A-Ligist SW Alstaden ist bei der Oberhausener Hallenstadtmeisterschaft ungeschlagen in die Endrunde eingezogen. Trainer Raphael Steinmetz war glücklich. Der RWO-Profi zauberte in der Halle zudem einen ehemaligen Mitspieler aus dem Hut.

Halle Oberhausen

Raphael Steinmetz holt alten RWO-Kumpel in die Kreisliga

Fabian Kleintges-Topoll
04. Januar 2020, 15:48 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

A-Ligist SW Alstaden ist bei der Oberhausener Hallenstadtmeisterschaft ungeschlagen in die Endrunde eingezogen. Trainer Raphael Steinmetz war glücklich. Der RWO-Profi zauberte in der Halle zudem einen ehemaligen Mitspieler aus dem Hut.

Raphael Steinmetz ist Oberhausener durch und durch. Seit seinem Wechsel aus Klosterhardt vor fünf Jahren gehört der 25-Jährige abgesehen von seinem kurzen Gastspiel in Wuppertal zum Stammpersonal von Rot-Weiß Oberhausen, wo er in der laufenden Serie bereits fünf Mal traf. „Wir haben zu viele Punkte liegen lassen, sind aber weiter oben dran“, lautet das Hinrundenfazit des Angreifers, der beim Regionalligisten noch bis Saisonende unter Vertrag steht.

Doch sein Arbeitgeber war nicht der Grund, warum sich Raphael Steinmetz am Samstag in der Willy-Jürissen-Halle aufhielt. Zwar wollte es die Losfee nicht, dass Steinmetz mit der SW Alstaden auf die RWO-Zweitvertretung (Team 12) trifft, dennoch kämpfte sich der A-Ligist überraschend eine Runde weiter – und das zum ersten Mal seit acht Jahren. „Dass es dann auch noch als Gruppenerster klappt, macht natürlich Spaß“, sagte Steinmetz.

Steinmetz-Team darf auf den Bezirksliga-Aufstieg hoffen

Bereits seit dem Ende der vergangenen Spielzeit steht der 25-Jährige an der Seitenlinie der Alstadener. Nach dem geschafften Klassenerhalt und einer überragenden Hinserie darf Steinmetz bei seiner ersten Trainerstation nun auf den Bezirksliga-Aufstieg hoffen. „Wir haben eine junge Mannschaft, die die Zuschauer begeistert“, ergänzt der Oberhausener, der morgens und mittags bei RWO trainiert und abends bei jeder A-Liga-Einheit voller Herzblut mit dabei ist.

Verletzungspech warf Aaron Langen aus der Bahn

Zuvor trainierte er die A-Jugend von Alstaden gemeinsam mit Aaron Langen. Ebenfalls ein Name, der vielen RWO-Anhängern noch im Gedächtnis sein sollte. „Ich weiß deshalb genau, wie er trainiert und freue mich jetzt unter ihm spielen zu dürfen“, sagte der ehemalige U19-Bundesliga-Spieler. 2017 rückte Langen in den Profikader der Kleeblätter auf und wurde dort mit seinem Kumpel Steinmetz Niederrheinpokalsieger. „Seitdem verbindet uns eine enge Freundschaft“, berichtet Raphael Steinmetz.

Ein Fußbruch setzte Aaron Langen für ein halbes Jahr außer Gefecht und beendete seine Regionalligazeit schlagartig. Über Schonnebeck und den SC Velbert nun also der Wechsel in die Kreisliga A. Da der 21-jährige Langen derzeit eine Ausbildung absolviert, war ein Engagement in der Oberliga zeitlich nicht mehr zu stemmen. „Für mich ist es der richtige Weg mit den Jungs hier“, sagt Langen, der gebürtig aus Buschhausen kommt. Das gemeinsame Fußballkapitel der beiden Freunde Raphael Steinmetz und Aaron Langen soll noch lange nicht vorbei sein.

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