Fahrenhorst springt Elgert zur Seite

18.02.2019

S04-Jugend

Fahrenhorst springt Elgert zur Seite

Foto: Olaf Ziegler

Wenn es noch eines Beweises gebraucht hätte, dass sich in der Schalker Nachwuchsförderung etwas ändern muss, so hat ihn das U17-Derby gegen den BVB (0:5) am Sonntag geliefert

Noch nie ist ein Schalker Team gegen den ewigen Rivalen so chancenlos gewesen. Ebenso wurde klar, warum Schalkes A-Jugend-Trainer Norbert Elgert Verstärkungen fordert, wenn die Schalker U19 auch im kommenden Jahr konkurrenzfähig sein soll.


Zu deutlich, zu krass war der Qualitätsabfall bei S04, der mit Klassenunterschied beinahe unzureichend umschrieben ist. Wenn Schalke 04 so weiter macht, droht das Gütesiegel Knappenschmiede zu verblassen. „Wenn man sieht, wie wir die ersten vier Tore bekommen, so etwas darf einfach nicht passieren. Ja, das hat dann vielleicht auch einfach mal etwas mit der Qualitätsfrage zu tun, die wir dann stellen müssen. Das war einfach zu billig“, erklärte Schalkes U17-Trainer Frank Fahrenhorst nach dem Spiel. Und dann fügte er hinzu: „Diese Qualität hat man dann auf der einen Seite gesehen, bei uns leider nicht, wie wir uns das erhofft haben.“

Um wieder dorthin zu kommen, wo sich die Königsblauen sehen, muss also einiges passieren. „Wir sind ja intern im Austausch. Ich habe zu Norbert Elgert ein gutes und intensives Verhältnis, auch in der Kommunikation mit der Kaderplanung sowie der Übernahme für die neue Saison. Und da werden auch Fakten auf den Tisch gelegt von mir, weil ich täglich mit der Mannschaft arbeite“, schlägt der ehemalige Bochumer Alarm. „Ich kann das vorhandene Personal einschätzen. Wir hatten schon vor der Saison darauf hingewiesen, dass es mit dem Jahrgang eine schwierige Saison werden kann. Das hat sich leider ein bisschen bestätigt. Weil wir da in gewissen Bereichen sind, wo nach oben nichts mehr geht und nach unten auch nichts mehr.“ 
 
Auch Fahrenhorst fordert wie Elgert deshalb bessere Spieler, oder Spieler mit mehr Potenzial: „Wir müssen wieder dahin kommen, in Qualitätsdenken zu investieren. Aber wir sind da im Austausch.“ 

Autor: Stefan Bunse

Kommentieren

19.02.2019 - 11:51 - Wasteland

@Staublunge Zum Glück habt ihr Blauen das Geldkofferprinzip nicht selber jahrelang angewendet.

18.02.2019 - 23:48 - JuliusderX.

@Hüller
PK ist ja nur diese eine Personale, die mir etwas schleierhaft ist.
Beim Sportdirektor (Axel Schuster) bin ich genau so ratlos, was der eigentlich so tut.
Fragen über Fragen ........

18.02.2019 - 18:15 - Hüller

Genau Juilus, meine Gedanken.......... von dem Leiter Zukunft hört man nichts. Auch keine Talente und "Juwelen" verpflichtet. Das letzte was über PK im RS stand war das er die Büros mit Ihren Mitarbeitern neu organisiert hat. Man man man........ vielleicht reicht das ja auch....... ich hoffe sehr, dass er was für die neue Saison zu bieten hat.

18.02.2019 - 14:43 - JuliusderX.

Von dem neuen "großen" Chef der Knappenschmiede - Peter Knäbel- hört und liest man gar nichts. Frage mich, was er eigentlich macht. Zumindest mal ein Statement wäre ja wohl angebracht.
Elgert moniert ja zu Recht, dass zuwenig getan wird (Geld). Das vorhandene Geld wird von Heidel in die Profimannschaft ge- oder besser gesagt verpulvert und das mit dürftigem Erfolg, wie man sieht!

18.02.2019 - 06:49 - Staublunge

Nur, dass es keine Blamage war, sondern der befürchtete Ausgang. Schalkes Jugend dermaßen an die Wand zu stellen, ist mehr als unfair. In diesem Jahr gilt es, lediglich den Status quo zur Kenntnis zu nehmen und die Lücke zum BVB dann wieder zu schließen. Der Unterschied ist nebenbei mit einem Wort erklärt: Geld.

Die Geldkoffer-Politik der Dortmunder im Jugendbereich trägt Früchte. Daran verzweifeln auch andere Vereine, mit geringeren Mitteln. Nicht nur Schalke.

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