2. Bundesliga

VfL: Das sagen Losilla und Riemann vor der Osnabrück-Partie

Justus Heinisch
01. Oktober 2020, 15:29 Uhr
Manuel Riemann freut sich auf die Flutlichtpartie des VfL Bochum. Foto: dpa

Manuel Riemann freut sich auf die Flutlichtpartie des VfL Bochum. Foto: dpa

Am Freitagabend (18.30 Uhr) gastiert der VfL Osnabrück an der Castroper Straße. Der VfL Bochum kann sich mit einem Sieg im oberen Tabellenbereich der 2. Bundesliga festsetzen.

Bei Anthony Losilla werden Erinnerungen wach, wenn er an den VfL Osnabrück denkt. Eine gute Mannschaft habe der nächste Gegner des VfL Bochum, ist sich der Kapitän sicher. "Die sind aggressiv und auch fußballerisch gut", sagte Losilla.

"Sie haben schon in der letzten Saison in der Hinrunde gezeigt, dass sie eine gute Mannschaft sein können. Aber wir haben im Rückspiel in Osnabrück ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht." An das besagte 2:0 will der 34-Jährige anknüpfen. "Dann glaube ich, dass sehr viel möglich ist. Vor allem vor unserem Publikum ist viel drin."

Wie schon beim Auftaktspiel gegen St. Pauli werden Fans im Vonovia-Ruhrstadion zugegen sein. Und wie schon gegen die Hamburger wird das Flutlicht an der Castroper Straße angehen. "Freitagabend, Flutlicht - das sind immer mit die schönsten Spiele", freut sich auch schon Torwart Manuel Riemann auf die Partie. Dass wieder Fans da sein dürfen, mache es nur "noch schöner".

Transfers sind kein großes Thema in der VfL-Kabine

Gegen St. Pauli gab Bochum eine 2:0-Führung aus der Hand. Am Ende stand es 2:2. Allerdings überzeugte der Pottklub phasenweise spielerisch. Anders als gegen den Karlsruher SC. Dort waren andere Tugenden gefragt. Ein Kampfspiel war das im Karlsruher Wildpark. Und Bochum lieferte (1:0). "Wir versuchen, unseren Plan Woche für Woche umzusetzen. Wenn das mal nicht gelingt, muss man kämpferisch dagegengehalten und ich finde, das haben wir gegen Karlsruhe richtig gut gemacht", so Riemann.

Beides will der Torhüter nun gegen Osnabrück vereinen. "Ich glaube, dass Osnabrück eine richtig ausgeglichene Mannschaft hat mit zwei, drei Spielern, die den Unterschied machen können", sagte der 32-Jährige. "Wir müssen gucken, dass wir diese Spieler aus dem Spiel nehmen und unsere Unterschiedsspieler in Position bringen, die wir zweifelsohne im Kader haben."

Ob weitere dieser Unterschiedsspieler in Bochum hinzukommen werden, das ist offen. Dass wenige Tage später, am 5. Oktober um genau zu sein, das Transferfenster schließt, ist indes kein großes Thema unter den VfL-Spielern. "Man wird dann sehen, wer sich wie und wo aufgestellt hat", sagte Riemann über die Transferphase in der 2. Bundesliga. gp/juh

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