0:1 im Test

RWE-Trainer sieht trotz Pleite Fortschritte

Julian Preuß
09. Februar 2019, 17:44 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Im letzten Test vor dem Start der Restserie in der Regionalliga-West musste die Mannschaft von Trainer Karsten Neitzel eine 0:1-Niederlage gegen den TSV Steinbach Haiger hinnehmen. Vor dem gegnerischen Tor zeigten sich die Rot-Weissen harmlos.

Verhalten applaudierten die RWE-Fans auf der Sparkassen-Tribüne ihrem Team nach Abpfiff des Tests gegen den Tabellen-Dritten der Regionalliga-Südwest. Bereits nach sieben Minuten erzielte David Kamm Al-Azzawe den Siegtreffer für den TSV Steinbach. RWE-Trainer Karsten Neitzel war trotz der Niederlage nicht komplett unzufrieden: "Es war ein guter Test gegen eine Mannschaft, die für das Niveau in der Regionalliga Südwest prägend ist. Ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen." Die Chancenverwertung ist jedoch ein Manko und die Personalsituation vor dem ersten Ligaspiel im neuen Jahr bleibt weiterhin angespannt.


RWE zeigte Schwächen im Abschluss

"Im Fußball geht es um Tore und die haben gegen Steinbach gefehlt", meinte Neitzel, dessen Mannschaft im Hinblick auf den Ligastart beim TV Herkenrath noch einige Probleme im Abschluss offenbarte. "Viele Möglichkeiten müssen besser ausgespielt werden – gar keine Frage. Chancen hatten wir genug. Es wurden viele vorletzte Bälle gar nicht, oder nur schlampig gespielt. Dennoch lief der Ball vernünftig", so sein Fazit im Nachgang des Tests. Die Fans auf der Sparkassen-Tribüne sahen das Spiel jedoch ein bisschen anders. Sie machten ihrem Unmut über die phasenweise sehr ungenaue Spielweise von Neitzels Elf Luft. Fast schon verhöhnend bejubelten sie vorsichtige Rückpässe. 

Dennoch ist der 51-Jährige eine Woche vor dem Auftakt der Restserie sicher, dass sich sein Team eine gute Basis geschaffen hat. "Es gelingt uns gut, dass wir einen Switch im Spielaufbau hinbekommen. Wir eröffnen nicht mehr stupide mit zwei Innenverteidigern, sondern wir haben mehr Variation, die auch viel selbstverständlicher gespielt werden, als es noch im Sommer der Fall war", beschrieb Neitzel die Entwicklung seiner Mannschaft. 

Kein Comeback – Ligastart ohne Platzek, Freiberger und Tomiak

Personell bleibt der Kader weiter ausgedünnt. Marcel Platzek ist unter der Woche wieder ins Lauftraining eingestiegen, bei Boris Tomiak ist keine Operation nötig und das Aufbautraining bei Kevin Freiberger geht erfolgreich voran. Ein schnelles Comeback bekamen die Fans im Stadion Essen aber nicht zu sehen. Auch dass das Trio im Heimspiel gegen den TV Herkenrath (16.02., 14 Uhr) spielen könnte, sei unwahrscheinlich, wie der 51-Jährige nach dem Test mitteilte. Neitzel gab dennoch leichte Entwarnung: „Es wird zwar niemand spielen können, aber Kevin Freiberger wird sukzessive an das Mannschaftstraining herangeführt und Boris Tomiak ist auch nicht mehr soweit davon weg“, erklärte er nach der Partie. Verzichten muss er außerdem auf Cedric Harenbrock (Kreuzbandriss) sowie Tolga Cokkosan (Muskelfaserriss) und David Jansen (Achillessehne).

Autor: Julian Preuß

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12.02.2019 - 12:58 - Ronaldo20

Gurkentruppe? Können Sie es besser das ich nicht lache

10.02.2019 - 18:31 - Bierchen

Herr Neitzel, tun Sie mir bitte den Gefallen und machen Sie sich jetzt nicht auch noch lächerlich.
Okay, Sie haben es auch nicht leicht mit unserer Gurkentruppe von Fußball- Nichtnutzen.

10.02.2019 - 13:58 - RWERBI

Eins muss man allen RWE Trainern der letzten Jahren lassen, sie können jeder Pleite noch etwas Positives abgewinnen. Neitzel könnte selbst bei einem Abstieg noch positive Aspekte finden. Unglaublich, wie er mit dem Ausfall von Spielern argumentiert, die maximal Ersatzspieler sind oder denen von Neitzel vor Anfang der Saison empfohlen wurde, sich einen neuen Verein zu suchen, weil er mit Ihnen nicht mehr plane. Für wie dumm hält er eigentlich uns Fans ? Dass ist mehr als unprofessionell und dreist gegenüber den Fans so zu argumentieren.

09.02.2019 - 22:56 - Kashmir1907

Amateure, wir sind halt nur Amateure.

09.02.2019 - 19:58 - RWE Hans

Jo Fortschritte als Rückschritte zu betiteln ist wie Satire!!! Augen auf Medizinball raus und die doch so wenigen Stufen aber dafür 100 mal rauf und runter bis jeder checkt das er nur ein kleiner Wicht ist der aber auch ein großer Wicht werden kann und somit Wichtig!!! Danke ihr Arbeitsverweigerer und abkassierer obendrauf!!! Wacht auf und seht die Chance

09.02.2019 - 17:55 - Sch'tis

Chancen hatten wir genug. Es wurden viele vorletzte Bälle gar nicht, oder nur schlampig gespielt....


ALLES BEIM ALTEN !!
ODER.... die letzten 20 Jahre hat sich nix geändert !!!
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und Boris Tomiak ist auch nicht mehr soweit davon weg“, erklärte er nach der Partie. Verzichten muss er außerdem auf Cedric Harenbrock (Kreuzbandriss) sowie Tolga Cokkosan (Muskelfaserriss) und David Jansen (Achillessehne).


Jetzt hört endlich mal mit Tomiak auf. Er war die ganze Saison nur Ersatz.
Cokkosan und Jansen sollten vor der Saison schon gehen …. !!

Hier werden Spieler in den Raum gestellt, die RWE nicht einen Meter mehr nach vorne bringen.
Fähigkeiten für die 4. Liga sind nicht vorhanden !!