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DO: Kreisliga kompakt
Umbruchphase im Haifischbecken

Dortmund: Kreisliga kompakt

In Hombruch geht es sowohl sportlich als auch personell verändert weiter - bislang mit Erfolg. Beim SV Brackel ist dagegen Realismus eingekehrt.

Kreisliga A 1

Die Zweite des Hombrucher SV befindet sich in einer Umbruchphase. Sowohl personell als auch sportlich hat sich zuletzt einiges getan bei der Landesligareserve des HSV. Nach schwachem Saisonstart wurde Trainer Peter Mertin von seinen Aufgaben entbunden, ihm folgte der ehemalige Jugendleiter Rolf Denninghaus, der sich sehr über diese Aufgabe freut: „Ich bin dem Verein schon lange verbunden und da musste ich natürlich nicht lange nachdenken.“ Seit zwei Spielen schwingt Denninghaus das Zepter an der Deutsch-Luxemburger Straße. Dem schwachen 0:6-Auftakt gegen Osmanlispor folgte jetzt aber der Paukenschlag: Mit einem knappen 3:2 brachte der HSV Tabellenführer RW Bodelschwingh nicht nur die erste Niederlage, sondern die ersten Punktverluste überhaupt in dieser Saison bei.

Eine Systemumstellung sah Denninghaus als Mitgrund für den Erfolg: „Wir haben wieder mit Libero gespielt und das hat schon gut geklappt. Nach dem 1:2-Rückstand und der Roten Karte für Bodelschwingh sind wir zurückgekommen, hatten aber sicherlich auch etwas Glück.“ Ärgerlich war die Niederlage auch für Bodelschwinghs Trainer Eckehard Eigenwillig: „Ein kurioses Spiel, dass wir nicht verlieren müssen. Das war schon sehr unglücklich, obwohl wir nicht berauschend agiert haben.“ Der HSV hingegen hat eine ansteigende Formkurve, ist aber dennoch nur auf den Klassenerhalt aus. „Wir wollen das schnell sicherstellen und dann sind wir erst mal zufrieden“, sagt Denninghaus.

Ärgerlich für Tabellenführer Bodelschwingh war nicht nur die 2:3-Niederlage, sondern auch die damit verpatzte Möglichkeit, sich nach dem 1:2 von Germania Westerfilde gegen Mengede 08/20 II weiter abzusetzen. Die Verfolger DJK Nette (2:0 gegen Oespel Kley) und BW Huckarde (2:1 beim FC Hangeney) gewannen dagegen ihre Spiele.

Kreisliga A 2

Über die Bewertung zwischenzeitlicher Tabellenplatzierungen lässt sich herrlich diskutieren. Trotz des aktuellen Rang 14 lassen sich die Sportfreunde Sölderholz auf nichts dergleichen ein. „Wir kommen trotz guter Vorbereitung sehr schwer in Tritt. All die Spiele haben wir aber nur knapp verloren, das ging ja schon mit dem ersten Spiel gegen Kirchhörde los“, ärgert sich SF-Coach Dirk Ostermann. Tatsächlich verloren seine Spieler gegen den unangefochtenen Tabellenführer zum Auftakt nur 1:2 und hatten durchaus die Möglichkeit zu einem Remis zu kommen.

Die oft mit drei, vier 18-Jährigen gespickte Sölderholzer Mannschaft zeigt sich noch zu unerfahren im Haifischbecken A 2. „Wir fangen uns Standardtore, die nicht sein müssen und haben richtig Angst vor der Niederlage. Das müssen wir irgendwie beheben“, grübelt Ostermann über einer Taktik zur Besserung der Lage. Gemeinsam mit seinen beiden Spielertrainern Kevin Hamann und Dennis Horstmann soll den Kickern künftig die Nervosität genommen und nach Möglichkeit ein einstelliger Tabellenplatz erreicht werden.

Den hat aktuell auch der VfL Hörde (Rang acht) inne. Am Wochenende unterlag das Team von Horst Freund allerdings der Reserve von Westfalia Wickede glatt mit 0:3. Das Derby zwischen dem Hörder SC II und dem Kirchhörder SC II entschied der Tabellenführer knapp mit 1:0 für sich. Punktlos am Tabellenende bleiben die Preußen aus Lünen. Gegen den SC Aplerbeck II setzte es eine 1:8-Schlappe.

Kreisliga A 3

Von einigen vermeintlichen Experten war die Reserve des SV Brackel sogar zum Kreis der Geheimfavoriten für die oberen Plätze auserkoren. Nach nur sechs Punkten und Platz 13 sieht die Realität aber anders aus. „Ich habe von vorneherein gesagt, dass wir es als zweite Mannschaft schwer haben werden und das sieht man ja jetzt auch. Von oben können wir gar nicht mehr so viel Unterstützung bekommen. Das Hauptproblem sind aber unsere Fahrlässigkeiten in der Defensive“, hat Trainer Volker Engel die schon 29 Gegentore als äußerst problematisch ausgemacht.

Auch die Partie gegen den TuS Neuasseln war da wieder exemplarisch. Nach 1:0 und 3:1-Führung brachten sich die Brackeler fast selbst um den Lohn der eigenen Arbeit. Erst fünf Minuten vor dem Spielende wurde der 3:4-Rückstand von den Hausherren noch zu einem Remis egalisiert. „Bei uns steht erst mal der Klassenerhalt im Vordergrund, das ist definitiv die Vorgabe. Als Aufsteiger müssen wir uns erst noch an diese Liga gewöhnen“, stellt Engel klipp und klar fest.

Aufsteigen, allerdings in die Bezirksliga, will der VfB Lünen 08. Bei FK Sharri Dortmund reichte es erneut zu einem Sieg, der fiel allerdings mit dem 2:1 knapp aus. Verfolger Alemannia Scharnhorst bleibt dran am Tabellenführer. Nach dem 2:2-Remis gegen die SG Gahmen sind es jetzt aber schon vier Punkte, die die Alemannia von den Lünern trennen.

Auf Seite 2: Das Wochenende in den B-Kreisligen

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