Zu heftigen Tumulten und Ausschreitungen mit anschließendem Spielabbruch kam es bei der Partie der Kreisliga B Gruppe 3 zwischen Sportunion Dortmund und RW Obereving. Am Ende bedurfte es die Hilfe von drei (!) Streifenwagen, um die Tumulte zu beenden.

Dortmund: Polizeieinsatz bei Kreisliga B-Spiel

Spielabbruch nach Schlägerei

04. Oktober 2006, 22:01 Uhr

Zu heftigen Tumulten und Ausschreitungen mit anschließendem Spielabbruch kam es bei der Partie der Kreisliga B Gruppe 3 zwischen Sportunion Dortmund und RW Obereving. Am Ende bedurfte es die Hilfe von drei (!) Streifenwagen, um die Tumulte zu beenden.

Ganz unterschiedlich bewerteteten die Augenzeugen das Ausmaß der Ausschreitungen. Wahrend Oberevings Sportlicher Leiter Michael Glogowsky von einer "relativ harmlosen Situation, die sich auf verbale Auseinandersetzungen beschränkte" spricht, bewertete der unmittelbar am Geschehen beteiligte Platzordner Thomas Korber die Situation bedeutend gravierender: "Beim Stand von 3:1 für Sportunion wurde ein Spieler von RW Obereving des Feldes verwiesen. Er verließ aber nicht sofort den Platz, sondern bewarf den vorher von ihm gefoulten Spieler mit Dreck und trat sogar noch einmal nach". Danach seien dann einige Spieler von Sportunion ihrem Mannschaftskameraden zu Hilfe geeilt, woraufhin es zur "Rudelbildung" gekommen sei, bei der auch einige Zuschauer mitgemischt hätten.

Am Ende bedurfte es der Mithilfe von drei Einsatzwagen der Polizei, um dem Spuk nach etwa 20 bis 30 Minuten ein Ende zu setzen.

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