Die Krise auf Schalke wird immer größer: Die Königsblauen unterlagen auch Werder Bremen mit 1:3 und befeuerten noch einmal die Trainer-Diskussion um Coach David Wagner. Auch Neu-Stürmer Vedad Ibisevic hat eine Meinung zu dieser Personalie.

Bundesliga

Schalke-Stürmer: "Für uns spielt es keine Rolle, wer Trainer ist"

27. September 2020, 07:30 Uhr
Vedad Ibisevic hat in der zweiten Halbzeit gute Gelegenheiten vergeben. Foto: firo

Vedad Ibisevic hat in der zweiten Halbzeit gute Gelegenheiten vergeben. Foto: firo

Die Krise auf Schalke wird immer größer: Die Königsblauen unterlagen auch Werder Bremen mit 1:3 und befeuerten noch einmal die Trainer-Diskussion um Coach David Wagner. Auch Neu-Stürmer Vedad Ibisevic hat eine Meinung zu dieser Personalie.


Der FC Schalke 04 ging mit einem 0:2-Pausenrückstand gegen Werder Bremen in die Kabine. Zum zweiten Durchgang kam auch Vedad Ibisevic. Der Routinier, der im Sommer von Hertha BSC nach Gelsenkirchen gewechselt war, sollte Schalke noch einmal zurück ins Spiel bringen. Das wäre dem 36-jährigen Veteranen nahezu gelungen. Doch sein Kopfball kurz nach der Halbzeit verpasste nur knapp das Ziel.

Wenige Minuten später zappelte es nach einem Foulelfmeter wieder im Schalker Tor. 3:0 für Bremen. Das Spiel war gelaufen. Auch Ibisevic weiß nicht so recht, warum Schalke das Siegen gänzlich verlernt zu haben scheint. "Das ist schwer zu erklären. Wir haben uns natürlich viel mehr vorgenommen. Die erste Halbzeit ist für uns sehr schlecht gelaufen. "Bei den Standards waren wir zu weit weg. Da hat uns Werder knallhart bestraft. So darf man nicht verteidigen. Wir haben versucht es in der zweiten Halbzeit besser zu machen, aber nach dem 0:3 war es noch schwerer", sagte Ibisevic am Mikrofon des Bezahlsenders "Sky".

Ibisievic hat schon einige schwierige Momente in seiner Karriere erlebt, ob in Berlin, beim VfB Stuttgart oder der TSG Hoffenheim. Doch 18 Spiele in Folge ohne Sieg: das ist auch für den ehemaligen bosnischen Nationalspieler Neuland.


"Wir befinden uns alle in einer sehr schwierigen Situation. Das wird nicht einfach. Aber wir müssen uns da alle zusammen herausziehen. Das geht nur gemeinsam", betont er. An der Trainerdiskussion um David Wagner (48) will er sich nicht beteiligen. "Wir beschäftigen uns nicht mit der Trainerfrage. Das ist eine Frage an andere Leute. Für uns Spieler spielt es keine Rolle, wer Trainer ist."

Auch Kapitän Omar Mascarell äußerte sich nach der Partie gegen Bremen gegenüber "Sky". Wie es weitergehen soll, wusste er auch nicht so recht und übte sich in Floskeln. "Diese Situation ist nicht einfach für uns. Aber wir müssen positiv bleiben und immer an das nächste Spiel denken." Und die kommende Partie ist am kommenden Samstag (18.30 Uhr) bei RB Leipzig. Es gibt wahrlich einfachere Aufgaben in der Bundesliga.

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27.09.2020 - 14:18 - Schalker1965

27.09.2020 - 09:37 - Grattler

"Wer mit diesem Kader 18 mal verliert ist unfähig als Trainer."

Ein weiterer Beleg der Qualität deiner an Dämlichkeit nicht zu überbietenden Beiträge. Schalke hat nicht 18 Mal in Serie verloren.

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27.09.2020 - 10:54 - Lajos

Clemens Tönnies hat sehr viel für diesen Verein getan. Clemens Tönnies ist aber auch als Aufsichtsratsvorsitzender mitverantwortlich für das finanzielle Desaster beim FC Schalke 04, und das über Jahrzehnte. Genauso verantwortlich dafür sind Schnusenberg und Peters, alle ihre Entscheidungen abgesegnet vom Aufsichtsrat. Clemens Tönnies ist auch mitverantwortlich für gefühlte 25 Trainer und gefühlte 100 Spieler, die in den letzten Jahren am Berger Feld gearbeitet haben. Alle Vereine aus der Bundesliga, welche so gearbeitet haben wie Schalke 04, sind in der Versenkung verschwunden. Der HSV ist das beste Beispiel. Nürnberg, Kaiserslautern und 1860 München nicht zu vergessen. Die Frankfurter Eintracht und der Effzeh waren auch in der Versenkung gelandet, ebenso die Fohlen aus Gladbach. Wenn nicht ein Wunder geschieht, werden wir auch dort landen. Schneider und Wagner sind bzw. waren die ärmsten Schweine in diesem Desaster, wie einst Rudi Assauer bei seinem Dienstantritt. Schalke lernt nicht aus seinen Fehlern und hat die Erfolge der letzten Jahrzehnte teuer eingekauft. Das Ergebnis sieht man jetzt.

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27.09.2020 - 10:25 - Gemare

Es ist den Superprofis eh alles egal,und so spielen sie auch!
Der Neue Trainer ( hoffendlich kommt einer) mus diese LMAA Mentalität dringend ändern.

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27.09.2020 - 10:24 - Jünther, Jötz und Jürgen

Schalke-Stürmer: "Für uns spielt es keine Rolle, wer Trainer ist"

Wir verlieren auch unter jedem anderen Trainer. oder was soll diese Aussage?

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27.09.2020 - 10:21 - heidi kabeljau

Tasmania Gelsenkirchen.

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27.09.2020 - 09:37 - Grattler

Wer mit diesem Kader 18 mal verliert ist unfähig als Trainer. "Wagner sollte jetzt Geschichte sein." Ohne Tönnies steht nur noch ein Haufen "ahnungsloser" im Gremium des stolzen Kumpel und Malocher Vereins. Entscheidungen kann von den Pharisäern keiner treffen .
Nur noch beschämend wie die blauen sich Präsentieren, nachdem man Tönnies rausgeekelt hat.

Glück Auf