03.01.2018

Schalke

Das Tauziehen um Nürnbergs Teuchert ist beendet

Foto: firo

Viele Klubs waren an ihm dran. Am Ende hat der FC Schalke das Tauziehen um den Nürnberger Stürmer Cedric Teuchert gewonnen.

Werder Bremen, Hertha BSC, Mainz 05, VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg: Die Liste der Interessenten für den U21-Nationalspieler war sehr, sehr lang. Umso erfreuter sind sie in Gelsenkirchen, dass sie den 20-Jährigen am Ende davon überzeugen konnten, beim FC Schalke einen Vertrag zu unterzeichnen.

Schalke muss etwa 1,5 Millionen Euro Ablöse zahlen

Denn Teuchert wechselt mit sofortiger Wirkung vom 1. FC Nürnberg zu den Königsblauen. Zu den Modalitäten des Transfers wurde Stillschweigen vereinbart. Dem Vernehmen nach wandern etwa 1,5 Millionen Euro auf das Konto des ambitionierten Zweitligisten.

Teuchert fliegt bereits am Mittwoch ins spanische Trainingslager der Schalker nach Benidorm. Vorbehaltlich eines erfolgreich absolvierten Medizinchecks wird er einen Dreieinhalbjahresvertrag bis zum 30. Juni 2021 bei seinem neuen Arbeitgeber erhalten. „Cedric ist ein junger, talentierter Spieler, der über eine freche Spielweise und einen guten Torriecher verfügt“, beschreibt Schalke-Trainer Domenico Tedesco das Potenzial Teucherts. „Wir wollen, dass er mit uns gemeinsam den nächsten Schritt macht und sich entsprechend weiterentwickelt.“

Schalkes Sportvorstand Christian Heidel erklärt: „Wir haben uns intensiv um Cedric bemüht und freuen uns sehr, dass er sich
jetzt für einen Weg mit Schalke 04 entschieden hat.“ Nach Guido Burgstaller holt Schalke nun also den zweiten Stürmer in einer Winterpause aus Nürnberg. Wenn Teuchert, der sogar in etwa die gleiche Ablöse kostet wie der Österreicher, so einschlägt wie Burgstaller, dann wird aus dem Transfer eine absolute Erfolgsgeschichte.

Für den 1. FC Nürnberg hat der Offensivspieler in 41 Zweitligapartien elf Tore erzielt. Für den DFB kam er seit der U15 in jedem Jahrgangs-Nationalteam zum Einsatz und gehört aktuell dem Kader der deutschen U21 -Nationalmannschaft (3 Länderspiele/2 Tore) an.

Autor: Christian Brausch

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