Im September 2010 - damals noch zu Zweitligazeiten - gelang RWO beim FC Ingolstadt der letzte Auswärtssieg. Das sollte sich in Heidenheim ändern.

Heidenheim - RWO 1:0

Und täglich grüßt das Murmeltier

Christian Brausch
28. Januar 2012, 15:54 Uhr

Im September 2010 - damals noch zu Zweitligazeiten - gelang RWO beim FC Ingolstadt der letzte Auswärtssieg. Das sollte sich in Heidenheim ändern.

Dabei musste RWO-Coach Mario Basler seine Elf im Vorfeld wieder einmal umbauen. Zwar konnte Felix Schiller trotz seiner Verletzung aus dem Münster-Spiel auflaufen, dafür mussten Mike Terranova und Christopher Kullmann die Partie angeschlagen sausen lassen. So rückten Dimitrios Pappas (für Florian Abel), Marvin Ellmann und Alexander Scheelen in die Mannschaft.

Am Ende bleibt das Fazit: Außer Spesen nix gewesen. Nach der sehr unglücklichen 0:1-Niederlage blieb der erneute Versuch, in der Liga Boden gut zu machen, erfolglos. Damit sind die Kleeblätter nun seit unglaublichen 505 Tagen in der Fremde ohne Dreier.

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Zu Beginn des Spiels ging es gleich hoch her. Nach einem Fehler von Anel Dzaka hatte Patrick Mayer früh die Chance zur Führung für die Hausherren, aber er scheitere an Michael Melka (7.). Eine Minute später war die Kugel drin, doch der Jubel der Heidenheimer war verfrüht, da der Schiedsrichter-Assistent Mayer im Abseits sah und der Treffer aberkannt wurde. In der Folge kam RWO immer besser in die Partie und konnte das Match bis zur Pause ausgeglichen gestalten. Eine Chance gab es dabei auch für die Kleeblätter: Doch der Freistoß von Dzaka strich nur um Haaresbreite am Kasten der Heidenheimer vorbei.

Die hatten auch noch eine Möglichkeit. Aber wieder war es Melka, der einen Kopfball von Florian Krebs nach einer Ecke an die Latte lenkte. Nach dem Wechsel blieb es eine Begegnung auf Augenhöhe. RWO hatte Szenen nach vorne, wobei die Kleeblätter im Abschluss nicht zwingend genug agierten. Auf der anderen Seite stand die Defensive allerdings wieder einmal sehr sicher und ließ kaum nennenswerte Aktionen des Aufstiegskandidaten zu.

Und dann passierte das, was RWO nicht zum ersten Mal in der Saison das Genick gebrochen hat. Als alle Beteiligten dachten, es bleibt bei der Punkteteilung, da schlug der Gegner der Oberhausener zu. In dem Fall war es die 86. Minute und für Heidenheim traf der eingewechselte Tobias Rühle zum 1:0 für die Hausherren.

Und so ist wieder ein Spiel weniger Zeit um das rettende Ufer zu erreichen. 15 Versuche hat RWO nun noch, um sechs Punkte auf die Konkurrenz aufzuholen, die teilweise zudem noch mehr Spiele in der Hinterhand hat nach den letzten Absagen...

Autor: Christian Brausch

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