Der VfL Bochum kann am Sonntag zum Jahresabschluss gegen Jahn Regensburg (13:30 Uhr, Sky) wohl auf Toptorjäger Silvère Ganvoula zählen.

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VfL Bochum atmet durch: Silvère Ganvoula wohl einsatzbereit

Chris McCarthy
20. Dezember 2019, 15:44 Uhr

Foto: firo

Der VfL Bochum kann am Sonntag zum Jahresabschluss gegen Jahn Regensburg (13:30 Uhr, Sky) wohl auf Toptorjäger Silvère Ganvoula zählen.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Jahn Regensburg war der Fitnesszustand von Silvère Ganvoula natürlich das Thema Nummer eins. Immerhin hat der Stürmer aus dem Kongo in der laufenden Saison für den VfL Bochum stolze neun Tore und fünf Vorlagen beigesteuert.

In den vergangenen Tagen plagten Ganvoula Nackenbeschwerden. VfL-Trainer Thomas Reis hofft auf das Mitwirken seiner Torgarantie: „Er hat trainieren können, er dürfte also am Sonntag einsatzfähig sein. Morgen steht aber auch noch eine Einheit an, warten wir mal ab, wie er die Belastung vertragen hat.“

Sollte Ganvoula auflaufen können, besteht für den Trainer wenig Anlass, seine Mannschaft zu verändern: „Es ist schön, dass uns viele Optionen zur Verfügung stehen. Wir haben gegen Hannover gerade in der ersten Halbzeit einen sehr guten Auftritt hingelegt. Gut möglich also, dass wir auch am Sonntag wieder mit dieser Startelf beginnen.“

VfL Bochum will endlich zwei Siege in Folge

Mit einem Sieg gegen Jahn Regensburg könnte der VfL Bochum nicht nur mit etwas Glück in der oberen Tabellenhälfte überwintern, sondern endlich zwei aufeinanderfolgende Dreier feiern. Das gab es in dieser Saison bisher noch nicht, ein Punkt, den auch Reis stört: „Das ist eines der ganz großen Ziele, das für dieses Jahr noch bleibt. Es wird nicht leicht, Regensburg spielt wieder eine sehr ordentliche Runde.“

Das Hinspiel gegen den Tabellenachten ging auswärts mit 1:3 verloren. Der 46-Jährige hofft, dass die Mannschaft die Lehren daraus gezogen hat: „Wir haben das Hinspiel noch im Kopf. Da sind zu viele individuelle Fehler passiert. Regensburg hat ein gutes Positionsspiel, sie gehen gut auf die zweiten Bälle. Wir müssen Lösungen finden. Da geht es um ähnliche Spielzüge wie gegen Hannover.“


Gegen 96 musste der VfL Bochum am Ende etwas zittern, konnte allerdings den Sieg letztendlich über die Zeit bringen. "Natürlich würde es auch mal gut tun, mit zwei Toren Vorsprung in die Schlussminuten zu gehen", gestand Reis und betonte: "Die drei Punkte zählen am Ende. Alles andere ist egal."

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