Eine erfolgreiche Spielzeit 2014/15 liegt hinter Rheinland Hamborn und den Sportfreunden Marxloh.

Rheinland 03/SF Marxloh

Kooperation im Duisburger Norden

31. Juli 2015, 18:27 Uhr
Foto: Ketzer

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Eine erfolgreiche Spielzeit 2014/15 liegt hinter Rheinland Hamborn und den Sportfreunden Marxloh.

Der Bezirksliga-Aufsteiger setzte sich direkt im oberen Tabellendrittel fest und erreichte am Saisonende Platz drei, die Sportfreunde schafften einen überaus souveränen Aufstieg in die Kreisliga A. Zur kommenden Saison wird sich aber einiges ändern. Denn beide Klubs kooperieren ab sofort. Ihre A-Liga-Heimspiele tragen die Marxloher nun wieder an der Grillostraße aus, nachdem sie im letzten halben Jahr auf der Anlage des FSV an der Warbruckstraße spielten. Auch der Gedanke an eine zukünftige Fusion der Vereine ist mittel- und langfristig noch nicht vom Tisch.

Erst einmal werden aber Spieler und Trainer zwischen den Klubs getauscht. Spielertrainer Fahri Ulutas agiert nun parallel zu seiner Spielertätigkeit beim A-Ligisten auch als Cheftrainer von Rheinland und ersetzt damit Meric Elgalp und Bayram Cetinyürek (Letzterer wird den Klub verlassen). Dass dies terminlich nicht immer zu vereinbaren sein wird, ist ihm klar: "Die Heimspiele der Sportfreunde werden wir um 13 Uhr austragen, dann schaffe ich es rechtzeitig zu den Rheinland-Spielen an die Seitenlinie. Auswärts wird dies natürlich sehr schwierig sein. In erster Linie werde ich mich aber auf meine Trainertätigkeit bei Rheinland konzentrieren", erklärt Ulutas. Kazim Cevik, Ex-Trainer bei Hamborns Zweitvertretung, übernimmt dafür die Sportfreunde.

Für Rheinland spielen werden 2015/16 dann auch einige "alte Bekannte" aus Marxloh. Torwart Hakan Aydin (27), die Defensivakteure Selcuk Atalay (24) und Murat Canim (26) sowie der offensive Mittelfeldspieler Mümin Aktürk (25), der zuvor auch schon beim FSV Duisburg in der Landes- und beim VfB Speldorf in der Oberliga kickte, gehen mit Ulutas den Weg eine Klasse höher.
Insbesondere von Aktürk erhofft sich der Coach einiges, schließlich gilt es, die große Lücke zu schließen, die Edeltechniker Andrej Walter nach seinem Wechsel zum FSV hinterlassen hat: "Das ist ein richtig guter Ersatz, er hat super viel Erfahrung in höheren Klassen und letztes Jahr auch schon sehr gut gespielt."

Und überhaupt: Beide Teams treten nicht an, um in ihren Ligen gegen den Abstieg zu spielen. Ulutas gibt zwar zu, dass es für Rheinland "schwer werden wird, in dieser stärkeren Bezirksliga-Staffel wieder Dritter zu werden. Aber unsere Offensive ist genauso stark wie letztes Jahr, unsere Defensive ist stärker geworden. Ich sehe sowohl Rheinland, als auch die Sportfreunde sehr gut aufgestellt und wir wollen mit beiden Teams oben angreifen."

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