18.10.2018

Rekord

TuS Harpen feierte größten Tag in der Vereinsgeschichte

Foto: Socrates Tassos

Auch Tage nach dem Spiel ist die Freude bei dem Bochumer Amateurclub über das Rekordspiel groß. Der Erlös soll in die Jugendarbeit fließen.

An den 14. Oktober 2018 werden sie sich beim TuS Harpen noch lange und gerne erinnern. "Es war der beste und größte Tag in der Geschichte unseres Vereins", freut sich Organisator Oliver Drohn.

Mehr als 2800 jubelnde Fans auf der Sportanlage am Steffenhorst bei der Partie gegen SV Teutonia Riemke bedeuteten nicht nur einen Zuschauerrekord für ein Spiel einer dritten Mannschaft, sondern auch eine organisatorische Meisterleistung der Vereinsverantwortlichen und vielen ehrenamtlichen Helfern. „Ich hab den Tag über mindestens so sehr geschwitzt wie die Spieler“, lacht Oliver Drohn, „aber am Ende ist alles gut gegangen. Super Wetter und super Leute.“ Lediglich ein kleines Stück Kunstrasen am Spielfeldrand habe unter einer Pyrofackel gelitten, so Drohn.

„Ein paar neue Bälle wären schön“

Die Einnahmen des gelungenen Rekordversuchs sollen jetzt in die Jugendarbeit des Vereins fließen. Ob auch die dritte Mannschaft davon profitiert, weiß Drohn noch nicht, wünschen würde er es sich aber schon: „Ein paar neue Bälle für die Dritte wären schön. Oder ein Zuschuss für die nächste Mannschaftsfahrt.“ Denn auch für die Spieler war das Spiel eine besonders emotionale Angelegenheit. „Wir waren alle bis zwei Uhr nachts am Platz. Dabei ist auch die eine oder andere Träne geflossen“, berichtet Drohn.

Große Hilfsbereitschaft

Besonders beeindruckt war er nicht nur von der großen Hilfsbereitschaft innerhalb des Vereins, sondern auch von den zahlreichen Rückmeldungen, die ihn an den Tagen nach dem Spiel aus Bochum und aus allen Ecken der Bundesrepublik erreicht haben. „Viele haben mir gesagt, wie toll die Aktion für den Amateurfußball war. Diesen Rückenwind wollen wir jetzt mitnehmen.“

Ob die Aktion in der kommenden Saison wiederholt wird, steht derweil noch in den Sternen, so der Organisator Oliver Drohn. „Es war erstmal eine einmalige Aktion, aber wir haben schon kleine Ideen für andere tolle Projekte.“

Autor: Simon Gerich

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