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SG Hemer
"Ich lebe nicht nur für den Fußball"

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SG Hemer: "Ich lebe nicht nur für den Fußball"

Die SG Hemer verspielt in der Schlussphase eine 3:0-Führung gegen den Geisecker SV.

Als Yahia Bouaich in der 77. Minute vom Platz trabte und durch Adonis Bahtiri ersetzt wurde, schien die Partie zwischen der SG Hemer und dem Geisecker SV bereits entschieden. Vor seiner Auswechslung hatte der SG-Stürmer seine Mannschaft mit drei Toren (30./70./76.) in Führung geschossen und auf die Siegerstraße katapultiert. "Er ist gerannt wie ein Tier und war an allen Möglichkeit von uns beteiligt", lobte Bernd Schorlemmer, der Sportliche Leiter, Bouaich, der am Ende auf dem Zahnfleisch ging. "Er war platt und auch ein bisschen angeschlagen. Daher hat er dem Trainer signalisiert, dass er gerne raus möchte."

Vom Spielfeldrand musste der Torjäger dann mitansehen, wie die eigenen Mitspieler die 3:0-Führung und die sicher geglaubten drei Punkte in der Schlussphase herschenkten. Zwischen der 78. und 86. Minute sorgten Luis Pothmann mit einem Distanzschuss, Matthias Knufmann aus dem Gewühl heraus und Damian Wielgosz aus kurzer Distanz für den Ausgleich sowie für hängende Köpfe auf Seiten der SG. "Wir haben ein bisschen die Ordnung verloren", erklärte Schorlemmer den Einbruch kurz vor Spielende und verwies auf die fehlende Cleverness des insgesamt jungen Kaders. "Einem Großteil der Spieler fehlt es an Erfahrung. Sie müssen lernen, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Andere Vereine können das, wir derzeit leider noch nicht."

Bereits vor drei Wochen musste sich die Mannschaft von Trainer Sean White nach einer zweimaligen Führung der SpVg. Hagen noch mit 3:4 geschlagen geben. Lange aufhalten will sich Schorlemmer mit solchen Rückschlägen aber nicht. "Natürlich ist man im ersten Moment immer enttäuscht. Das relativiert sich bei mir aber schnell, weil ich noch andere Dinge zu tun habe und nicht nur für den Fußball lebe."

Werner geht, De Buhr kehrt zurück

Im letzten Drittel der Saison rückt dieser aber wieder verstärkt in den Mittelpunkt. Genauer gesagt: die Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Denn sportlich geht es in den verbleibenden neun Spielen für den Tabellenneunten der Bezirksliga 6 Westfalen nur noch um die Goldenen Ananas. "Für uns gilt es jetzt, die Saison vernünftig über die Bühne zu bringen", sagte Schorlemmer, der bereits eine Veränderung zwischen den Pfosten bekannt gab. Mit Patrick De Buhr kehrt ein ehemaliger Spieler vom Ligakonkurrenten VTS Iserlohn zur SG zurück und ersetzt die bisherige Nummer eins, Davin Werner, der zum SC Hennen in die Landesliga wechseln wird. Weitere neue Gesichter sind für das Jahr 2015/2016 an der Overhoff-Arena am Damm ebenfalls geplant. "Der Kader wird sich punktuell verändern", kündigte Schorlemmer, der sich bereits in Gesprächen mit möglichen Neuzugängen befindet, an.

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