Die U19 von Rot-Weiss Essen feiert ihren fünften Saisonsieg. Beim Vorletzten Wuppertaler SV gab's einen knappen 3:2 (1:1)-Erfolg für den Aufsteiger.

U19

RWE siegt in Wuppertal

07. November 2015, 14:38 Uhr
Foto: Tillmann

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Die U19 von Rot-Weiss Essen feiert ihren fünften Saisonsieg. Beim Vorletzten Wuppertaler SV gab's einen knappen 3:2 (1:1)-Erfolg für den Aufsteiger.

Die U19 von Rot-Weiss Essen bleibt in der A-Junioren Bundesliga in der Erfolgsspur. Beim Wuppertaler SV fuhr das Team von Trainer Jürgen Lucas im zehnten Spiel den fünften Saisonsieg ein. Doch das 3:2 (1:1) gegen den Tabellenvorletzten war ein „hartes Stück Arbeit“, wie Lucas erklärt.

Und tatsächlich: Sprichwörtlich von der ersten Minute an hatte RWE gut zu tun und bekam sogar noch eine Aufgabe dazu: Denn es stand nicht nur ein Spiel gegen eine kämpferische Mannschaft aus Wuppertal an, sondern nach wenigen Sekunden ging diese sogar in Führung. [person=29409]Tarik Dogan[/person], der eigentlich in der Innenverteidigung Tore verhindern sollte, lief diesmal im Sturm auf und zeigte Torjägerqualitäten. Nach einer Flanke von der rechten Seite drückte Dogan den Ball über die Linie zum 1:0 (2.). Im Verlauf wurden die Essener aber besser und kamen zu Chancen. Der WSV war in der Verteidigung gefordert und hielt dem Druck der Gäste auch stand, doch [person=25115]Said Harouz[/person] traf in der 19. Spielminute zum Ausgleich. Mit ein bisschen Glück spitzelte Harouz den Ball über die Torlinie.

Vor der Pause hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen, doch erst klärte RWE nach einer Ecke auf der Linie, dann prallte die Kugel an die Latte und schließlich landete sie im Toraus. Die große Möglichkeit zur erneuten Führung. „Wenn du vorne die Tore einfach nicht machst und dir hinten zu viele Fehler erlaubst, kannst du nicht gewinnen“, zeigte sich WSV-Coach Mohamed El Mimouni nach dem Spiel enttäuscht.

Nach der Pause entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Wuppertal lauerte auf seine Chance, Essen spielte etwas abwartender – aber längst nicht ungefährlich. So war es erneut Said Harouz, der für RWE treffen konnte. Im Strafraum konnte sich der Stürmer gut durchsetzen und blieb dann vor dem Tor eiskalt (74.). Doch trotz des Rückstands steckte der WSV nicht auf. Es blieb spannend, wenn auch nicht zwingend hochklassig. Die Hausherren versuchten zwar noch zum Ausgleich zu kommen, allerdings gab es kein Durchkommen gegen eine stabile Essener Hintermannschaft. [person=29984]Luka Bosnjak[/person] sorgte schließlich mit dem 3:1 für die Entscheidung (87.), auch wenn der eingewechselte Juil Kim kurz vor Schluss noch einmal auf 2:3 verkürzen konnte (90.). Doch direkt danach war Schluss.

Wieder keine Punkte für Wuppertal

Bittere Niederlage für den WSV, der weiter auf den fünften Punkt warten muss. RWE kann dagegen zufrieden sein. „Wir haben ein schwieriges Spiel erwartet. Der WSV hat eine gute Mentalität und weiß, wie man im Abstiegskampf spielen muss. Wir hatten eine gute Spielanlage, auch wenn wir das ein oder andere nicht zu 100 Prozent umgesetzt haben. Dennoch sind wir über die 90 Minuten gesehen der absolut verdiente Sieger“, berichtet Essens Trainer Jürgen Lucas. Sein Gegenüber Mohamed El Mimouni will die Niederlage schnell abhaken: „Wir müssen weiter hart an uns arbeiten.“

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