Mit einem deutlichen 4:0 (0:0)-Sieg gegen die Sportfreunde Baumberg ist Rot-Weiss Essen ins Viertelfinale des Niederrheinpokals eingezogen.

RWE - Baumberg

"Haben Essen das Leben sehr schwer gemacht"

08. Oktober 2016, 11:11 Uhr
Foto: Tillmann

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Mit einem deutlichen 4:0 (0:0)-Sieg gegen die Sportfreunde Baumberg ist Rot-Weiss Essen ins Viertelfinale des Niederrheinpokals eingezogen.

45 Minuten lang bot der Oberligist den Rot-Weissen paroli und war im ersten Durchgang über weite Strecken mindestens gleichwertig. Daher war verständlich, dass Baumbergs Trainer Salah El Halimi zwar nicht mit dem Ausgang der Partie, so doch mit der Leistung seines Teams einverstanden war.

Das sagten die Trainer nach dem Spiel:

Salah El Halimi (Sportfreunde Baumberg):
Ich glaube, in der ersten Hälfte haben wir ein gutes Spiel gemacht, in dem ich keinen großen Unterschied zwischen beiden Mannschaften gesehen habe. Wir standen relativ gut, wir haben das Spielfeld eng gehalten. Immer wieder, wenn wir den Ball erobert haben, haben wir auch gut nach vorne gespielt, den Ball laufen lassen, sind sehr mutig aufgetreten und haben Essen das Leben sehr schwer gemacht. Das 0:0 zur Pause war verdient. Wir sind dann gut aus der Kabine gekommen, hatten zwei, drei gute Einschussmöglichkeiten. Dann kam mit dem 1:0 der Genickbruch bei uns, wir haben einen Doppelschlag kassiert. Das hat der Mannschaft den Glauben genommen. Wir haben mit den Wechseln noch einmal alles versucht. Leider haben wir uns am Ende nicht belohnt durch mindestens einen Ehrentreffer. Denn das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht richtig wider. Wenn das Spiel 2:0 ausgegangen wäre, würde ich sagen, dass es in Ordnung war. So tut es mir leid für die Mannschaft, dass sie mit diesem Ergebnis nach Hause fahren muss. Es war ein schönes Spiel, ein gutes Spiel – der Sieg von Essen war verdient.

Sven Demandt (Rot-Weiss Essen):
Ein Spiel hat bekanntlich zwei Halbzeiten. Das war auch diesmal so. Mein Kollege hat es schon gesagt. In der ersten Hälfte haben wir – vorsichtig formuliert – nicht gut gespielt. Wir konnten wenig mit dem Ball anfangen. Da habe ich auch nicht unbedingt eine Chance für uns gesehen. Das Spiel hat sich nach der Pause verändert. Wir haben erst fünf Minuten gebraucht, um die Umstellungen zu verkraften. Dass wir mit zwei Mann im Zentrum gespielt haben, hat unserem Spiel richtig gut getan. Deshalb bin ich nicht nur zufrieden mit dem Weiterkommen, sondern auch mit der zweiten Hälfte. Da haben wir ein paar schöne Tore gemacht, die auch gut herausgespielt waren. Das war auch mal wichtig für unsere Offensiven. Zum Schluss war es so, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber sicher nicht so, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben.

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