Das Bundesliga-Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen (Sa., 18.30 Uhr) ist auch das Duell zweier Mannschaften, die am ersten Spieltag alles andere als überzeugten. Die Bremer wollen die 1:4-Auftaktniederlage wiedergutmachen.

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So will Werder Bremen den FC Schalke 04 schlagen

Justus Heinisch
24. September 2020, 18:05 Uhr
Werder-Trainer Florian Kohfeldt. Foto: dpa

Werder-Trainer Florian Kohfeldt. Foto: dpa

Das Bundesliga-Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen (Sa., 18.30 Uhr) ist auch das Duell zweier Mannschaften, die am ersten Spieltag alles andere als überzeugten. Die Bremer wollen die 1:4-Auftaktniederlage wiedergutmachen.

Es gibt derzeit zahlreiche Parallelen zwischen Schalke 04 und Werder Bremen. Da wäre zum einen eine Vorsaison zum Vergessen. Schalke hat bekanntlich seit 17 Spielen saisonübergreifend nicht mehr gewonnen, während Werder erst in der Relegation gegen Heidenheim den Klassenerhalt sicherte. 

Zum anderen haben beide Klubs den Auftakt in die neue Runde in den Sand gesetzt. Schalke kassierte ein 0:8 gegen Bayern München, Bremen ein 1:4 gegen Hertha BSC. Die Alarmglocken schrillen, der Druck ist hoch: Vor dem direkten Aufeinandertreffen am kommenden Samstag sind beide Traditionsvereine unter Zugzwang. Es ist der erste Krisengipfel.

"Letzte Woche haben wir den Start verbockt. Ergebnistechnisch, aber vor allem wie wir Fußball gespielt haben. Das hat mich sauer gemacht", wurde Bremens Trainer Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz vor dem Spiel deutlich. "Wir wissen, dass wir schlecht waren, dementsprechend hoffe ich, dass wir am Samstag eine andere Leistung zeigen."

Bremen-Trainer Kohfeldt hat Respekt vor Schalke 04

Trotz der andauernden Schalker Durstrecke hob der 37-Jährige die Stärken der Knappen hervor. "S04 hat von den Namen her eine sehr gute Mannschaft, das wird eine schwierige Aufgabe, die uns am Wochenende erwartet", sagte Kohfeldt, der von seiner Mannschaft eine Leistungssteigerung erwartet: "Wir müssen aber dahinkommen, dass wir wieder unseren Fußball spielen. Wir brauchen Tempoaktionen - anders als gegen Hertha." Er wolle "keinen langweiligen Fußball spielen", betonte Kohfeldt weiter. Seine Mannschaft solle „leidenschaftlich sein, aggressiv, nach vorne gehend". 


Dabei wird er sicher nicht auf Milot Rashica setzen können. Der Flügelstürmer fällt weiterhin verletzt aus. "Wir hoffen auf Bielefeld, sicher ist das aber noch nicht", so Kohfeldt über die Rückkehr des 24-Jährigen.

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25.09.2020 - 11:42 - easybyter

Das sind doch die üblichen Trainersprüche nach verlorenen Spielen. Entscheidend wird doch sein, welcher Trainer seine Truppe entscheidend motivieren kann. Beide Mannschaften brauchen dringend die Punkte um nicht gleich da unten reinzurutschen. Ich erwarte kein gutes Spiel.Es wird wohl Wagners letzte Bewährungsprobe. Bei einer NIederlage wird er seine Sachen packen müssen.

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24.09.2020 - 20:35 - IchDankeSie1907

Vielleicht sollten die beiden Vereine Ihren Trainer tauschen.
Schlimmer als im Moment kann es eigentlich nicht werden.

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24.09.2020 - 18:32 - faselhase07

Die beiden Teams haben den HSV im Blut, das wird ein K(r)ampf.

Mein Tipp: der Verlierer steigt ab, der andere holt den Relegationsplatz.

Lasset die Spiele beginnen.

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