An solchen Spielen scheitern  die meisten“ – RWO-Trainer Mike Terranova geht deshalb mit vollem Ernst in die Partie gegen die TSG Sprockhövel.

RWO

"Terra" nimmt sein Team gegen Sprockhövel in die Pflicht

Peter Voss
31. März 2017, 15:50 Uhr
Foto: Micha Korb

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An solchen Spielen scheitern die meisten“ – RWO-Trainer Mike Terranova geht deshalb mit vollem Ernst in die Partie gegen die TSG Sprockhövel.

Der Tabellenletzte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis wird nach einjährigem Gastspiel wieder in die Oberliga absteigen. Keine völlig überraschende Entwicklung, aber den Gastgebern ist anzurechnen, dass sie ihren Ausflug genossen haben und weiter genießen wollen. Wie sie zuletzt gegen Schalke oder auch Aachen zeigten. „Ich habe vor jedem Gegner Respekt und das verlange ich auch von meinen Spielern“, fordert Terranova Konzentration auf die Aufgabe und die nächsten drei Punkte. Gespielt wird am Samstag, 14 Uhr, im Ischelandstadion (58097 Hagen, Humpertstraße 20).

Wenn ich merke, da will sich einer schonen, weil es Sprockhövel ist, dann wird der sich sehr schnell auf der Bank erholen.
Mike Terranova, RWO-Trainer

Die Siegesserie soll auf jeden Fall halten. „Ich schaue immer auf die Tabelle. Wir wollen so weit nach vorn, wie es nur geht“, gibt Terranova vor. Diesen Hunger auf Erfolg attestiert er aber auch seinen Spielern. „Wie die sich zurzeit im Training reinknallen, ist schon nicht mehr feierlich.“ Das wird zum einen am gewachsenen Teamgeist und der Erfolgsserie liegen, aber sicher auch daran, dass sich etliche um eine Fortsetzung ihres Arbeitsvertrages bewerben – oder, um sich woanders zu empfehlen.

Den Trainer freut’s, denn das kann er in Leistung ummünzen. Der Kader ist komplett, es gibt keine Verletzten unter den Stammspielern und Arnold Budimbu ist nach seiner Gelbsperre auch wieder dabei. Am Gerüst wird sich entsprechend wenig ändern. Aber für die Offensive grübelt der Trainer noch über Variationen, um den erwartungsgemäß tief stehenden Gastgebern Geschwindigkeit und Überraschungsmoment entgegen zu setzen. „Wir sind vorne so gut besetzt, da können wir offensiv auf jeden Gegner reagieren.“ Somit ist der Konkurrenzkampf auf den Außen mit Arnold Bidimbu, Simon Engelmann oder rechts mit Dominik Reinert und Rafael Garcia genau so offen wie in der Spitze mit Raphael Steinmetz und Güngör Kaya (sowie Engelmann)
Und wenn dann, wie zuletzt, auch die Defensiven wie Alex Scheelen treffen, ist ihm das nur noch mehr recht. Was ihm gar nicht gefallen würde: „Wenn ich merke, da will sich einer schonen, weil es Sprockhövel ist, dann wird der sich sehr schnell auf der Bank erholen."

Autor: Peter Voss

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