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DO: Kreisliga kompakt
Wer ist der dickste Fisch im Teich?

Dortmund: Kreisliga kompakt

Nach dem biederen Rang acht aus der Vorsaison hat sich Urania Lütgendortmund gemausert und mischt nun als dicker Fisch mitten im Teich der Spitzengruppe mit.

Kreisliga A 1

Ganz oben im Spitzengruppenteich schwimmt Urania Lütgendortmund als ganz dicker Fisch mit. Die Mannschaft von Michael Schröder hat sich in dieser Spielzeit mehr als beachtlich durch die gegnerischen Gewässer gekämpft und kann mit Rang drei auf eine absolut zufriedenstellende Zwischenbilanz blicken. Da stört auch die 0:1-Niederlage bei der DJK Nette nicht sonderlich, die durch einen Gegentreffer von Chris Henrich (77.) besiegelt wurde. „Das Tor fiel nach einem Freistoß, der dann in der Luft stehen bleibt, und irgendwie haut den einer von denen rein. Es gab Chancen auf beiden Seiten, aber wir müssen die Niederlage akzeptieren“, musste Schröder nachher zugeben. Aus den verbleibenden beiden Spielen des Jahres gegen Hellwig und den SC Dortmund will der Coach sechs Punkte holen. „Wir sind weiter in der Spitzengruppe dabei und mehr als zufrieden. Am Derbysieg führt aber kein Weg vorbei. Und gegen den SC haben wir noch eine Rechnung offen“, gibt sich Schröder selbstbewusst.

Beweggrund dafür ist nicht nur die 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel, sondern auch die Weigerung des SC, das Spiel nicht am 11. Dezember stattfinden zu lassen, sondern auf einen anderen Termin zu verschieben. „Am Abend zuvor haben wir unsere Weihnachtsfeier und da ist dieses Verhalten schon sehr unglücklich. Wir sind daher richtig heiß auf das Spiel“, freut sich Schröder auf die letzten beiden Aufgaben. Riesenvorfreude auf die Spiele hegt der FC Hangeney dagegen wohl eher nicht. Auch die Partie beim SC Dorstfeld II endete in einem mittleren Fiasko, 0:9 lautete das Endergebnis. Am anderen Ende der Tabelle zieht RW Bodelschwingh einsam seine Kreise. Das Team von Trainer Eckehard Eigenwillig schlug SuS Oespel Kley mit 5:1.

Kreisliga A 2

Von himmelhochjauchzend in der Vorwoche bis zu Tode betrübt nach dem folgenden Spiel – so ähnlich muss sich die Gefühlslage bei Spitzenreiter Kirchhörder SC gestaltet haben. Nach dem starken und wichtigen 2:1-Heimsieg gegen Konkurrent ASC Dortmund II, der ersten Pflichtspielniederlage für die Aplerbecker seit mehr als zwei Jahren, verlor das Team von Coach Reza Hassani nun beim VfL Hörde mit 1:3. „Das war eine Riesenleistung meiner Mannschaft, ich habe mich sehr darüber gefreut“, jubelte Hördes Übungsleiter Horst Freund nach dem unerwarteten Dreier. Der VfL liegt jetzt auf Rang sieben, und das, obwohl bis kurz vor Beginn der Saison gar kein Team zur Verfügung stand. Lediglich Co-Trainer Frank Uszkilat war aus dem Gefüge der Vorsaison erhalten geblieben.

Mittlerweile sind die Sorgen der saisonalen Anfangsphase („Wir hatten uns vorgenommen nicht abzusteigen“) scheinbar so gut wie vergessen. In den beiden folgenden Spielen gegen Barop und Post bietet sich sogar die Chance, in die Top 5 vorzudringen. „Dafür muss dann aber auch wieder alles stimmen“, gibt Freund zu. Vom Ausrutscher des Klassenprimus profitierten die beiden Verfolger. Sowohl Westfalia Wickede (6:0 gegen Kocatepe) als auch der ASC II (2:0 gegen Barop) holten drei Zähler und schlossen punktemäßig fast schon auf. Im Keller bleiben dagegen weiterhin Preußen Lünen II, das noch gänzlich punktlos ist, und Kocatepe Camii stecken.

Kreisliga A 3

In aller Munde ist momentan Ay Yildiz Derne. Der Dortmunder Verein sorgt mit seinen Liveübertragungen der Spiele der Ersten Mannschaft auf seiner Facebookseite für ordentlich Gesprächsstoff (wir berichteten). Innerhalb von nur einer Woche stieg die Anzahl der Freunde von Ay Yildiz im sozialen Netzwerk um über 3500 Personen auf 3877 Fans. Allerdings hatte der Derner Klub im letzten Spiel gegen Asseln mit technischen Problemen zu kämpfen. Nicht etwa mit der eigenen Leistung, denn die war beim 6:0-Heimerfolg wieder überdurchschnittlich gut, sondern mit der Präsentation des Livestreams. Dieser brach aufgrund der immensen Nachfrage nämlich in sich zusammen. Dennoch ist Orhan Cakir, einer der Entwickler der ungewöhnlichen Marketingidee, von der Idee überzeugt: „Mit diesem innovativen Projekt können wir immer mehr Fußballfans und Sponsoren auf uns aufmerksam machen. Unsere Spieler werden hochgepusht und sind super motiviert, weil sie so im Fokus stehen.“

Gegen Asseln enttäuschte Ay Yildiz wahrlich nicht, im Gegenteil. Torjäger Ahmet Karayildiz traf vierfach und schraubte sein eigenes Trefferkonto damit auf 20 Treffer in 13 Saisonpartien. Für die Eroberung der Tabellenspitze reichte es aber (noch) nicht, denn auch die Konkurrenz war erfolgreich. Die Alemannia aus Scharnhorst, Rangzweiter, schlug Neuasseln daheim mit 5:2. Tabellenführer VfB Lünen 08 verlor hingegen überraschend mit 0:1 beim TuS Hannibal. „Wir haben unser Spiel nicht durchbringen können. Da war auch viel Unvermögen dabei“, ärgerte sich VfB-Coach Andreas Roch über die erste Saisonschlappe seiner Mannschaft.

Auf Seite 2: Das Wochenende in den B-Kreisligen

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