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Frauen-Bundesliga
Das sagen die SGS Essen und der VfL Bochum zur Aufstockung

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Die SGS Essen darf sich über die Aufwertung der Frauen-Bundesliga freuen.
Die SGS Essen darf sich über die Aufwertung der Frauen-Bundesliga freuen. Foto: Michael Gohl

Die Frauen-Bundesliga wird zur Saison 2025/26 auf 14 Teams aufgestockt. So denken die SGS Essen und der VfL Bochum über die Änderung des DFB.

Ab der Saison 2025/26 gehen 14 statt zwölf Mannschaften in der Frauen-Bundesliga an den Start. Dies beschloss der DFB am Sonntag (23. Juni) in einer Vorstandssitzung - RevierSport berichtete.

Der DFB erhofft sich mit der Aufstockung, dass die Liga noch mehr ins Rampenlicht rücken wird. Bereits für die anstehende Saison 2024/25 hat diese Änderung Auswirkungen: Drei Aufsteiger aus der 2. Bundesliga sind vorgesehen, die würden bei einem Absteiger aus der Bundesliga dann für die Aufstockung reichen. Sollte unter den drei Aufsteigern ein Team sein, das nicht aufstiegsberechtigt ist, gäbe es keinen Absteiger aus dem Oberhaus.

Mit der SGS Essen, die die abgelaufene Bundesliga-Spielzeit auf einem hervorragenden vierten Platz abgeschlossen hat, und dem VfL Bochum, der in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist, sind auch zwei Revierklubs unmittelbar von dieser Änderung betroffen.

Markus Högner, Trainer der SGS Essen, begrüßt die Aufstockung: "Für die Sichtbarkeit nach außen ist das der richtige Schritt. Es gibt mehr Spiele, mehr Vereine und es gibt auch immer mehr Klubs, die nach oben drängen und den Anspruch haben, in der Bundesliga zu spielen. Ich denke deshalb schon, dass es mittel- und langfristig einen besseren Wettbewerb geben wird."

Die Aufstockung sorgt für mehr Sichtbarkeit und eine höhere Qualität, die dann nach und nach in der Bundesliga ankommen wird."

Kyra Malinowski

Auch den Zeitpunkt für die Aufstockung hält Högner für richtig: "Irgendwann musste man damit anfangen. In der zweiten Liga spielen mit dem 1. FC Union Berlin, der ein starker Aufsteiger ist, dem Hamburger SV, der unbedingt nach oben will, und Vereinen wie dem SV Meppen, der viel auf Talente setzt, Klubs mit hohen Ambitionen. Dazu gibt es auch gute Regionalliga-Mannschaften, die auf dem Sprung sind. Von daher denke ich schon, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist."

VfL-Trainerin Kyra Malinowski ist ebenfalls erfreut über die Neuerung: "Ich blicke dem Ganzen sehr positiv entgegen. Ich denke, dass es einfach zeitgemäß ist. Immer größere Vereine aus dem Männerbereich investieren in den Frauenfußball. Wir haben den Aufstieg in die 2. Liga geschafft, Schalke und Dortmund sind auf dem Weg, und Union Berlin ist das Ganze in der Regionalliga schon sehr professionell angegangen. Die Aufstockung sorgt für mehr Sichtbarkeit und eine höhere Qualität, die dann nach und nach in der Bundesliga ankommen wird."

Die Bochumerinnen werden in der nächsten Spielzeit wieder zweitklassig sein. Dass sie dabei gleich um einen der nun drei Aufstiegsplätze kämpfen werden, hält Malinowski noch für verfrüht: "So kurz nach dem Aufstieg ist es noch nicht der richtige Zeitpunkt, darüber nachzudenken und eine Tendenz abzugeben. Mein vorrangiges Ziel ist es, die Klasse zu halten. Wir befinden uns gerade noch in der Kaderplanung. Erst danach werden wir sehen, welche Möglichkeiten wir haben."

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