Beim 4:2-Testspielsieg in Frohnhausen setzte RWE-Trainer Christian Titz in der zweiten Halbzeit auf einige A-Jugendspieler.

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So will Titz bei RWE mit der Jugend zusammenarbeiten

Stefan Loyda
13. Juli 2019, 10:06 Uhr
Foto: Mark Bohla

Foto: Mark Bohla

Beim 4:2-Testspielsieg in Frohnhausen setzte RWE-Trainer Christian Titz in der zweiten Halbzeit auf einige A-Jugendspieler.

Der eine oder andere Zuschauer hat sich schon vor dem Beginn des Freundschaftsspiels von Rot-Weiss Essen bei der DJK VfB Frohnhausen (4:2) verwundert die Augen gerieben. Schließlich kamen in der zweiten Halbzeit einige den Fans unbekannte Spielern zum Einsatz. Dies waren jedoch keine Testspieler, sondern Akteure aus der neuen U19, die in der kommenden Saison in der Niederrheinliga an den Start gehen wird. Ein erstes Zeichen, wie die Zusammenarbeit zwischen Regionalliga-Mannschaft und Jugend in Zukunft aussehen soll.

„Es war interessant, mal die A-Jugendlichen im Wettkampf zu sehen. Die Jungs haben auch am Vormittag mittrainiert. Wir sind in engem Austausch auch mit den Trainern, um einen gesunden Eindruck von den Spielern zu bekommen“, sagt Christian Titz nach der Partie. 


Marvin Asare konnte sich bei seiner ersten Gelegenheit auch gleich mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1 auszeichnen. Auch Michael-Marvin West ist dem Trainer positiv im Gedächtnis geblieben. „Ihn fand ich schon interessant, wie er das im Spielaufbau und im Zweikampf gemacht hat.“ Ioannis Orkas hatte ohnehin bereits die Vorbereitung bei der Titz-Elf absolviert, fuhr unter anderem mit ins Trainingslager nach Herzlake, wird aber nun in den Urlaub gehen. „Er hatte keine Pause, er braucht jetzt auch mal eine Erholungsphase.“

Für Titz war das NLZ von Rot-Weiss Essen ohnehin ein Grund für sein Engagement in Bergeborbeck. Die Einsätze in Frohnhausen waren nur ein erstes Anzeichen dafür, wie er die Regionalliga-Mannschaft mit der Jugend verzahnen will. „Wir werden uns mit den Trainern aus U17 und U19 zusammen setzen und eine Art Perspektivkader entwickeln. Wir möchten das wöchentlich stattfinden lassen. Jetzt haben die Jungen aber erst einmal Ferien, danach fangen wir an, nach Rücksprache mit den Trainern das Ganze zu forcieren. Wir wollen wirklich zusammenwachsen, damit auch die Jugendspieler ein Gefühl dafür bekommen, wie wir sind und wie wir spielen wollen.“

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13.07.2019 - 13:56 - wb.

Wenn die entsprechende Einstellung auf dem Platz war hatten die Fans immer Geduld.Daran habe ich
auch jetzt keinen Zweifel.

13.07.2019 - 13:17 - chippolueg

Abwarten. Asawe und West waren wirklich erfrischend und überraschend. Ich liebe sowas. Überraschungen.

13.07.2019 - 13:16 - Ronaldo20

Bierchen die Fans gibt es auch in anderen Clubs zum Beispiel in Braunschweig die hätten auch bei Abstieg 14000 im Schnitt

13.07.2019 - 12:42 - Bierchen

Nur mal so zum Verständnis an die Experten:
Die Rot- Weiss Essen Fans sind seit über 40 Jahren geduldig was Erstliga- Fußball angeht.
Und seit über 10 Jahren selbst was popeligen Zweitliga- Fußball angeht.

An den treuen Fans liegt es nun wirklich nicht.
Bessere und geduldigere Fans gibt es doch nirgends.

13.07.2019 - 12:15 - Ronaldo20

Muss ich Ihnen recht geben . Man kann das nicht mehr mit der anderen Mannschaft vergleichen
Der Umbau von ganz vorne hatte auch ich nicht erwartet und geglaubt
Aber wenn schon dann glaube ich ist Herr Titz der richtige Mann

13.07.2019 - 12:13 - Regio2019

Ein verständlicher, aber frommer Wunsch. Geduld war noch nie eine Eigenschaft, die die Fans ausgezeichnet hat.

13.07.2019 - 12:12 - Tradition07

Der Mann hat einen Plan!
Ich hoffe nur, dass man ihm die paar kontertore verzeihen wird, die wir bei der offensiven spielweise fangen werden. Dafür werden wir aber auch viel Spass mit vielen Toren in der offensive haben. Ich verliere lieber 1x 4:0 als 4x 1:0. Also rot_weisse, unterstützt den besten Trainer seit Jürgen Roeber und habt etwas Geduld!

13.07.2019 - 12:01 - Hoggeme1907

Aus meiner Sicht macht das alles Sinn. Nur wenn die 1. Mannschaft auch mit der Jugend verzahnt wird, kann RWE sein gesamtes Potenzial abrufen. Und auch ein Abgang von Freiberger wäre eher eine Chance als ein Verlust. Sicherlich ist es nach dem Verletzungspech sehr bitter für Feiberger, aber im Profisport ist kein Platz für Romantik. Durch das Festhalten an alt verdiente Spieler hat RWE in den letzten Jahren wenig erreicht. Bis jetzt bin ich von Herrn Titz Arbeit sehr angetan. Eine Bitte an alle Fans: gebt dem neuen mal mehr Zeit als 2-3 Spiele Zeit zu zeigen, was er bewegen kann. Wir sollten zumindest diese Saison die neuen in Ruhe ihre Arbeit machen lassen.