drießen schon im März mitgeteilt. Auch Kudret wünschen wir nur das Beste bei seinem neuen Verein." Nach RS-Informationen geht es für den 31-jährigen Ex-Profi zurück zum SC Reken in die Bezirksliga.

In Zukunft will Tubay weniger in Beine investieren. Die Zeit "der Söldner" sei beim VfB vorbei. "Wir werden keinem Spieler mehr die Taschen vollmachen. Es wird keine Söldner mehr geben! Die Jungs, die es betrifft, werden schon wissen, wen ich damit meine. In Zukunft werden wir noch mehr auf Charakter und auf eine mannschaftliche Geschlossenheit achten. Auch damit kann man große Erfolge feiern", betont Tubay. Er ergänzt: "In der Landesliga wollen wir eine ruhige Saison ohne Abstiegssorgen spielen."

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