Die DJK Katernberg hat den Bezirksliga-Klassenerhalt perfekt gemacht. Mit einem 2:1-Sieg über den faktisch bereits vorher abgestiegenen VfB Frohnhausen, sicherte sich die Elf von Trainer Michael Posenau die letzten, zur rechnerischen Gewissheit nötigen, Zähler. Für die Gastgeber aus Frohnhausen steht dagegen der bittere Gang in die Kreisliga an. Doch zumindest bewies der VfB Sportsgeist und verabschiedete sich mit einer ansprechenden Leistung aus der Bezirksliga. [i]Ein Ortstermin.[/i]

VfB Frohnhausen - DJK Katernberg 19 1:2

Katernberg endgültig gerettet

Aaron Knopp
20. Mai 2007, 22:09 Uhr

Die DJK Katernberg hat den Bezirksliga-Klassenerhalt perfekt gemacht. Mit einem 2:1-Sieg über den faktisch bereits vorher abgestiegenen VfB Frohnhausen, sicherte sich die Elf von Trainer Michael Posenau die letzten, zur rechnerischen Gewissheit nötigen, Zähler. Für die Gastgeber aus Frohnhausen steht dagegen der bittere Gang in die Kreisliga an. Doch zumindest bewies der VfB Sportsgeist und verabschiedete sich mit einer ansprechenden Leistung aus der Bezirksliga. [i]Ein Ortstermin.[/i]

Obwohl der Abstieg bereits seit letzter Woche feststand, überwog der Frust in Frohnhausen. "Abzusteigen ist natürlich ein beschissenes Gefühl", gab VfB-Verteidiger Jörg Heinrich unumwunden zu, "aber es kann uns keiner vorwerfen, wir hätten uns heute hängen lassen."

Ein treffende Analyse, wenngleich sich in den Anfangsminuten ein völlig anderer Spielverlauf abzuzeichnen schien. Die Hausherren agierten defensiv überaus nervös und ermöglichten der Truppe von Trainer Michael Posenau gleich drei hochkarätige Tormöglichkeiten durch individuelle Patzer. Die dritte Großchance wusste Gordon Ribnikar dann auch zu nutzen (5. Minute). Doch wer nun auf Frohnhauser Seite ein ähnliches Horror-Ergebnis wie bei den 0:14- (gegen Rellinghausen) und 4:11-Niederlagen (ETB SW Essen II) vor wenigen Wochen befürchtete, wurde eines Besseren belehrt.

Der VfB präsentierte sich fortan als ebenbürtiger Gegner, was zunächst dazu beitrug, dass sich beide Teams weitgehend neutralisierten und wenig Torraumszenen zuließen. Eine dieser Gelegenheiten nutzte VfB-Routinier Uwe Herbst jedoch, um per Kopf auszugleichen (33.). Auch nach dem Wechsel besaßen Chancen zunächst eher Seltenheitswert, erst in der Schlussphase nahm die Partie wieder etwas an Fahrt auf. Vor allem Katernberg drängte auf den Ausgleich - und wurde belohnt. Erneut war Gordon Ribnikar zur Stelle und lupfte den Ball über VfB-Schlussmann Tim Teige zum 2:1-Endstand. (74.).

Damit waren auch die Ergebnisse der Konkurrenz einerlei - Katernberg 19 bleibt der Bezirksliga treu. Gemessen an den Erwartungen, die vor der Saison an der Meerbruchstraße gehegt wurden, jedoch kein Grund zu überschwänglichen Emotionen. Die blieben auch bei den Hausherren aus, stand doch bereits vor der Partie fest, dass der VfB im kommenden Jahr in der Kreisliga A antreten muss.

"In dieser Saison ist bei uns einfach alles drunter und drüber gegangen, schließlich mussten wir die Saison dann ja auch ohne Trainer an der Seitenlinie beenden", schüttelte Heinrich den Kopf, "aber der neue Trainer Klaus Becker ist ein sehr guter Mann und wird hier etwas aufbauen. So viele Spieler werden wohl auch gar nicht gehen."

Autor: Aaron Knopp

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