Beim 1:1-Unentschieden vom Wuppertaler SV gegen Preußen Münster traf WSV-Neuzugang Marco Königs (30) gegen seinen Ex-Klub. Beim WSV wagt der Stürmer einen Neustart und überzeugt bereits früh.

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Neuzugang Königs über Münster und seinen Neustart beim WSV

Julian Preuß
23. September 2020, 22:58 Uhr
Foto: Stefan Rittershaus

Foto: Stefan Rittershaus

Beim 1:1-Unentschieden vom Wuppertaler SV gegen Preußen Münster traf WSV-Neuzugang Marco Königs (30) gegen seinen Ex-Klub. Beim WSV wagt der Stürmer einen Neustart und überzeugt bereits früh.

Marco Königs ließ in der 22. Spielminute seinem Jubel freien Lauf. Er ließ sich für seinen Führungstreffer gegen Preußen Münster feiern – seinen alten Verein, mit dem er am Ende der vergangenen Spielzeit aus der dritten Liga abstieg. Doch das hat er hinter sich gelassen. „Ich habe mit diesem Kapitel abgeschlossen. Jetzt bin ich in Wuppertal und fange hier neu an“, sagte er nach der Partie nüchtern. 

Und beim WSV haben sie seine Qualitäten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zu schätzen gelernt. Als Königs in der 72. Minute für Viktor Maier das Feld verließ, verabschiedeten ihn die Fans mit lautem Beifall. Königs ist an der Wupper angekommen und geht mit seiner Leistung voran. In bisher drei Spielen für die Rot-Blauen traf der langjährige Drittliga-Spieler zweimal. Seine wiederholt gute Leistung blieb auch WSV-Trainer Alexander Voigt nicht verborgen. 

Voigt über Königs: „Man kann sehen, dass er uns besser macht“

„Man kann sehen, dass er uns besser macht. Allein seine Art, Bälle festzumachen, sie zu verlängern oder abzulegen, aber auch gefährlich im Strafraum aufzutauchen. Das macht ihn sehr wertvoll“, meinte Voigt im Anschluss an die Partie gegen Preußen Münster. Der Trainer sieht Königs dennoch noch nicht bei 100 Prozent.

„Das Problem ist, dass er keine Vorbereitung hatte. Wir müssen ihn nun dahin bekommen, dass er 90 Minuten durchspielen kann. Nach etwa 60 Minuten merkt man ihm an, dass die Kräfte nachlassen. Das wussten wir aber auch und da muss er durch“, ergänzte Voigt. Trotzdem sprach der Trainer dem Neuzugang einen hohen Stellenwert in der Mannschaft zu. 

Königs verspricht noch mehr Tore

Genau diesem möchte Königs beim WSV auch gerecht werden. „Ich versuche meine Tore zu machen und so der Mannschaft zu helfen“, sagte Königs. „Da werden noch einige folgen“, versprach er weiterhin. Doch das Toreschießen bleibt nicht seine einzige Aufgabe bei den Wuppertalern. „Ich bin 30 Jahre alt und wir haben eine recht junge Mannschaft. Da möchte ich mit den anderen etablieren Spielern vorneweg gehen. Wir müssen das Team lenken“, beschrieb er. 

Gemeinsam – so ist sich Königs sicher – können sie beim Wuppertaler SV guten und erfolgreichen Fußball spielen. Das setzt eine anhaltende Entwicklung voraus – eine Entwicklung, die Königs fast von Anfang an begleiten und mitgestalten kann.

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