Das neue Jahr beginnt für den VfB Speldorf mit alten Sorgen. Denn noch haben Dino Degenhard und Marco Ferreira ihre Verträge am

Speldorf: Janßen droht abwanderungswilligen Akteuren

Einlauf statt Abgang

tr
03. Januar 2008, 17:09 Uhr

Das neue Jahr beginnt für den VfB Speldorf mit alten Sorgen. Denn noch haben Dino Degenhard und Marco Ferreira ihre Verträge am "Blötter Weg" nicht aufgelöst. "Beide müssen noch unterschreiben, die Papiere sind aber schon fertig", berichtet VfB-Trainer Stephan Janßen. Doch damit nicht genug, kaum hat die heiße Wechselphase begonnen, muss er sich auch über seine Akteure Gedanken machen.

Denn beispielsweise hat Germania Gladbeck Interesse an Patrick Ziegler bekundet. "Wir werden Patrick aber nicht gehen lassen. Das ist auch völlig unmöglich, denn er hat bei uns einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008", macht Janßen deutlich.

Doch diese Personalie bringt ihn dazu, eine generelle Warnung an sein Team auszusprechen: "Spieler die jetzt anfangen mit anderen Clubs zu verhandeln, kriegen von mir einen riesigen Einlauf", schimpft der Coach, der noch vor der Pause mit jedem Akteur ein Einzelgespräch führte: "Jetzt beginnt die Rückrunde und jeder hat verdammt noch mal die Pflicht, sich nur noch mit der NRW-Liga und dem VfB zu beschäftigen. Wer das nicht kapiert, bekommt eine saftige Strafe."

Derweil weilt Speldorfs Sportlicher Leiter Michael Klauß noch in seinem Ski-Urlaub in Österreich. "Deswegen ruhen auch unsere Vertragsgespräche mit potenziellen Neuzugängen", erklärt Janßen, warum er noch keinen Vollzug vermelden kann. "Am Samstag kommt Michael aber wieder zurück und Mitte der Woche werden wir dann die ein oder andere Entscheidung präsentieren können."

Autor: tr

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