VfB Bottrop rüstet nach

10.01.2019

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VfB Bottrop rüstet nach

Spielszene im Finale der Hallenstadtmeisterschaft: VfB Bottrop (re., schwarzes Trikot) gegen SV Fortuna Bottrop Foto: Mark Bohla

In der Bezirksliga lief es für den VfB Bottrop bisher nicht wirklich rund. Dazu verpasste der Traditionsverein aus dem Jahnstadion zu Beginn des neuen Jahres die Titelverteidigung bei der Hallenstadtmeisterschaft.

Nun haben die Schwarz-Weißen auf dem Transfermarkt reagiert und die ersten beiden Neuzugänge präsentiert – weitere werden wohl folgen. Bereits bei den Stadtmeisterschaften vor wenigen Tagen war Oktay Cin für die Elf von Noch-VfB-Coach Mevlüt Ata am Ball. „Ich kenne Oktay gut“, äußert sich Ata zur Verpflichtung des 22-jährigen Mittelfeldspielers, der von Genc Osman Duisburg an die Parkstraße wechselt. 


Dazu wird Ilkan Orüc die Bottroper künftig verstärken. Der 20-Jährige ist in der Verteidigung beheimatet und soll dem VfB mehr Stabilität verleihen. „Ilkan ist ein talentierter Spieler, der uns voranbringen kann“, so Ata. Orüc hat in der Jugend höherklassig gespielt, war für den MSV Duisburg in der B-Junioren-Bundesliga und als A-Jugendlicher für Rot-Weiß Oberhausen sowie die DJK Arminia Klosterhardt jeweils in der Niederrheinliga am Ball.

„Klar ist aber auch, dass die Hoffnungen nicht nur auf den neuen Spielern ruhen dürfen. Das gesamte Team wird in die Pflicht genommen. Wir wollen eine vernünftige Rückrunde spielen“, meint der Bottroper Trainer, der zum Saisonende das Zepter an Patrick Wojwod übergeben wird. Dazu hoffen die Bottroper, dass sich die Personalsituation in der Rückserie – auch bedingt durch die Neuzugänge – wieder verbessern wird. Denn zuletzt musste Ata ein ums andere Mal improvisieren, um an den Spieltagen überhaupt einen Kader zur Verfügung zu haben.

Noch kann sich der VfB als Tabellenzwölfter nicht von allen Sorgen freisprechen, das Polster auf die Abstiegszone beträgt derzeit sechs Zähler. „Wir sind aber zuversichtlich“, sagt Mevlüt Ata. Dazu scheint es nicht ausgeschlossen, dass der VfB im Winter weiter nachrüstet. Das Transferfenster schließt erst am 31. Januar. Bis dahin wollen die Verantwortlichen beim Bezirksligisten weitere Optionen prüfen.

Autor: Sebastian Goretzki

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