Gegen RWO musste Wattenscheid am Dienstagabend die zweite Niederlage des Jahres hinnehmen. Lange Zeit, sich zu ärgern, bleibt allerdings nicht: Am Samstag spielt die TSG Sprockhövel an der Lohrheide vor (14 Uhr).

Wattenscheid 09

Gegen Sprockhövel mit einem neuen Torwart

Felix Kannengießer
25. März 2017, 00:07 Uhr
Foto: Klaus Pollkläsener

Foto: Klaus Pollkläsener

Gegen RWO musste Wattenscheid am Dienstagabend die zweite Niederlage des Jahres hinnehmen. Lange Zeit, sich zu ärgern, bleibt allerdings nicht: Am Samstag spielt die TSG Sprockhövel an der Lohrheide vor (14 Uhr).

Gegen Rot-Weiß Oberhausen musste Wattenscheid am Dienstagabend die zweite Niederlage des Jahres hinnehmen. Lange Zeit, sich zu ärgern, bleibt allerdings nicht: Am Samstag spielt die TSG Sprockhövel an der Lohrheide vor (14 Uhr). Die SG 09 will ihre Heim-Serie fortsetzen – seit fünf Partien hat Wattenscheid zu Hause nicht mehr verloren. „Wir freuen uns immer, vor heimischer Kulisse zu spielen, das treibt uns an“, sagt Trainer Farat Toku: „Wir wollen zu Hause Stärke zeigen.“

In der Tabelle steht die SG 09 prima da, belegt mit Tuchfühlung nach oben sowie einem ordentlichen Punktepolster nach unten Platz neun und ist immer noch bestes Team Westfalens. Die Wattenscheider legen in dieser Saison wieder einen richtig guten Ball hin. Die Zuschauer blieben zuletzt allerdings aus, gegen Gladbach II (3:2) und Siegen (3:0) fanden jeweils nicht mehr als 650 Fans den Weg ins Lohrheidestadion. In der Zuschauertabelle liegt die SG 09 mit einem Schnitt von 939 Zuschauern auf Platz zehn.

„Natürlich hoffen wir immer auf mehr Zuspruch, aber ich bin froh um jeden Fan, der da ist und uns unterstützt“, nimmt es Toku so hin. Der Trainer will sich auf das sportliche Geschehen konzentrieren. Die Niederlage gegen RWO sei aufgearbeitet: „Da haben wir natürlich Pech gehabt mit dem Gegentor in letzter Minute. Wir haben es auch verpasst, unsere Chancen zu machen. Aber das Spiel ist abgehakt, wir sind auf einem guten Weg.“

Die Mannschaft ist trotz der kurzen Regenerationszeit topfit, verspricht Toku. Eine Nachwirkung von dem Spiel in Oberhausen gibt es trotzdem: Torhüter Edin Sancaktar ist nach seinem Schubser mit Rot gesperrt, das genaue Strafmaß steht noch nicht fest. Zwischen den Pfosten wird Bruno Donnici am Samstag zu seinem ersten Ligaeinsatz der Saison kommen, auf der Bank nimmt Hendrik Zimmermann aus der U19 Platz. Ansonsten steht bis auf die Langzeitverletzten Fabio Manuel Dias und Jonas Erwig-Drüppel der gesamte Kader zur Verfügung.

Mit Sprockhövel trifft Wattenscheid auf ein Team, das tief im Abstiegskampf steckt. Die TSG steht auf dem vorletzten Platz, hat zuletzt durch ein Remis in Aachen und ein 2:0 gegen Siegen aber immerhin die Rote Laterne abgegeben. Auch Schalkes U23 wurde zu Beginn des neuen Jahres schon besiegt, dafür gab es danach ein deutliches 0:3 in Köln. „Sie zeigen, dass sie leben, aber wir sind gut vorbereitet“, verrät Toku: „Wir wollen das Spiel beherrschen und das zeigen, was uns ausmacht. Dafür ist es wichtig, dass wir geduldig bleiben, Ballverluste vermeiden und nicht zu hastig werden.“

Autor: Felix Kannengießer

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