Überruhrs Lorenz:

19.02.2019

LL NR 2

Überruhrs Lorenz: "Das war wie ein Schlag in die Fresse"

Foto: Michael Gohl

In der Landesliga Niederrhein 2 empfängt der FC Blau-Gelb Überruhr am Sonntag (15.15 Uhr) den Tabellennachbar SV Scherpenberg. 

Dann trifft der Tabellen-Vierzehnte auf den Tabellen-Dreizehnten. Die beiden Mannschaften trennt nur ein Zähler voneinander, jedoch hat Scherpenberg bisher zwei Spiele weniger absolvieren können als Überruhr.

Im ersten Liga-Spiel nach der Winterpause ging es für die Blau-Gelben zum Tabellen-Siebzehnten DJK Arminia Klosterhardt. Dort gab es beim Einstand von Neu-Trainer Stefan Lorenz, der das Team im Winter übernahm, eine 1:4 Niederlage. „Mit der ersten halben Stunde bin ich zufrieden gewesen. Doch die zweite Halbzeit haben wir von Beginn an verpasst. Wir kamen nicht mehr in die Zweikämpfe und waren immer einen Schritt zu spät. Es war eine bittere Niederlage und am Ende haben wir verdient verloren“, resümiert Ex-Profi Lorenz das Spiel.

Durch die Niederlage blieb der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf für Überruhr erst einmal aus. Nur ein Punkt trennt die Lorenz-Elf noch von einem Abstiegsplatz. Panik macht sich in Überruhr aber noch nicht breit: „Natürlich ist das zum Start wie ein Schlag in die Fresse. Aber wir drehen hier nicht völlig durch, nur weil wir verloren haben. In den nächsten Partien muss die Mannschaft wieder die Mentalität zeigen, die sie ausmacht“, betont der ehemalige Zweitliga-Kicker Lorenz.

Der SV Scherpenberg hingegen startete mit einem 2:1-Heimsieg gegen den VfB Frohnhausen ins Fußball-Pflichtspieljahr 2019. Gegen die Elf von Issam Said gelang in der Nachspielzeit der Siegtreffer.

Daher erwartet Lorenz am Sonntag bis zum Schluss ein intensives Spiel: „Durch den Sieg gegen Frohnhausen wird Scherpenberg sicherlich mit breiter Brust anreisen. Wir begegnen dem Gegner auch mit Respekt. Aber wir werden alles in die Waagschale werfen, um wieder zu punkten.“

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im August konnte Scherpenberg mit 1:0 für sich entscheiden. Damals sorgte Ercan Sendag mit seinem Treffer für den Sieg.

Vor allem Scherpenbergs Top-Torjäger Maximilian Stellmach könnte die blau-gelbe Hintermannschaft vor Herausforderungen stellen. Er traf in dieser Saison in 18 Partien bereits zwölf Mal ins Schwarze. Auch im letzten Spiel gegen Frohnhausen traf er und sorgte für die zwischenzeitliche 1:0-Führung seiner Mannschaft.

Mut für die anstehende Begegnung macht Lorenz die derzeitige personelle Situation: „Der Kader vom letzten Wochenende ist soweit wieder voll einsatzfähig.“

Das Ziel des Aufsteigers aus Überruhr bleibt in der zweiten Saisonhälfte ganz klar der Klassenverbleib. „Das wir um den Klassenerhalt spielen, war uns vorher klar. Wir wollen alles geben, um da unten rauszukommen. Der Fokus liegt darauf, am Ende der Saison über dem Strich zu stehen“, erklärt Lorenz.

Autor: Daniel Ferlings

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