Das Zeichen, das die Alemannia am 12. November weit über die Stadtgrenzen hinaus gegen das umstrittene Atomkraftwerk Tihange gesetzt hat, war beeindruckend.

Aachen

„Stop-Tihange-Spiel“ bringt 8.920,39 Euro

RS
30. November 2016, 18:06 Uhr
Foto: Firo

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Das Zeichen, das die Alemannia am 12. November weit über die Stadtgrenzen hinaus gegen das umstrittene Atomkraftwerk Tihange gesetzt hat, war beeindruckend.

21.100 Zuschauer kamen zum Aktionsspiel an den Aachener Tivoli. Nun steht der Erlös fest, den die Alemannia an die grenzüberschreitende Initiative gegen das Atomkraftwerk Tihange spenden wird. Im Vorfeld hatte der Klub angekündigt, alle Einnahmen aus den Tageskartenverkäufen und den Versteigerungen der Sondertrikots abzüglich der spieltagsbezogenen Kosten zu spenden.

Aus dem Verkauf der Tageskarten (18.243 Stück) wurden 76.651,26 EUR eingenommen. Die Versteigerungen der Sondertrikots im VIP-Bereich und bei Ebay haben insgesamt 3.753,45 EUR eingebracht. Hinweis: Bei allen Summen handelt es sich um Nettobeträge.

Auf der Gegenseite stehen Kosten in Höhe von 71.484,32 EUR, die für den Spieltag entstanden sind. Die größten Kostenpositionen entfallen auf den Bereich Sicherheit, Kombi-Ticket (ASEAG) und Verbandsabgaben. Hinzu kommen Aufwendungen für die Stadionreinigung, Malteser, Verkehrskadetten, Hostessen, Personal an den Ticketkassen, Parkhaus, Provisionen Vorverkaufsstellen, Ticketrohlinge und -gebühren, GEMA, Sonderbusse und zusätzliche Absperrzäune, die im Gästebereich installiert werden mussten.

Der erwirtschaftete Überschuss beträgt demnach 8.920,39 EUR. Diese Summe wird die Alemannia nach der Prüfung durch einen externen Wirtschaftsprüfer an das Aktionsbündnis überweisen. „Wir möchten allen Beteiligten unseren Dank aussprechen. Ohne die großartige Unterstützung wäre diese tolle Aktion nicht möglich gewesen“, sagt Alemannia-Geschäftsführer Timo Skrzypski.

Autor: RS

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