Es drohte eine erneute Zittersaison. Nach drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen läuteten beim ETB bereits die Alarmglocken.

ETB SW Essen

„Keinen Bock, unten dran zu riechen“

03. November 2015, 11:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Es drohte eine erneute Zittersaison. Nach drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen läuteten beim ETB bereits die Alarmglocken.

Im Vorjahr startete die Mannschaft mit einer Mini-Vorbereitung in die Saison. Der Grund: Stefan Janßen war kurzfristig als Trainer zurückgetreten, Coach Mircea Onisemiuc blieb nicht mehr viel Zeit. Die Lackschuhe liefen frühzeitig einem Rückstand hinterher, so ging es bis zum Ende einzig und allein um den Klassenerhalt.

Derzeit steht die Mannschaft des zu Saisonbeginn gekommenen Antonio Molina auf dem siebten Tabellenrang. Doch der Schein trügt, schließlich beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge gerade einmal sechs Punkte. „Natürlich sieht das alles gut aus, aber es ist eben eine Momentaufnahme und wir müssen immer noch aufpassen“, mahnt der ehemalige Jugendcoach von Fortuna Düsseldorf.

Das Restprogramm des ETB hat es schließlich in sich. Die Gegner heißen TSV Meerbusch, Ratingen 04/19, TuRU Düsseldorf und VfB Hilden. Und gerade vor dem letzten Gegner warnt Molina, war er doch schließlich bis zum Sommer zwei Jahre lang bei den Itterstädtern als Trainer tätig. Molina: „Ich hab zu fast allen Spielern noch Kontakt und weiß, dass sie gegen uns alles geben werden.“ Für die restliche Hinrunde wünscht er sich daher noch mindestens zwei Siege, um in Ruhe Weihnachten feiern zu können: „Ich hab echt keinen Bock darauf, dass wir unten noch einmal dran riechen.“

Am kommenden Mittwoch geht es gegen einen direkten Konkurrenten, allerdings im Achtelfinale des Niederrheinpokals gegen den SC Kapellen-Erft. Am heimischen Uhlenkrug hat die Molina-Elf die Möglichkeit, sich für die 1:3-Auswärtsniederlage in der Liga zu revanchieren. „Wir möchten allen beweisen, dass unser Spiel damals nicht normal war“, gibt sich der 35-Jährige kämpferisch. An einen diesmaligen Heimvorteil glaubt er allerdings nicht: „Das macht in der Bundesliga vielleicht etwas aus, aber wir Amateure können uns da auch vieles gut einreden.“

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