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Fan: "Dem Ball is' egal" ist pleite
Schulden durch Misswirtschaft

Fan: "Dem Ball is' egal" ist pleite

Das bundesweit bekannte Fanprojekt "Dem Ball is egal, wer ihn tritt" ist pleite. Der Projektvorstand und frühere Schalker Fußballprofi Yves Eigenrauch sagte dem WDR, er habe Insolvenzantrag gestellt. Durch Misswirtschaft bei der Arbeit seien hohe Schulden entstanden, dem hauptamtlichen Projektleiter habe er inzwischen Hausverbot erteilt.

Seit 2001 hatte sich das in Gelsenkirchen ansässige und einst aus der Schalker Fan-Initiative gegen Rassismus hervorgegangene Projekt gegen Fremdenfeindlichkeit in den Stadien eingesetzt. Bei der Fußball-WM 2006 wurde es über das Ruhrgebiet hinaus bekannt. Bundesweit organisierten Mitarbeiter damals Ausstellungen, internationale Fanbegegnungen und -turniere.

Auch die Aktion "Zeig Rassismus die rote Karte" nahm im Gelsenkirchener Projektbüro ihren Anfang. Der Verein "Dem ball is egal, wer ihn tritt" wurde dafür vom DFB preisgekrönt.

Seit einigen Wochen jedoch ist das Büro verschlossen, die Arbeit ruht. Für eine Fortsetzung sieht Projektvorstand Eigenrauch derzeit nach eigenen Worten keine Möglichkeit.

Irrtümlicherweise wurde vermutet, dass auch das Schalker Fanprojekt schließen müsse. Die in einem Büro in der Glückauf-Kampfbahn beheimateten Sozialarbeiter um Fanprojektleiter Patrick Arnold sind von dem Aus bei "Dem Ball is' egal" aber keineswegs betroffen!

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