VfL-Torwart Riemann gesteht Fehler ein

03.02.2019

Doppel-Patzer

VfL-Torwart Riemann gesteht Fehler ein

Foto: Firo

Seine Fehler leiteten die 0:3-Schlappe des VfL Bochum in der zweiten Bundesliga beim SV Sandhausen ein: Manuel Riemann nahm anschließend die Schuld an den ersten beiden Gegentoren auf sich.

Der bittere Nachmittag des Manuel Riemann begann um 14:14 Uhr im Stadion am Hardtwald in Sandhausen: Bei einer SVS-Ecke machte er zunächst einen Schritt aus seinem Tor, blieb dann aber stehen und musste zusehen, wie Tim Knipping per Kopf zum 1:0 traf. Nur 21 Minuten später der nächste Riemann-Patzer: Sandhausen-Torwart Schuhen mit einem langen Abschlag in Richtung Bochumer Strafraum, Patrick Fabian ging schon in Richtung des Balles, da rief Riemann hinter ihm „Zeit“ - eine folgenschwere Anweisung. Denn Fabian ließ den Ball durch, reagierte nicht. Andrew Wooten bestrafte das Missverständnis mit dem 2:0. Nach dem Abpfiff stellte sich Riemann den anwesenden Journalisten in der Mixed-Zone.


Zum ersten Gegentor sagte er: „Bei dem relativ ungefährlichen Standard mache ich so ein Zwitterding, der Gegner kommt an den Ball, dann geht er irgendwie aufs Tor, weil ich auf halbem Weg stehe, geht er halt rein. Schade, dass so ein ganz kleiner Fehler brutal bestraft wird.“ Auch in Bezug auf das 0:2 gestand er seinen Fehler ein: „Kein Vorwurf an Patrick Fabian. Ich schreie von hinten ‚Zeit´, weil ich das so eingeschätzt habe, dass der andere Spieler da nicht so schnell hinkommt. Patrick Fabian bleibt ganz weg, womit ich ehrlich gesagt auch nicht gerechnet habe. Aber wenn ich schreie ‚Zeit´, dann denkt er halt, er hat Zeit.“

Fabian bestätigt Riemann-Aussagen

Fabian selbst sagte gegenüber den Medien ebenfalls: „Vor dem 0:2 höre ich hinter mir ‚Zeit´, ich dachte, ich könnte ihn durchlassen, das wird dann sofort bestraft.“ Und weiter: „Hier zu verlieren, ist nicht unser Anspruch. Das Zustandekommen ist frustrierend für uns, das müssen wir jetzt erst einmal schlucken. Wir hatten Möglichkeiten, in Führung zu gehen, die Gegentore waren absolut vermeidbar, in jeder Hinsicht.“

Durch die 0:3-Schlappe ist der VfL auf den achten Platz zurückgefallen, hat aktuell 30 Punkte auf dem Konto und steht beim kommenden Heimspiel (9. Januar, 13 Uhr) gegen den SC Paderborn unter Druck, wenn der Kontakt zu den vorderen Plätzen nicht abreißen soll.

Autor: Christian Hoch

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