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Schalkes „zweiter Saisonstart“: Kritik an Schneider wächst

29. Oktober 2020, 12:34 Uhr
Foto: firo

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Schalke 04 will gegen Überraschungsaufsteiger VfB Stuttgart durch den ersten Sieg unter Trainer Manuel Baum seine Seuchenserie beenden.

Schalke 04 kann momentan auch abseits des Platzes kaum etwas richtig machen. Als wäre die Not in Gelsenkirchen nach längst quälend langen neun Monaten und sage und schreibe 21 Bundesliga-Spielen ohne Sieg nicht schon groß genug, machte sich der trudelnde Klub vor dem wegweisenden Match am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) gegen Aufsteiger VfB Stuttgart auch noch im Netz durch ein völlig missglücktes Video auf der Teenager-Plattform TikTok zum Gespött seiner eigenen Fans.

Die überflüssige Unruhe passt so gar nicht zur Schalker Hoffnung auf das VfB-Gastspiel als Saison-Restart der königsblauen Art. Denn nach Klatschen in Duellen mit gleich drei Champions-League-Teilnehmern (Bayern München, RB Leipzig, Borussia Dortmund) in den ersten fünf Runden beginnen aus Sicht der Knappen erst ab sofort die Begegnungen mit Gegnern auf Augenhöhe - in der kommenden Woche reist Schalke nach dem Pokal-Nachholspiel gegen Regionalligist 1. FC Schweinfurt zum punktlosen Schlusslicht FSV Mainz 05. Außerdem soll Mittelfeldspieler Mark Uth nach längerer Verletzungspause wieder einsatzbereit sein.

Nicht zuletzt wegen dieser Strohhalme ist das Thema Abstiegskampf für den neuen, aber nach drei Spielen auch noch sieglosen Coach Manuel Baum schon vor der jüngsten Derby-Pleite beim BVB (0:3) „noch weit weg“ gewesen.

Zur ersehnten Beendigung ihrer Seuchenserie - der letzte Sieg datiert vom 17. Januar 2020 - kommt Stuttgart den Schalkern auch gerade recht. Nach sieben Erfolgen in den vergangenen acht Duellen mit den Schwaben sehen die Fans am Schalker Markt den VfB nur allzu gerne als Lieblingsgegner. Allerdings sind die Gäste mit schon acht Punkten überraschend stark in die Saison gestartet und feierten dabei ihre bisherigen zwei Siege auf fremden Plätzen.

Schalke: Matthäus und Kuranyi machen Jochen Schneider für die Krise verantwortlich

Doch weniger Stuttgarts Auswärtsstärke als vielmehr mangelnde Qualität lässt außenstehende Experten nach Schalke erneut enttäuschendem Auftritt in Dortmund an eine Wende glauben. „Mit solchen Leistungen wirst du auch gegen Stuttgart oder Mainz nicht hoch gewinnen, da musst du froh sein, wenn du nicht verlierst. Der Kader ist schlecht zusammengestellt. Sie haben auch keinen echten Führungsspieler“, meinte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus unlängst.

Auch Kevin Kuranyi, einst zuerst im VfB-Trikot und danach in Schalker Diensten, sieht vor dem Aufeinandertreffen seiner Ex-Klubs strukturelle Probleme der Gastgeber als Ursache für die Misere. „Es fehlt an allem“, fällte der Ex-Nationalspieler in einem t-online.de-Interview ein vernichtendes Urteil. Der frühere Torjäger vermisst in Schalkes Mannschaft „fast alles, was ein Team ausmacht“.

Wie Matthäus hält auch Kuranyi Schalkes Sportdirektor Jochen Schneider trotz der finanziellen Zwänge für die Krise verantwortlich: „Er hatte drei Transferfenster Zeit, um den Kader etwas umzustrukturieren. Das ist ihm nicht besonders gut gelungen.“ sid

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31.10.2020 - 23:12 - Schalker1965

30.10.2020 - 13:07 - easybyter

"Er [Schneider] macht einen guten Job und er wird zusammen mit den anderen Mitgliedern des Vorstandes Schalke auch aus dieser Misere hinausführen."

Immer die gleiche Plattitüde. Mal Butter bei die Fische: worin besteht denn der tolle Job, den Schneider angeblich macht? Was hat er den seit Amtsntritt "gutes" für Schalke geleistet? Statt bloßer Phrasen mal Fakten liefern. Tatsache ist, dass wir seit seinem Amtsantritt nur noch im unteren Tabellendrittel landen und nun sogar der Abstieg in die zweite Liga droht.

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30.10.2020 - 15:55 - easybyter

@vomFlankengott
Ich habe nie behauptet, dass Sie ein Miesmacher wären, das liegt mir fern. Ich werde auch nicht persönlich, wenn jemand anderer Meinung ist als ich, gehe aber auch nicht auf alle Meinugsäußerungen hier ein, denn dann hätte ich viel zu tun. Ich stelle meine Meinung dar und versuche sie zu begründen. Bemühe mich dabei um Sachlichkeit und kann damit umgehen, dass hier auch gegensätzliche Meinungen geäußert werden. Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern und ich finde es immer gut, wenn das ohne Beleidigungen oder Verunglimpfungen Derjenigen geschieht, die anderer Meinung sind. Ich glaube auch nicht, dass von mir nur Allgemeinplätze kommen, denn ich versuche immer, meine Ansichten durch Fakten zu belegen. Hoffen wir, dass es heute gelingt, die ersten 3 Punkte nach 21 Spielen zu erkämpfen. Glück Auf!

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30.10.2020 - 14:12 - vomFlankengott

@ easybyter

Ich bin kein Miesmacher. Ganz gewiss nicht.

Mies ist die Schalker Finanzlage. Meine EINZIGE Kritik an Schneider ist, dass alles so weiterläuft wie bisher. Der Baum brannte auch bereits bei Amtsübernahme.

Wenn Schneider sich für 25 Mio eine Ablöse für Todibo festschreiben lässt, dann hat er -nach meiner ganz persönlichen Meinung - NIX begriffen. Schneider wollte doch weiterzocken! Was sonst?? Als dann gar keine Kohle mehr da hat er mit der Zockerei aufhören müssen! Was sonst?? Dann war die NRW-Landesbürgschaft der letzte Rettungsanker.

Lieber @easybyter, ich muss Ihnen leider sagen, dass Sie auf Argumente nicht konkret eingehen. Auch wenn Sie - dankenswerter Weise! - nicht plump auf die Leute mit den mißliebigen Kommentaren eindreschen, was hier ja all zu oft geschieht.

Ich halte Sie keineswegs für so blöd, dass ich Ihnen eine Bürgschaft erklären muss. Das war ein Mißverständnis. Wirklich! Der Kommentar richtete sich ja nicht nur an Sie. Die Kommentare sind ja öffentlich. Es handelte also sich um eine ALLGEMEINE Erklärung.

Ich habe hier meine Kritik an Schneider mehrfach KONKRET dargelegt. Die muss man natürlich nicht teilen. Aber dann sollte man KONKRET auf diese Argumente eingehen und mitteilen WARUM man die Kritik ungerechtfertigt hält. Ich halte mich nicht für unfehlbar und bin für konstruktive Argumente offen, wenn sie den kämen.

Statt dessen kommen nur Allgemeinplätze. Leider.

GLÜCKAUF

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30.10.2020 - 13:54 - E.W.

@Flankengott

Ja, die "Rattenrennen"-Zockerei ... immer auf die ersten CL/EL Plätze Zocken geht schief.
Das war der ur-strategische Mega-Fehler über die Jahre hin.

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30.10.2020 - 13:07 - easybyter

Er hat 2019 bei Schalke angefangen, musste die Weichenstellungen von Heidel und Tönnies übernehmen, dazu gehörte auch die sehr teure Umgestaltung des Berger Feldes und es waren sicher schon Weichen für die Sommertransfers gestellt. Im Winter ist das Fenster bekanntlich nicht sehr ergiebig und in diesem Sommer waren die Kassen leer. Soweit die Verantwortlichkeit für drei Transferfenster. Objektive Berichterstattung geht anders, aber das will man ja gar nicht. Man will Druck ausüben und einen Verein, den man nicht mag,so weit wie möglich nieder machen. Ich verweise noch einmal auf die Hinserie in der letzten Spielzeit. Wenn alles so falsch zusammen gestellt war, wie konnte man dann nach 18 Spielen 33 Punkte haben? Da waren die Miesmacher, die jetzt ständig Negatives berichten, stumm. Schneider für die Misere auf Schalke verantwortlich zu machen, ist einfach nur mies. Er macht einen guten Job und er wird zusammen mit den anderen Mitgliedern des Vorstandes Schalke auch aus dieser Misere hinausführen. Er soll sich nur nicht von solch einfach zu durchschauendes Geschreibsel beirren lassen und weiter seinen Weg gehen.

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30.10.2020 - 12:54 - ali_hb

@flankengott

Sorry, hiemit war niemand hier aus dem Forum gemeint, sondern die im Artikel benannten öffentlichen Personen Matthäus und Kuranyi.
Ich sehe es wie Lajos. Bis auf die Verlängerung mit Burgstaller, stimmte die Preis-/Leistungsrelation bei Schneiders Transfers. Man muss ihm zugestehen, dass er einen extrem teuren und schlecht strukturierten Kader von Heidel bekam und so extrem wenig Handlungsspielraum hat(te).

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30.10.2020 - 12:45 - easybyter

Matthäus hat Schalke zunächst in der EL gesehen, jetzt ist angeblich der Kader falsch zusammen gestellt und Schneider wird nun die Schuld gegeben. Schneider hat einen sehr begrenzten Handlungsspielraum und ich meine der Kader ist gut genug, um nicht im Abstiegskampf zu landen. Der Verfasser vom sid schreibt einfach nur gehässig und mies über Schalke. Der fast identische Kader hat eine hervorragende Hinrunde gespielt, da war von falsch zusammengestellt noch nicht die Rede. Diese Klugschwätzer von SKY sollten sich auf das Kommentieren des Fußballs konzentrieren und sich ansonsten aus der Vereinspolitik heraushalten. Wieso hat Lothar Matthäus als Trainer nie Erfolge vorweisen können und wieso beschäftigt den niemand als solchen? Es ist nicht die Sache von Schneider, dafür zu sorgen, dass die Mannschaft engagiert spielt. Lassen wir Baum noch ein paar Spiele Zeit zu zeigen, dass er das schafft. Ansonsten muss man Schneider anlasten, dass die Trainerentscheidung falsch war. Wie klug immer alle im Nachhinein sind und wie gut sie dann alles wissen. Der Verfasser des Artikels sollte sich ansonsten einmal mit der Grammatik bechäftigen und dabei insbesondere mit der Deklination von Nomen. Fest steht, dass das Spiel gegen Stuttgart kein Spaziergang wird und dass sich die Einstellung der Spieler ändern muss, wenn sie in dem Match etwas holen wolllen. Sie müssen als Mannschaft auftreten, in der einer für den anderen kämpft, ansonsten werden sie aus dem Keller nicht herauskommen. Das ist keine Frage der Kaderzusammenstellung, sondern eine Frage, ob man die Qualität, die die Mannschaft ohne Zweifel hat auf den Platz bekommt. Ich wünsche Baum, dass er das gegen Stuttgart schafft, denn das ist in gewisser Weise ein Schlüsselspiel.

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30.10.2020 - 11:25 - vomFlankengott

@ ali_hb

Sehr geschätzter ali_hb (keine Ironie)

eine Kritik muss SACHLICH bleiben und GUT begründet. Dss war's dann aber auch.

Von wem die Kritik kommt oder WANN die Kritik kommt ist völlig egal.

IMMER unsachlich ist es sich auf den Kritiker selbst einzuschießen statt auf die von ihm geäußerte Kritik.

Ich selbst bin schon ewig lange der Meinung dass auf Schalke gezockt wird. Schalke war in dem was viele Sportökonomen als "Rattenrennen" bezeichnen immer mit der größten Zockerei dabei. Im Rattenrennen gibt es immer zwangsläufig Verlierer. Beim Rattentennen zockt man waghalsig in der vagen Hoffnung die EL bzw. CL Teilnahme zu erreichen Wird dann das "sportliche Ziel" verfehlt, laufen horrende Verluste auf. Das geschah in den letzten Jahren fast immer und genau deshalb ist der Verein nur durch die NRW Landesbürgschaft noch zahlungsfähig geblieben.

Und die Verluste laufen zur Zeit in nich höherem Maße auf. Bei Schneider ist keinerlei Sanierungsbemühung zu erkennen. So wenig die meisten Schalker Anhänger erkennen, dass der Verein finanziell gründlich saniert werden MUSS. Da glauben viele einfach das könnte man sich mittels einer Ausgliederung "sparen".

IRRTUM: Man kann NIE dauerhaft mehr ausgeben als einnehmen, ob mit oder ohne Ausgliederung.

Die Bilanzen geben das Ausmaß der Zockerei nicht wieder. Man verlegt die Ausgaben von heute einfach als Zahlungsverpflichtung in die Zukunft und schon ist die Bilanz ausgetrickst. Exakt das macht Schalke als größter Zocker im Rattenrennen.

GLÜCKAUF

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30.10.2020 - 08:51 - ali_hb

Herr Schneider hat vieles richtig gemacht und was nicht so gut war, hat keinen großen finanziellen Schaden angerichtet. Die Kritiker die ihn heute angehen, waren als CH Millionen verbrannt hat nicht zu hören. Es geht vielen Kritikern doch nur darum, sich zu profilieren und Unruhe zu stiften. Einfach nur die Zahlen betrachten....und mal etwas abwarten können....

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30.10.2020 - 08:33 - dhanz

Matthäus und Kuranyi - zwei Koniferen, die aufgrund ihrer Nähe zum Verein für Expertisen besonders geeignet erscheinen.

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30.10.2020 - 02:02 - vomFlankengott

Schneider hat seine größten Fehler bereits kurz nach Amtsübernahme gemacht. In seiner ersten von den drei zu veramtwortenden Transferperiode.

Diese selbst verschuldete Scheiße aus der ersten Transferperiode hängt ihm jetzt am Schuh.

Ich verweise hierzu insbesonders auf meinem Kommentar vom 26.10.2020 um 16:13 Uhr unter dem Artikel "Liverpool will Kabak verpflichten"

Die kranke Schneidersche Idee mit einer festgeschriebenen Ablöse von 25 (!!!) Mio für Todibo zeigt par excellence auf welchem (Holz)weg Schneider lange unterwegs war.

Richtig ist, dass in letzten Transferperiode im Sommer und auch davor auch im Winter Schneider dann die Hände weitgehend gebunden waren.

In seiner ersten Transferperiode im Sommer 2019 aber nicht! Da hat er gezockt. Er hätte die Zockerei von Heidel, welche ausdrücklich vom Aufsichtsrat incl. dem Aufsichtsratsvorsitzenden genehmigt wurde, SOFORT einstellen müssen. Man muss nicht Mios verballern um zu zocken. Das geht auch mit Leihgeschäften. Er wollte lieber die Taube auf dem Dach statt den Spatz in der Hand. Das Ergebnis: Jetzt gibt's im Sommer 2021 nicht mal den Spatz in der Hand. Es werden uns dann reihenweise Spieler OHNE einen einzigen Euro Ablöse verlassen. Die wären besser im Sommer 2019 verramscht worden. Wir hätten uns hohe Gehälter (und damit Verluste, welche die Schuldenlast weiter hochgetrieben haben) erspart und wenigstens noch n' Appel und Ei als Ablöse bekommen.

Wie prekär die finanzielle Lage für Schalke ist, ist den meisten Schalkern immer noch nicht bewusst. Exakt das hat Schneider im Sommer 2019 ebenfalls noch nicht gerafft gehabt. Jetzt weiss er es. Leider zu viel spät. Deswegen die augenblickliche Situation mit den "gebundenen Händen". Er hatte im Sommer 2019 aber die Chance sich ordentlich "Beinfreiheit", also Handlungsspielraum, zu verschaffen. Diese Chance hat er vertan, weil er weitergezockt hat. Mit Leihgeschäften, die nicht aufgegangen sind. Es gab keine KaufVERPFLICHTUNG mit NIEDRIGEN Ablösesummen durch die aufnehmenden Vereine. Oder aber er hätte die Ramschware besser augenblicklich billig verkloppt. So kam wie es durchaus vorhersehbar war: Return to sender. Dass das so passieren könnte wurde immer in allen Medien spekuliert.

Oder aber Schneider hatte nicht die Eier sich augenblicklich im Sommer 2019 von den ganzen Zockern im Aufsichtsrat incl. Tönnies zu emanzipieren. Auch denkbar.

GLÜCKAUF

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29.10.2020 - 22:11 - BallaBalla

@ Juan1

Der Mendyl ist doch.... Stürmer ;-)

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29.10.2020 - 19:59 - Schalker1965

29.10.2020 - 19:18 - Juan1

Immerhin sah sich Baum veranlasst, Malick Thiaw mal eine Chance zu geben. Zumindest ein Zeichen an die Nachwuchsspieler, dass der Trainer sie noch nicht aus den Augen verloren hat.

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29.10.2020 - 19:18 - Juan1

Hallo
Ja, ich würde auch Schneider nicht allein für die jetzige Situation verantwortlich machen. Zu Trainer Baum muss ich sagen, dass er viel zu sehr an den alten Spielern festhält.
Ozipka spielt seit Monaten unterirdisch. Warum setzt er nicht Hamza Mendyl ein. Schlechter als Ozipka kann er nicht sein. In dieser Situation würde ich auf die Jugend setzen.


Glück auf

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29.10.2020 - 17:55 - Hüller

@ Lajos
Genau so ist es. Da bin ich bei Dir.

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29.10.2020 - 16:34 - Gemare

Schneider hat ein Erbe angetreten um das ihn keiner beneiden muss !!
Er kann nichts dafür das so unprofessionell mit den Finanzen umgegangen wurde!
Ohne Moos nix los. Ich möchte mir nicht anmassen zu wissen wie man mit dem Geld ,das noch da ist ,auf dem Transfermarkt tätig werden kann.Schalke ist auch keine Adresse mehr wo die erste Garde spielen kann und will.
Das was ich Schneider aber zur Last lege ist ,das er Viel zu lange an Wagner festgehalten hat.Der Neue Trainer hätte in der Pause kommen MÜSSEN ! Er hätte den Kader mit planen können und hätte die Manschaft schon in der Vorbereitung gehabt.
Jetzt soll es Hoppla Hopp gehen,und das wird Nix.

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29.10.2020 - 16:11 - Sellers

@ Lajos du schreibst mir aus der Seele

man kann nur mit dem Kopf schütteln für die momentane Situation
Schneider für Verantwortlich zu machen

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29.10.2020 - 14:43 - Lajos

Ich kann einen Kader nur umbauen, wenn ich im Gegensatz dazu auch Spieler abgeben kann, die einen Umbau behindern. Ansonsten hat Schalke einen umgebauten Kader mit 35 Profis, von denen 13 hochbezahlte Kicker auf der Tribüne sitzen oder in der U23 spielen müssen. Da offensichtlich die Vertragslaufzeit einiger Spieler, Bentaleb insbesondere, einen Verkauf nicht zuläßt, muss Schneider mit dem auskommen, was ihm von Heidel überlassen wurde. Bevor sich Matthäus oder Kurany zu Personalfragen äußern, sollen sie sich zunächst über die aktuellen Vertragslaufzeiten informieren. Weiterhin sollten sich beide Experten über die finanzielle Situation bei Schalke genauestens informieren, der Konzernbericht zum Beispiel oder finanzielle Einbußen durch Corona, bevor hier von einem Kaderumbruch gesprochen wird. Diejenigen Spieler, welche Schalke sofort helfen, sind nicht zu finanzieren oder man müßte Clemens Tönnies wieder anpumpen. Schneider lag bei der Verpflichtung von Rahman oder Kenny und auch Todibo richtig. Dass Kenny oder Todibo nicht fest verpflichtet oder weiter ausgeliehen werden konnten, lag entweder an den abgebenden Vereinen oder dem klammen Geldbeutel Auf Schalke. Dies erklärt auch die Transfers Pacienca oder Ibisevic oder Ludewig. Ich kann Schneider nur vorwerfen, dass er einst den Vertrag mit Burgstaller ohne Not verlängerte und bei Gregoritsch total daneben lag.

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29.10.2020 - 14:13 - PottIn

Er hat, so ehrlich muss man sein, bis heute viel zu viel Scheiße gebaut. Und ja, eine Kaderzusammensetzung gehört auch zu seinem Verantwortungsbereich. Geld hin Geld her, es gibt viele Vereine, die mit gaaanz wenig Geld einen Kader zusammen stellen müssen. Seine Trainerpositionierung und die Kaderzusammensstellung sind eine reine Katastrophe. Der Kader ist definitiv besser als der Tabellenplatz, aber wieviele Spieler haben Bock auf Schalke?. Die Charaktere der Spieler sollten dem Ex Trainer sowie Schneider mittlerweile bestens bekannt sein. Spieler verleihen, suspendieren, zurückholen, wieder spielen lassen.... Wagner und Schneider haben gemeinsam 1 Jahr lang die sportiche Verantwortung gehabt und das Ergebnis sehen wir heute. Das tolle Video setzt noch der Seriösität des Verein die Krone auf.

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29.10.2020 - 14:09 - Linksaussen

Hier werden mal wieder wohlfeile Einsichten sogenannter Fußball-Experten hoffiert. Ist auch ganz leicht. Wenn man auf dem Boden liegt, bekommt man in die Fresse.
Welche sinnreiche Wendung darin liegt, Schneider anzugreifen, erschließt sich mir nicht. Das kann man sinnvollerweise nur tun, wenn man offen oder insgeheim Schalke schaden will. Von der Sorte haben wir hier Einige zu bieten. Erbärmlich.

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29.10.2020 - 12:47 - Schalker1965

„Er hatte drei Transferfenster Zeit, um den Kader etwas umzustrukturieren. Das ist ihm nicht besonders gut gelungen.“

Schneider ist bisher n i c h t s gelungen. Unabhängig von Schneiders verheerenden Kaderplanung kann auch der eingeschlagene Sparkurs angesichts der Höhe der immer noch zu Buche schlagenden Personalkosten nicht als solcher bezeichnet werden.

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