Leon Goretzka weiß, was sich gehört.

Schalke

Goretzka steht wieder bereit für die Startelf

Christoph Winkel
28. April 2016, 08:06 Uhr
Foto: firo

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Leon Goretzka weiß, was sich gehört.

Bevor er den Journalisten nach dem Training des FC Schalke am Mittwoch Rede und Antwort stand, brachte er erst den Ballsack und die Leibchen in den Geräteraum. Ordnung muss sein.

Die Stimmung beim 21-Jährigen und seinen Mannschaftskollegen war während des Trainings trotz der 2:3-Niederlage am Samstag gegen Bayer 04 Leverkusen bestens. Cheftrainer André Breitenreiter hatte ein Trainingsprogramm erstellt, bei dem jeder Hobbyfußballer am liebsten über die Bande gesprungen wäre und mitgemacht hätte. Vor allem bei den Torschussübungen, die als Teamwettbewerb ausgetragen wurden. Der Spaßfaktor während des Trainings war riesig.

Es bringt ja auch nichts, sich nach dem enttäuschenden Spiel gegen Bayer 04 zu verkriechen. Schließlich wartet schon am Samstag bei Hannover 96 der nächste Gegner in der Bundesliga. „Das Schöne im Fußball ist ja, dass es immer sofort weiter geht. Wir sind hochmotiviert“, sagt Goretzka. „Wir versuchen, positiv an die Sache heranzugehen. Topleistung kann man nur bringen, wenn man gute Laune hat und optimistisch bleibt.“

Vier Punkte auf Mönchengladbach
Der Abstand auf Platz vier, auf Borussia Mönchengladbach, beträgt vier Punkte. Der Vorsprung auf Rang acht, auf den 1. FC Köln, beträgt fünf Punkte. Leon Goretzka blickt allein schon deshalb lieber nach oben. „Wenn wir die drei restlichen Spiele gewinnen, haben wir auf jeden Fall noch Chancen, den vierten Platz zu erreichen.“

Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft weiß aber auch, dass das Spiel bei Absteiger Hannover kein Selbstläufer wird. „Ich habe mit dem VfL Bochum auch schon gegen den Abstieg gespielt, das hemmt sehr. Wenn der Druck dann erstmal raus ist, kann es auch einen positiven Effekt haben.“

Goretzka ist auf jeden Fall bereit für einen Einsatz von Beginn an. Gegen Leverkusen wurde er eingewechselt, nachdem er die Spiele gegen Bayern und Dortmund wegen Schmerzen an der Schulter noch verpasst hatte. „Sehr ärgerlich, dass ich gegen Ingolstadt nochmal auf die Schulter gefallen bin und pausieren musste. Gegen Leverkusen bin ich aber auch gefallen und die Schulter hat gehalten. Ich fühle mich gut.“

Autor: Christoph Winkel

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