Bundesliga

Schalke-Ultras kritisieren Klub auf Plakaten massiv

Sebastian Weßling
26. November 2020, 21:36 Uhr
Foto: Olaf Ziegler

Foto: Olaf Ziegler

Die Schalker Ultras melden sich erneut zu Wort: Auf Plakaten am Klubgelände gehen sie die Klubverantwortlichen und die Mannschaft hart an.

Es geht drunter und drüber beim FC Schalke 04: Seit 24 Spielen ist der Klub ohne Sieg in der Bundesliga, seit dem Wochenende ist er zudem Tabellenletzter. Zur sportlichen Schwäche kommen atmosphärische Störungen: In dieser Woche musste Kaderplaner Michael Reschke gehen, der Vertrag mit Stürmer Vedad Ibisevic wurde aufgelöst, die Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb und Amine Harit suspendiert. Und dann ist da noch die Finanzkrise, der Klub ist mit über 200 Millionen euro verschuldet.

Brandbrief der Supporters

Die Anhänger verlieren zunehmend die Geduld mit der Klub-Führung, und nun gehen die Ultras den Verein hart an - mit Plakaten, die sie am Vereinsgelände aufgehängt haben. „Beschämende Außendarstellung, planloser Vorstand und charakterlose Mannschaft - das Ergebnis eurer jahrelangen Misswirtschaft!“, steht auf dem einen. Und auf dem zweiten: "Eins ist klar, ihr werdet sehen - kampflos lassen wir unseren Verein nicht untergehen!"


Zuletzt hatte sich auch der Supporters-Club, eine der einflussreichsten Schalker Fanvereinigungen mit mehr als 1000 Mitgliedern, in einem Brandbrief an die Mannschaft gewandt: „Tragt unser Vereinswappen wieder mit Stolz auf den Platz, kämpft für die Fans, die Stadt, eine ganze Region und die Farben dieses außergewöhnlichen Vereins", hieß es da. "Zerreißt euch für das königsblaue Trikot, verschafft euch Respekt, Anerkennung, und verbreitet wieder ein wenig Angst vor einer kämpferischen Schalker Einheit."

Baum hatte Verständnis

Schalke-Trainer Manuel Baum hatte Verständnis für das Schreiben gezeigt: "Ich habe mir den Brief selbst mehrmals durchgelesen. Ich finde, dass er wirklich fair, ehrlich und verständnisvoll war“, sagte er. "Die Reaktionen auf unsere Entscheidungen gehen ja in die Richtung. Wir sehen die Problematik vor allem in dem Bereich, den ich ausgeführt habe. Natürlich nehmen wir die Spieler ins Boot. Mark Uth zum Beispiel – der leidet mit dieser Situation. Man hat das gesehen. Wir haben genügend gute, vernünftige Spieler, die mit Herzblut dabei sind und gemeinsam etwas leisten wollen, um den Fans etwas zurückzugeben. Das ist das größte Problem, dass wir die Fans in dieser Region Woche für Woche mit Ergebnissen enttäuschen."

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07.12.2020 - 08:11 - LisaBarry

Mein Name ist Lisa Barry. Ich möchte der Öffentlichkeit bezeugen, wie meine Beziehung durch den großen Zauberwirker, den ich jemals als Dr. Ogundele bezeichnet habe, wiederhergestellt wurde, nachdem Dr. Ogundele innerhalb von 24 Stunden einen Zauberspruch gesprochen hatte, um meinen Ehemann zurückzubringen Der Mann rief mich an und bat um Vergebung. Jetzt sind wir wieder glücklich zusammen als Liebhaber und Familie. Vielen Dank an Dr. Ogundele, der einen Liebeszauber für mich gemacht hat, damit mein Mann nach Hause zurückkehren kann. Ich werde dies so lange teilen, bis jeder mein Zeugnis sieht, weil dieser Mann mächtig und real ist. Sie können Dr. Ogundele über Viber oder WhatsApp Chat kontaktieren: +27638836445.

01.12.2020 - 04:45 - BESTREAD

Ein Muss zu lesen, wenn Ihr Geliebter mit Ihnen Schluss gemacht hat oder Sie Ihren Ex-Geliebten zurückhaben möchten. Ich möchte ein Geheimnis darüber teilen, wie ich meinen Geliebten mit Hilfe des mächtigen Zaubers von Dr. Sacre zurückbekommen habe. Er hilft mir, einen Zauberspruch für meinen Geliebten zu sprechen Ich habe mich heute ohne Verzögerung von mir getrennt. Dr. Sacre ist ein mächtiger Zauberwirker. Es gibt keinen anderen Zauberwirker, der großartig und mächtig ist. Dank Dr. Sacre kann er ihn unter einem privaten Nummernanruf oder einer WhatsApp-Nummer kontaktieren +2349076034359 Sie können ihm eine E-Mail an die private E-Mail-Adresse Sacretempleofpower@gmail.com senden, wenn Sie Hilfe benötigen

Natalka Ondrej aus Frankfurt Deutschland

29.11.2020 - 22:55 - Alles für Schalke

@vomFlankengott: Ja, @Schalker1965 hat Recht. Das hat mir Peter Peters persönlich gesagt. Schon vor Jahren. Findest Du (hoffentlich) nicht im Internet. Und natürlich wirst Du auch nicht im Intenret finden, dass Schalker Funkionäre (auch Tönnies!) Angst vor dem Echo von Fans haben. Aber nicht von den hier mitschreibenden Sesselpupern, sondern vor denen, die den Funktionären nach dem Spiel auflauern, persönlich bedrohen, den Platz stürmen und die eigenen Spieler angehen. Und das ist nur eine kleine Gruppe. Aber eine, die gehört wird. Und daher haben gerade diese überwiegend im Hartz IV Bereich angesiedelten sogenannten Fans einen enormen Einfluss auf den Verein. Das ist in München z.B. völlig anders.

Da Du aber selbst nicht richtig zu recherchieren in der Lage zu sein scheinst, einige Zitate: "Nach seinem Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender bei Schalke 04 rät Clemens Tönnies den Königsblauen dringend zu einer Ausgliederung" Quelle: Sport1 vom 01.07.2020.

Überschrift: Abkehr vom eingetragenen Verein
Ausgliederung beim FC Schalke 04: Pläne von Alexander Jobst zum S04 werden konkret. Und weiter: "Der Verein, den aktuell eine Schuldenlast von etwa 200 Millionen Euro erdrückt, soll durch die Ausgliederung auch sportlich wieder in die Spur geführt werden." "Alexander Jobst und Jochen Schneider „arbeiten an Konzept“ für Ausgliederung". Quelle: Ruhr24 vom 30.10.2020

Weniger emotional, lieber mehr sachlich argumentieren, dann bist auch Du wieder in der Spur und musst Dich nicht als "Träumerle" bezeichnen lassen..... ;-)

Glückauf!

28.11.2020 - 12:41 - easybyter

Egbert04 bringt die Sache gut auf den Punkt. 1904%-ige Zustimmung von mir!

27.11.2020 - 22:58 - vomFlankengott

@ Schalker1965

Dein Kommentar um 20:12 Uhr

Stimmt ja wirklich, er hats persönlich vom Peters - wahrscheinlich supertraulich - innnen Kopp eingeschädelt bekommen.

Und ich war schon glatt dabei das ganze Internet abzusuchen, wo das steht! Ich wollts Internet noch zu Ende lesen. Puuh!

Aber jetz spar ich mirs, wegen Deiner Info im o.g. Kommentar! Danke lieber @Schalker1965, was spart mir das Arbeit. Boah!

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 20:17 - Schalker1965

27.11.2020 - 20:08 - AloaGoa

"Da stellt sich mir doch die Frage, wer hier eigentlich charakterloser ist. Eine Mannschaft, die seit Wochen einen Rotz zusammenspielt, oder die Spezialisten, die meinen, auf eine Mannschaft einprügeln zu müssen, die schon am Boden liegt."

Aha, Tatsachen aufzeigen, d.h. den Söldnern ihren Spiegel vorhalten, ist also charakterlos. Interessante Sichtweise, die auf ein sehr spezielles Weltbild schließen lässt.

27.11.2020 - 20:12 - Schalker1965

27.11.2020 - 19:45 - vomFlankengott

@ Alles für Schalke behauptet, Peter Peters habe I H M (also @ Alles für Schalke persönlich) schon vor Jahren gesagt, ...

Unser Schalke-Freund hat enge Kontakte bis in den Vorstand. Gegen solche INSIDER-INFORMATIONEN machse nix.

27.11.2020 - 20:08 - AloaGoa

Endlich mal eine sachliche Diskussion hier über mehrere Fanlager hinaus. Vielen Dank an easybyter, Flankengott, Ray unn zweiteliga2022 für die tollen Beiträge, die sich in weiten Teilen mit meiner Meinung decken.

Und ein ganz besonderer Gruß geht auch an die Spezialisten, die wunderschöne Plakate auf dem Vereinsgelände aufhängen und die gesamte Mannschaft denunzieren. Da stellt sich mir doch die Frage, wer hier eigentlich charakterloser ist. Eine Mannschaft, die seit Wochen einen Rotz zusammenspielt, oder die Spezialisten, die meinen, auf eine Mannschaft einprügeln zu müssen, die schon am Boden liegt.

27.11.2020 - 19:45 - vomFlankengott

@ Alles für Schalke

"Peters hat VOR JAHREN schon gesagt.."

Völliger Blödsinn. Stimmt einfach nicht.
Sage einfach exakt wann er exakt was gesagt hat. Das Internet vergisst ja bekanntlich nix. Verweise mich einfach auf die entsprechende Quelle. Auf geht's!!

Ich helfe aber hier Deinem Gedächtnis mal ein bischen auf die Sprünge: "DerWesten" schreibt vor kurzem am 03.07.2020 um 09:33 Uhr:

"FC Schalke 04: Nach Tönnies-Abschied - ist die Ausgliederung vom Tisch? Klare Ansage von Jobst"

Lesen frischt das Gedächtnis auf...

Zitat vom Ende des o.g. Artikels:
"Dann (gemeint ist zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Club in einem ruhigeren Fahrwasser ist) möchten die Clubbosse das Thema an seine Fans und Mitglieder HERANFÜHREN und im Dialog erörtern, OB eine solche Ausglirderung TATSÄCHLICH auf Schalke umgesetzt werden SOLLTE."

Kein Furz von wem auch immer dazu, dass man FÜR eine Ausgliederung sei. Niemals!! Das wird schon so gefickt eingeschädelt, dass Schalker das aber glauben. Die Jungs sind doch nicht blöd.

Du kannst lange suchen. Viel Spaß dabei!! Aber Du wirst kein einziges Zitat finden von einem Verantwortlichen, in dem er sich FÜR eine Ausgliederung ausspricht. TATSACHE.

In Deiner Phantasie, Träumerle, natürlich schon. Aber auch nur dort. So wie in Deiner Phantasie WEGEN der Ultras sich niemand an die Ausgliederung herangewagt hätte. BLÖDSINN

TATSACHE ist aber vielmehr Folgendes: Am 25.06.2016 wurde auf Vorschlag der Vereinsführung (nicht etwa der Ultras!) der Paragraph 11 der Vereinssatzung verschärft. Die gesamte Vereinsführung hat sich damals FÜR eine Verschärfung ausgesprochen. Seitdem braucht's auf Schalke sogar eine 75% Mehrheit um den e.V. aufzugeben und eine Ausgliederung zu erreichen.

Wenn irgendjemand der Verantwortlichen damals für die Ausgliederung gewesen wäre, dann hätte er sich doch nicht auch noch für HÖHERE HÜRDEN fûr die Ausgliederung eingesetzt, oder??? So war's aber!!

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 14:13 - Schalker1965

14. Oktober 2014, https://schalke-news.de/2014/toennies-wir-denken-nicht-ueber-neue-rechtsform-nach/

Tönnies: „Wir denken nicht über neue Rechtsform nach.“

„Wir haben uns auf der vergangenen Jahreshauptversammlung im Mai eindeutig zu unserer Rechtsform als eingetragener Verein bekannt. Aktuell arbeitet eine aus Vereinsmitgliedern aus der Fanszene und Vereinsverantwortlichen zusammengesetzte Satzungskommission sehr konstruktiv an Vorschlägen, diese Strukturen zu stärken“, erklärte Tönnies. „Dies ist ganz im Sinne aller Gremien und in meinem in meiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender. Mein Zitat: ‚Ich liebe diesen Verein so, wie er ist.‘ betont dies ausdrücklich.“

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender betont zudem, wie wichtig es sei, Rahmenbedingungen im Profi-Fußball, die Konkurrenz zu beobachten und zu analysieren, ob sich aus anderen Rechstformen Wettbewerbsvorteile ergeben und ob der FC Schalke 04 wettbewerbsfähig bleibt. „Deshalb arbeiten wir bereits jetzt – z.B. in der Satzungskommission mit unseren Vereinsmitgliedern – darauf hin, uns so zu wappnen, dass wir alle unsere Möglichkeiten als eingetragener Verein ausschöpfen und gleichzeitig unsere Vereinskultur erhalten.“

Kein Wort von dem angeblichen massiven Einfluss der "Ultras" auf die verantwortlichen Funktionäre.

27.11.2020 - 12:59 - Alles für Schalke

@vomFlankengott: Du bist entweder ein Träumerle oder Du siehst es wirklich nicht: Die viel zitierte kleine Gruppe scheut nicht davor zurück, eigene Spieler nach einem Platzsturm anzugehen, Funktionäre nach dem Spiel aufzulauern und im Stadion massiv Stimmung gegen Schalker Funktionäre zu machen. DAS ist der Grund, warum viele nicht den Arsch in der Hose hatten, frühzeitig auf eine Ausgliederung hinzuarbeiten! Mit diesen Ultras und anderen haben wir ein riesen Problem auf Schalke!

Peter Peters hat mir schon vor Jahren gesagt, dass eine Ausgliederung sinnvoll, in dem Schalker Umfeld aber nicht durchsetzbar ist. Warum ist er wohl so mir nix Dir nix gegangen? Hast Du Dir mal diese Frage gestellt?

Und es stimmt, dass Tönnies (aus den o.g. Gründen!) gegen eine Ausgliederung war (!). WAR! Noch als AR Vorsitzender hat er gesagt, man müsse darüber diskutieren, er hat das also nicht mehr abgelehnt. Und nun, Mitte dieses Jahres, rät derselbe Tönnies "dringend zu einer Ausgliederung der Profiabteilung"!

Es war eine Fehleinschätzung, dass eine Ausgliederung nicht möglich sei bei den Fans. Man kann doch nicht alles mit allen und jeden durch diskutieren! Die anderen Vereine lachen sich doch ins Fäustchen! Wir sind in dieser desolaten wirtschaftlichen Situation, WEIL wir NICHT ausgegliedert haben.

Die Ultras haben doch nur Angst, Ihre Sonderstellung auf Schalke zu verlieren. Aber genau das wäre der positive Nebeneffekt einer Ausgliederung. Haupteffekt wären dreistellige Millionenbeträge auf einen Schlag, wiederkehrende Einnahmen, erhöhte Liquidität, Berechenbarkeit und dadurch eine deutlich höhere Attraktivität für Investoren, Sponsoren und auch Banken!

27.11.2020 - 12:44 - easybyter

Die Ultras wollen Macht und Einfluß, verkennen aber, dass sie nicht den Sachverstand haben, die Geschicke eines solchen Unternehmens zu leiten. Schlagen auf alles ein, wenn es nicht läuft und meinen, sie könnten etwas verbessern, wenn sie die Spieler beschimpfen oder bedrohen. So motiviert man keine Menschen. Da fand ich den Brief der Supporters schon besser. Charkterlose Mannschaft verunglimpft pauschal alle Spieler und ich denke, dass es sicher auch Spieler gibt, die sich für Schalke reinhängen. Mit solchen Pauschalurteilen disqualifizieren sich die Ultras eindeutig. Schauen wir doch mal, ob das Gewitter die Luft gereinigt hat und man gegen Gladbach eine richtige Mannschaft sieht, in der a l l e kämpfen und nicht nur einige, die dann auch keine Lust mehr haben. Es wird ohnehin schwer genug sein, in den nächsten beiden Spielen etwas zu holen, denn sowohl Gladbach, als auch Leverkusen sind zur Zeit bärenstark. Da müsste jeder der Schalker Spieler an seine Grenze gehen, damit da etwas mitgenommen werden kann. Sollten beide Spiele hoch verloren werden und keine Verhaltensänderung über 90 Minuten erkennbar sein, wird Baum seine Zelte abbrechen müssen, egal wie gut er es meinen sollte. Schneider wird dann ebenfalls stark unter Druck geraten und das bei der derzeitigen Lage, die eigentlich eine handlungsfähige Führung erforderlich macht. Schwere Zeiten für Schalke und dann noch die "wohlwollende" Presse.

27.11.2020 - 12:43 - It's man

Ich finde einfach mal gut, dass Ton und Qualität der Debatte hier weitgehend in Ordnung sind - sogar vereinsübergreifend.

27.11.2020 - 12:07 - Schacht 7

Flanke 1965 ,
Am 1. April 1993 beginnt Rudi Assauers zweite Amtszeit auf Schalke. Präsident Günter Eichberg, der Assauer geholt hatte, setzt sich kurz danach plötzlich in die USA ab. Assauer steht vor einem Scherbenhaufen sogar der Lizenzentzug droht.

Im Juni 1993 holt Assauer mit Peter Peters einen Geschäftsführer ins Boot, der bei den Aufräumarbeiten eine wichtige Rolle spielen wird – genau wie der damalige Verwaltungsratsvorsitzende Jürgen W. Möllemann und der im Februar 1994 gewählte Präsident Bernd Tönnies, der am 1. Juli 1994 verstirbt.
Ohne die Hilfe der Tönnies Brüder wären in Schalke schon lange die Lichter ausgegangen geschweige denn die Arena hätte gebaut werden können. Ich bin seit 1976 Vereinsmitglied und habe Höhen und Tiefen mitgemacht. Deine Märchenstunde "Flanke" entspricht nur bedingt den Tatsachen.
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* Die Beziehung zwischen Clemens Tönnies und dem FC Schalke 04 beginnt im Jahr 1994. Wenige Monate zuvor, Anfang Februar, war sein Bruder Bernd, mit dem er das Tönnies-Unternehmen leitete, mithilfe des früheren FDP-Politikers Jürgen Möllemann ins Präsidentenamt des traditionsreichen Revierklubs gehievt worden. Bernd Tönnies folgte seinerzeit Klinikbesitzer und "Sonnenkönig" Günter Eichberg, der den Bundesliga-Verein fast in den Ruin getrieben hatte. Bernd Tönnies konnte das Amt jedoch nur knapp fünf Monate lang ausüben. Er starb am 1. Juli 1994 in Münster.

Neben der Leitung seines Fleischimperiums wurde Schalke für den 64-Jährigen zur zweiten Lebensaufgabe. Seine guten Kontakte in höchste Kreise von Wirtschaft und Politik machte er sich als Sportfunktionär zunutze. Ohne die guten Beziehungen von Tönnies zu Kremlchef Wladimir Putin und Altkanzler Gerhard Schröder wäre der vielfach kritisierte Gazprom-Coup kaum möglich gewesen. Der Energie Riese aus Russland ist noch immer Haupt- und Trikotsponsor der Schalker.

Dank seiner hemdsärmeligen Art war Tönnies viele Jahre bei den Anhängern beliebt – solange der sportliche Erfolg da war. Wie in seinem Firmenimperium dachte er auch auf Schalke stets in großen Dimensionen. Als er einst Meistermacher Felix Magath lockte, feierten ihn die Fans. Als nach der Vizemeisterschaft der Erfolg ausblieb und Magath mehr Kompetenzen forderte, endete diese Beziehung im Desaster.
Weil längst blau-weißes Blut in seinen Adern floss, wurden Tönnies manch rhetorische Entgleisungen und ungeschickte Auftritte verziehen. Dass er dem notorisch klammen Club in kritischen Zeiten mal mit einem Millionen-Überbrückungskredit aus der Patsche half, ist ein offenes Geheimnis. Doch stets erhielt Tönnies sein Geld wieder zurück.

Doch immer wieder flackerte im direkten Schalker Umfeld Kritik an Tönnies auf. Viele nahmen dem gelernten Metzger seine federführende Rolle bei der Entmachtung der beliebten und damals bereits an Alzheimer erkrankten Vereinsikone Rudi Assauer übel. Gleichwohl war an Tönnies' Macht nie nachhaltig zu rütteln. Zu groß war sein Einfluss und seine Finanzkraft. Oppositionelle scheiterten mehrfach beim Versuch, ihn bei Mitgliederversammlungen vom Thron zu stoßen. *

Quelle Sportbuzzer.de

Und diese Supporter und Ultras sind Selbstdarsteller die mit den Geschäftsbedingungen im Verein nichts am Hut haben. Hauptsache Bengalos zündeln und Spieler einschüchtern das ist deren Motto.
Die sollen sich schleunigst einen anderen Spielplatz suchen.

Ohne eine Ausgliederung wird Schalke für immer von der Bildfläche verschwinden da hat der Egbert 04 schon Recht. Und das entscheidet immer noch die Mehrheit der Vereins Mitglieder...

Glück auf nur der S04

27.11.2020 - 12:06 - Linksaussen

Bodenständiger ist es auf jeden Fall, wenn es bei dem jetzigen Vereinskonstrukt bleibt. Klar ist aber auch, dass wir dann die Kluft zu den europäischen Elite-Clubs vermutlich nicht mehr aufholen werden. Das war ja der Traum unter den bisherigen Verantwortlichen, Ägide C.T. dass wir auf Augenhöhe sind mit den ganz Großen.. Ein schöner Traum und wir waren ja auch ein paar mal ziemlich gut dabei.
Ehrlich, ich brauch das nicht mehr. Bin Jahrgang 61 und kann damit leben, dass in meinem Leben keine Meisterschaft auf Schalke stattfindet. Ich freu mich einfach darauf, dass es irgendwann wieder möglich sein wird, mit vielen Gleichgesinnten die Schalker Meile zu beleben, die Atmosphäre auf Schalke aufzusaugen. Und ja, wir sollten dem Spirit von Rudi Assauer folgen.

27.11.2020 - 11:51 - zweiteliga2022

Also das sich derzeit alle Schalkehater ins Fäustchen lachen ist doch wohl mehr als Verständlich. Mein Schwager (104% Schalker) und ich (107% Essener) käbbeln uns derzeit fast täglich. Sei es bei der Begrüssung am Telefon, die entweder Tasmania oder 25 heisst, oder persönlich wenn es darum geht ob er mir nächste Saison Karten für das Spiel gegen Lippstadt besorgen kann. Wir verarschen uns schön gegenseitig und die Wette letztes Jahr EL oder nicht habe ich mit doppelt oder nichts auf Abstieg erhöht. Aber bleiben wir mal ehrlich, die meisten Schalkehater wollen doch trotzdem kein Abstieg, es gibt doch schon genug Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim in der Buli. Schalke gegen den BVB, oder BMG usw. will man sehen, live oder an der Kiste, aber Wolfsburg gegen Leverkusen? Ich schauenatürlich jedes Spiel meiner Roten, bin auswärts in Kiel, Lübeck, München usw. auch immer vor Ort gewesen, aber wenn ich mir 1.Liga ansehe, dann bestimmt nicht Hoffenheim gegen Bayer. Die zunehmende Entwicklung finde ich persönlich erschreckend und ob nach Corona wirklich wieder fie Stadien voll sind, ich hoffe, aber es bleiben Bedenken. Abstiege von Köln, HSV, FCK, eventuell S04 usw sorgen sicherlich nicht dafür, das genügend Kapital fließt um zumindest einigermaßen interessante Kicker in D zu halten. Ein echter Schalker, Dortmunder oder Essener reist auch in die Provinz und unterstützt vor Ort seine Farben, aber ich bin immer voller Vorfreude nach München, Kaiserslautern, Aachen usw. gereist, aber ich hatte auch Verständnis das viele weder am Fernseher oder live Lust hatten gegen einen Retortenverein dabei zu sein. Sandhausen gegen Schalke, ehrlich, das will doch ausser Sandhausen und eine Handvoll Hardcoreschalker auch keiner sehen

Nur der RWE

27.11.2020 - 11:18 - Schacht 7

Langer 09 sonst hast du Armes Würstchen ja nichts zu feiern der 27.4.2019 hat so seine Nachwehen bei dir hinterlassen. Wenn Favre verliert schreibst du wieder Lucien raus "bei einem Sieg ist er der beste"
So sind sie halt die Seelenverkäufer aus Lüdenscheid.

27.11.2020 - 11:13 - vomFlankengott

@ zweiteliga2022

hervorragender Kommentar
ausdrücklicher Dank dafür!

Was klar ist, es liegt nicht primär an der Menge des Zasters sondern primär an der Menge des Sachverstandes im Verein, sportlich wie ökonomisch.

Und an der Uneitelkeit der Verantwortlichen. Gerade wenn wir aus ausgliedern, wissen wir nicht WER da kommen wird. Wussten wir bei CT ganz am Anfang auch nicht. CT hätten wir aber wenigstens problemlos loswerden können. Wenn wir aber ausgliedert haben und wir würden einen CT 2.0 kriegen, den haben wir dann aber richtig an der Backe.

Stellt Euch vor wir kriegen so einen windigen "Geschäftsmann" a la "Florian Homm" und wir haben dann ja null Chance den wieder loszuwerden.

Ich bin nicht zu 100% gegen die Ausgliederung aber zu 104% gegen die jetzige Ausgliederung. Keiner der jetzigen Verantwortlichen darf Kohle kriegen aus einer Ausgliederung. Ich vertraue ja auch keinem Hund einen Wurstvorrat an. Der ist schneller weg als man gucken kann.

Der Hund hat ja ein Eigeninteresse. So ist es auch bei unseren Verantwortlichen. Die wollen aus Eigeninteresse den ganz SCHNELLEN (sportlichen) Erfolg. NUR dann strahlt der Glanz auf sie ab. Das ergibt dann die bekannte Zockerei hoch drei. Schalke 04 ist doch dafür nur ein Vehikel, mehr nicht. Wir sind seit Jahren nur noch ein Spielball verantwortungsloser Zocker. Ist einer mit seinem Latein am Ende darf der nächste Zocker ran. Die Leute kommen und gehen: Trainer, Manager. Und im Schlepptau wird dann noch eine ganze Brigade von "persönlichen Zuarbeitern" ausgewechselt. Wat soll der Quatsch?? (Aufsichtsratsvorsitzender ist eigentlich wer? Ich denke es wäre gerade die große Stunde des Aufsichtsratsvorsitzenden mal eine klare Ansage zu machen. Wann wenn nicht jetzt?)

Richtig wäre aber das langfristige Wohl des Vereins im Blick zu haben. So wie bei Assauer. Die Nachfolger konnten noch jahrelang davon zehren und sonnten sich genau genommen in dessen Erfolg, den sie für den eigenen Erfolg ausgegeben haben.

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 10:41 - Langer09

2020 neigt sich nun langsam dem Ende und nicht vieles aus diesem sch...ß Jahr wünscht man sich für 2021. Gelsendingsbums ist die Ausnahme... Herrlich :-D

27.11.2020 - 10:32 - zweiteliga2022

Ich bin wahrlich kein Freund oder Fan des S04, aber das sich Fans untereinander angreifen spielt den jetzigen Verantwortlichen erst Recht in ihre Karten. Hier wird abgelenkt das seit vielen Jahren sportliche Fachkompetenz fehlt. Geld war und ist dabei weniger das Problem, der S04 hat über viele Jahre den 3. höchsten Etat der Liga gestemmt und das als e.V.. Nehmen wir mal Euren "geliebten" Nachbar, vor einigen Jahren wirtschaftlich vollkommen am Ende, weil einige wenige nicht richtig kontrolliert doppelt und dreimal so viel Geld rausgeschmissen haben, als eingenommen wurde. Der Glücksgriff Witze in Kombi mit Zorc hat dafür gesorgt, das sie wirtschaftlich dort stehen wo sie stehen. Dort sieht man eine Idee und ein System, welches gnadenlos durchgezogen wird. Ohne diese beiden Herrschaften wäre der BVB dort wo der FCK oder maximal der HSV heute steht. Geld war auch beim HSV nicht das Problem, sondern eher diejenigen, die es falsch investiert haben. Im kleineren Stil erging es uns Essener doch genauso, jede Menge Personen die Geld rangeschafft haben, und einige Wenige die es sinnfrei verballert haben. Eine Ausgliederung kann sehr viel "einmaliges" Geld in die Kasse spülen, aber wollt ihr echt glauben, das die die das Schiff an so vielen Stellen leck geschlagen haben es reparieren? Dann ist doch der Untergang vorprogrammiert! Gleichfalls besteht dabei auch die ernsthafte Gefahr, das man sich auch einen Russen wie Uerdingen, einen Araber wie 60, oder einen wie den Kühne ins Boot holt, verlangsamt den Untergang, aber mit solchen Leuten kann es doch nur Schiffbruch geben. Wenn bei Euch der Schnitt in der Führungsetage nicht schnell kommt, und gleichfalls kein Glücksgriff in Sachen sportlicher Kompetenz gelingt, geht es ganz sicher Richtung 2te oder 3te, wenn nicht sogar 4te Liga. Wie schwer es ist dort wieder rauszukommen und sei es nur um zumindest Zweitligafussball zu bieten, zeigt Euch seit 30 Jahren mein geliebter Club. Noch besteht die Chance das ihr Euch rettet, finanziell und auch sportlich, aber wenn der Gang Richtung Liga 2 feststeht, das mit diesem Schuldenberg und den jetzigen "Fachleuten", dann werden wir uns bei Euren Weg nach unten und unseren Weg Richtung Liga 2 nicht begegnen. Man stürzt halt schneller als man klettern kann.

Nur der RWE

27.11.2020 - 09:31 - Linksaussen

ich für meinTeil kann das gar nicht beurteilen, welche Auswirkungen eine Ausgliederung für unseren Verein hat. Ich bin kein Betriebswirtschaftler. Und selbst die Experten können es ja gar nicht genau sagen. Ich glaub der HSV hat das gemacht. Bin nicht sicher, ob das diesen Verein weiter gebracht hat oder nicht.
Und ich denke, dass die meisten Vereinsmitglieder kein mit Fakten und belastbaren Daten untermauertes Bild zum Thema Ausgliederung haben.
In dem Zusammenhang find ich den Beitrag von Lokutus gut.

Und was die Kommunikation innerhalb des Vereins angeht, finde ich den Ansatz falsch, dass mann immer zuerst ein Credo spricht, zum Beispiel Pro oder Contra Ausgliederung und dann meint, dass es die wichtigste Aufgabe wäre, all die, die dass Gegenteil glauben, niedermachen zu müssen. Das passiert leider oft, obwohl es nicht im Leitbild steht. Glaubenskriege in den sozialen Medien. Ist das unser so fortschrittliches 21.Jahrhundert? Das ist doch mittelalterliches Gehabe.
Wohltuend auch der Beitrag von Ray von RWE. Nur mal so am Rande: ich freue mich sehr über die Lebendigkeit und die jahrzehntelange Treue der zahlreichen RWE-Fans. Ich glaub da kommt zum Beispiel Leverkusen nicht mit.

Wenn wir Schalker unserem Verein einen guten Dienst tun wollen, sollten wir weniger polarisieren als gemeinsam uns auf den Weg machen, uns nicht gegenseitig das Leben schwer machen und uns nicht für unfehlbar halten. Auch mal darüber nachdenken, was andere zu sagen haben. Nicht immer als Erstes Feindbilder entwickeln.
Wir sind PRO Schalke und ja, Ray, ich schau auch ganz gerne mal über die blau-weiße Familie hinaus und bin PRO Ruhrpottpower.
Eigentlich komisch, wennn wir uns auch im 21.Jahrhundert wegen Glaubensfragen bekämpfen. Nüchternheit und sachliche Expertise sind gefragt, wenn wir mit unserer Vereinsliebe, die hoffentlich niemals endet, den Verein auf einen guten Weg bringen wollen. Und das werden wir nur können, wenn wird gemäß Leitbild nicht gegeneinander sondern miteinander agieren.

27.11.2020 - 09:27 - IchDankeSie1907

Die Ausgliederung ist bestimmt nicht das erhoffte Heilmittel. Bei dem angehäuften Schuldenberg werden sich keine potenten Geldgeber finden. Die wollen nicht in Altlasten investieren, sondern Gewinne machen. Das ist eine Erfahrung aus der Essener Insolvenz. Es investiert keiner in einen hochverschuldeten Club. Und unsere Schulden damals waren Peanuts gegen Eure heute.
Das andere Problem ist Corona. Die meisten Unternehmen benötigen jetzt ihr Geld um sich selber zu retten.
Und letztendlich fehlt es auf dem Markt an Fußball-Fachleuten UND Personen die zugleich Ahnung von wirtschaftlichen Dingen haben. Und die Mannschaft, die ihr da auf dem Platz stehen habt, ist das beste Beispiel für Missmanagement und fehlenden fußballerischen Sachverstand. inclusive des Trainers.
Und wer setzt sich zudem gerne auf einen Schleudersitz? Wenn der Erfolg nicht sofort da ist, kommen die Nörgler aus ihren Löchern. Und desto intensiver sich die Fans mit ihren Vereinen identifizieren, desto schlimmer ist genau dieses Phänomen.
Ich geh mal davon aus, dass Euch ein ganz bitterer Weg bevorsteht. Ich hoffe, dass der Verein dies überhaupt überlebt. Das ist das eigentliche Problem, was ich so sehe bei Eurem Schuldenstand!
Und was sollten wir ohne unseren Lieblingsfeind in Essen machen?

27.11.2020 - 08:57 - vomFlankengott

@ Ray

Kommentar um 06:39

LEIDER richtig, was Du schreibst

Aber eines ist total falsch. LEIDER falsch! Ich wünschte es wäre so gewesen: "Den Tönnies habt ihr rausgejagt." Haben wir nicht! Der hat die Fliege gemacht. So war's!

Der wurde nämlich IMMER gewählt und auch nie abgewählt. So schaut's aus! Traurige Wahrheit.

Der ganze Schlamassel mit der Dauerzockerei und den DADURCH verursachten Schuldenberg hat genau EINEN Namen: CT

Jetz is er wech und die Zockerei geht grad weiter. Und die Meisten raffen's immer noch nicht. Die meinen man könnte grad weiterzocken, mit 'ner Ausgliederung....

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 08:53 - Lokutus

@ Ray
Daumen hoch !
Du hast vollkommen recht, wenn du sagst, die Ausgliederung ist kein Allheilmittel. Im Gegenteil ! Solange ich keine vernünftige wirtschaftliche Basis habe geht das System von Anfang an am Stock ! Die Ausgliederung alleine bringt keine Kohle rein und hilft evtl. nur den Hauptverein im Falle der Insolvenz zu erhalten.
Es müssen oben neue Leute ran, Kaufleute, Leute mit Sportlerhintergrund und vor allem nicht unbedingt mit dem direkten Bezug zu Schalke. Da müssen objektive Leute ran, die einfach wissen, dass Tradition keine Mannschaft bildet, kein Geld rein bringt und keine Punkte holt !

Glück auf aus Essen !

27.11.2020 - 08:41 - vomFlankengott

Aus dem Schalker Konzernbericht 2019 wörtlich VON UNSEREN Verantwortlichen im März 2020 wortwörtlich:
"Mit seiner Rechtsform (also e.V.) grenzt sich der Verein in einer Welt von investorenfinanzierten und konzerneigenen Clubs ab und verfügt über ein WERTHALTIGES ALLEINSTELLUNGSMERKMAL"

Am 01.07.2020 sagt Alexander JOBST wörtlich auf der Pressekonferenz zur Saisonanalyse: "Ich bin der Auffassung, dass die Coronakrise kein Sprungbrett für eine Veränderrung der Rechtsform des FC Schalke 04 sein kann." Und zur Frage der Ausgliederung sagte JOBST dann: "Das ist keine Thematik von heute. Das ist auch KEINE THEMATIK VON MORGEN ODER VON DEN NÄCHSTEN WOCHEN UND MONATEN."

So, an alle Ausgliederungsbefürworter ladet euren Frust, BITTE SCHÖN, dort ab wo er hingehört. Bei unseren Verantwortlichen ist er genau richtig aufgehoben. Kritisiert die Verantwortlichen und lasst den Rest in Ruhe. Schönen Dank!!!

Sagt einfach wie es ist: Wir scheissen auf Punkt 1 des Schalker Leitbilds und wir wollen das die Verantwortlichen endlich abtreten und damit den Weg freimachen für die Ausgliederung.

Dann ist die Argumentation auch logisch! Andernfalls mal das Hirn beim Arzt untersuchen lassen.

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 08:01 - Moses

Sehr guter Kommentar, Ray.

27.11.2020 - 06:39 - Ray

Ich schreibe hier mal als RWE Fan ohne Häme:

Zwei Dinge sind völliger Blödsinn: keine Fußball Mannschaft der Welt verliert absichtlich, außer diese eine Schalker Mannschaft in den siebziger Jahren gegen Arminia Bielefeld.

Vielleicht ist eure aktuelle Mannschaft einfach qualitativ für die Bundesliga zu schwach.
Den Blödsinn von der Charakterfrage, von Ehre , Stolz und den Farben, das ist der übliche Blödsinn, den man über jeden Absteiger in den Foren lesen kann.

Natürlich kann es sein, dass es in der Mannschaft 2,3 Eier gibt. Der Benataleb und Kutucu Haben in der Regionalliga gegen RWE gespielt, beide gegen den Kehl- Gomez, beide sind ausgewechselt worden, weil sich nicht durchsetzen konnten.
Ich glaube nicht, dass die Spieler nicht wollten sie sind einfach nicht besser und von euren Fachleuten gnadenlos überschätzt. Das ist der Grund.

Wir als RWE Fans leiden schon seit Jahrzehnten , auch wenn es gerade etwas besser aussieht.
Deshalb aus eigener Erfahrung:
Der Fisch stinkt aber immer zuerst im Kopf und ganz allein die sportliche und die wirtschaftliche Leitung ist für die Misere verantwortlich, nicht die Spieler. Wenn ich Spieler verpflichten, müssen die Leute sportlich und charakterlich richtig eingeschätzt werden.

Die Schalker Fans war immer stolz darauf ein Verein zu sein, jetzt schreien alle nach der Ausgliederung. Die Ausgliederung ist kein Allheilmittel, wenn die Verantwortlichen die gleichen sind.

Den Tönnies habt ihr raus gejagt, aber Jahre lang wurde er auf der Jahreshauptversammlung gewählt und im zugejubelt. Seit vielen Jahren ist Schalke mit dreistelligen Millionenbeträgen verschuldet, alle haben zugesehen und das vor allem übersehen.!

Die Arena stellt nur einen buchhalterisch Wert da, kein Unternehmer wird sich diesen Klotz ans Bein binden.

Vor ein paar Jahren war er RWE in der Oberliga und Schalk in der Champions League, oh das waren vier vielleicht sogar fünf Klassen unterschied.
Wenn es so kommt wie es aussieht, ist RWE im nächsten Jahr in der dritten Liga und Schalk in der zweiten. Falls ihr mit 200 Millionen überhaupt eine Lizenz bekommt!

Ich möchte hier nicht rumspamen und mit dummen Sprüchen kommen, das beste wäre aber vielleicht einen Schuldenschnitt und ein Neuanfang bei null in der Oberliga. Wenn es gut läuft, ist Schalke in fünf Jahren zurück, ansonsten prophezeie ich euch ein Schicksal wie RWE und MSV Duisburg,
wobei RWE sich erholt hat, es sportlich gut läuft, der Verein wirtschaftlich gesund da steht, und seriös geführt wird. Das ist überhaupt das allerwichtigste. Die Duisburger werden auch nie mehr hochkommen, wenn sie mit ihrer Schulden Geschichte so weitermachen. Das ist ein Klotz, dass ich immer am gehen behindert. Wir wissen dass selbst in Essen.

In den Farben getrennt, in der Sache vereint, wir sind das Ruhrgebiet

27.11.2020 - 02:37 - vomFlankengott

@ Linksaussen

Jobst hat sich eben NICHT FÜR eine Ausgliederung ausgesprochen!

Noch im März 2020 hat er wörtlich davor gewarnt "eine Ausgliederung mit dem JETZIGEN Liquidätsengpass zu koppeln."

Danach sagte er dann auf einmal wörtlich Folgendes: "Entweder wir verabschieden uns von unseren langfristigen sportlichen Zielen - dann können wir weitermachen wie bisher oder aber wir wollen auch in Zukunft ein ambitionierter Verein sein, dann müssen wir uns mit einer Strukturveränderung BESCHÄFTIGEN."

Was Jobst nunbpersönlich wirklich will? Kein Furz dazu!

Aber gefickt eingeschädelt hat er damit Folgendes: Diejenigen Mitglieder, die gegen die Ausgliederung sind, die sind DAS Problem.

Das sind aber genau diejenigen die immer brav den Fleischzerleger gewählt haben. Der hat immer überragende Zustimmung geerntet mit folgendem Satz: "So lange ich auf Schalke bin so lange bleibt Schalke ein eingetragener Verein."

So schaut's aus.

Und jetz sind angeblich die das Problem die immer NOCH gegen die Ausgliederung sind. Wenn man also jetz noch FÜR'S Schalker Leitbild (Punkt 1) ist, wird man beleidigt und kann gar kein Schalker mehr sein.

Häh??? Häh??? Häh???

Wenn ich FÜR die Ausgliederung dann MUSS ich doch zwangsläufig gegen ALLE Schalker Verantwortliche sein!!! Weil immer noch KEINER davon gesagt hat er wäre FÜR eine Ausgliederung! Einfach Tatsache!!!

Oder ich bin schizophren....

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 01:05 - Linksaussen

Wenn ich das richtig sehe, ist Alexander Jobst durchaus ein Befürworter der Ausgliederung. Und wenn man hier gemäß Leitbild Punkt 5 Augenhöhe einfordert: bravo.

Also scheint es angebracht, in dieser sich zuspitzenden Krisensituation, sich nicht gegenseitig abzustreiten, ein echter Schalker zu sein. Bleibt aufm Teppich, Jungs.
Was können wir Schalker verlieren? Wir können absteigen. Wir können sogar wegen Insolvenz gleich viele Ligen absteigen. So siehts aus. Im schlimmsten Fall gibts diesen Verein in absehbarer Zeit gar nicht mehr.

Was hilft aus der Misere? Rechthaberei á la: ich bin Schalker und Du nicht? Träumt ruhig weiter.

Da bleibe ich doch lieber bei Punkt 5 des Leitbilds:
5. Wir begegnen uns in der Schalker Vereinsfamilie mit ihren vielfältigen Strukturen respektvoll und auf Augenhöhe.

Doof, ne?

27.11.2020 - 01:01 - vomFlankengott

@ K.P.Schmidt

Auch "Vollpfosten" unter den Mitgliedern dürfen abstimmen. Find' ich aber auch nicht gut. Die Frage is halt nur wie kriegt man raus wer ein "Vollpfosten" ist.

Ich denke da sind wir uns einig: Der, der nicht der eigenen Meinung ist, der is 'n "Vollpfosten". Und da WIR in diesem Punkt die gleiche Meinung haben sind WIR beide keine "Vollpfosten".

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 00:49 - vomFlankengott

Wenn man hier so Kommentare liest könnte man meinen einen extrem kleine Minderheit hätte es erfolgreich verhindert, dass auf Schalke eine Ausgliederung stattfinden kann.

In Wahrheit, ACHTUNG AUFPASSEN, wurde eine Ausgliederung von keinem einzigen Vorstand und auch von keinem Aufsichtsrat jemals befürwortet. Es existiert auch bis heute kein einziges Zitat von einem Vorstand und auch nicht von einem Aufsichtsrat in er sich FÜR eine Ausgliederung ausspricht.

DAS und auch NUR DAS ist der Grund warum es bis heute keinen Ausgliederungsversuch gegeben hat.

Wenn ich also PRO Ausgliederung bin, dann muss ich doch zwangsläufig diejenigen kritisieren, die bis heute die Ausgliederung nicht vorangetrieben oder verpennt haben.

Was haben damit diejenigen zu tun, die gar keine Verantwortung tragen? Und wenn das so eine verschwindend kleine Minderheit ist, dann wird sie die Ausgliederung auch nicht verhindern.! Dann ist doch auch wurscht wie diese Leute denken. Wieso muss ich mich über die irrelevante Gruppe aufregen und diese Leute auch noch beleidigen?

Ich raff's einfach nicht! Sorry.

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 00:34 - vomFlankengott

@ Egbert04

CT war der größte Befürworter des e.V.
Das ist die Tatsache.

Wieso, bitte schön, sollte sich CT mit "diesen Idioten" anlegen, wenn sie SEINER Meinung sind. Bis heute noch!

Häh?????

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 00:26 - vomFlankengott

@ Alles für Schalke

Ich würde an Deiner Stelle den Nickname wechseln.
Mein Vorschlag für Dich: @ Nix für's Schalker Leitbild

Da gibt's ein Verein im Ruhrpott, der hat 'ne Homepage auf der er sogar sein Leitbild veröffentlicht hat.

Is jetz nich grad Dein Verein, aber geh' trotzdem mal auf die Homepage und lese da mal bei Punkt 1 nach, was da steht. Und die ersten beiden Sätze bei Punkt 5. Dann wirste merken, is gar nicht DEIN Verein.

Die Homepage von dem Ruhrpott-Verein findest Du unter schalke.de

GLÜCKAUF

27.11.2020 - 00:06 - Alles für Schalke

@Egbert04: Ich stimme beiden Deiner Kommentare zu 104 % zu! Genauso ist es! DANKE!

26.11.2020 - 23:50 - Schalker1965

26.11.2020 - 22:30 - Egbert04

Man kann zu den Ultras stehen, wie man will. Aber das, was auf den Transparenten geäußert wird, trifft ja zu 100 % zu. Das ist auch nicht etwa eine Mindermeindung bei Mitgliedern und Fans. Die Truppe kann eigentlich froh sein, dass coronabedingt derzeit keine Zuschauer in der Arena zugelassen sind. Dort würde ihnen nämlich so einiges entgegen gehalten werden, was man als Spieler und Funktionär vermutlich nicht so gerne hören und sehen möchte.

In Bezug auf die Ausgliederung wäre ich an deiner Stelle nicht so sicher, dass angesichts der atuellen Stimmung tatsächlich eine Dreiviertelmehrheit zustandekommt.

26.11.2020 - 23:39 - vomFlankengott

@Egbert04

Es sind Typen wie Du, denen die ersten beiden Sätze im Punkt 5 UNSERES Schalker Leitbilds am Arsch vorbeigehen.

Deswegen im Fußball den Ball immer schön flach halten, weil ich wäre mir nicht so sicher wie Du, ob der Mehrheit unserer Mitglieder die ersten beiden Sätze im Punkt 5 UNSERES Schalker Leitbilds auch am Arsch vorbeigehen.

GLÜCKAUF

26.11.2020 - 23:23 - K.P.Schmidt

Einige Hundert Vollpfosten die mehr als 100000 Mitgliedern ihren Willen aufzwingen wollen.
Mehr will ich dazu eigendlich nicht sagen.
Unnötig verschwendete Energie.

26.11.2020 - 22:33 - Egbert04

@ nämlich
VOLLHONK! Wahrscheinlich RWE ASI

26.11.2020 - 22:30 - Egbert04

Wir haben über 160.000 Mitglieder und eine dämliche Minderheit, die gerade mal 800 Leute auf die Beine brachte als es um eine "Demönstration" gegen Tönnies ging. Die Mehrheit kommt wegen des Fussballs ins Stadion und nicht wegen der dämlichen Choreos. Wer nur ins Stadion kommt, um ein "Event" zu erleben, kann gerne zu Hause bleiben. Diese Karten können ohne Probleme an RICHTGE Fussballfans verkauft werden. Wie lange will sich die Mehrheit diesen Schwachsinn noch gefallen lassen, dass eine Minderheit die Vereinspolitik bestimmt? Es wird allerhöchste Zeit, dass eine digitale Mitgliederversammlung über eine Ausgliederung entscheidet und diese Typen wie Hein-Reipen, Barta und Strohmeyer wegen vereinschädigen Verhaltens endlich aus dem Verein ausgeschlossen werden. Es sind nämlich genau diese Typen (Strohmeyer:" Das ist nicht mehr mein Schalke"), die mit ihrer Gefühlsduselei (blond und blöd: "Für immer e.V.) für unsere momentane Situation Verantwortlich sind. CT war viel zu gutmütig, weil er sich mit diesen Idioten nicht anlegen wollte.

26.11.2020 - 22:00 - nämlich

"eine ganze Region"
Diese Vereinnahmung war schon immer völlig verfehlt. Schalke 04 ist Gelsenkirchen und die Dörfer nördlich davon.
Das Ruhrgebiet scheisst auf Schalke.