Der KFC Uerdingen hat am Donnerstagmorgen Stefan Effenberg als neuen Manager Sport auf einer Pressekonferenz vorgestellt.  

Uerdingen

Das sagt Effenberg bei seiner KFC-Vorstellung

10. Oktober 2019, 12:00 Uhr

Foto: firo

Der KFC Uerdingen hat am Donnerstagmorgen Stefan Effenberg als neuen Manager Sport auf einer Pressekonferenz vorgestellt.  

Um kurz nach 11 Uhr betrat Stefan Effenberg in Begleitung von Geschäftsführer Nikolas Weinhart und Klubboss Mikhail Ponomarev den Presseraum in der Düsseldorfer Arena. Er wünschte einen "schönen guten Morgen" und zeigte sich "sehr froh, dass ich für den KFC tätig bin."

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn (2004) ist es für den 51-Jährigen erst die zweite Aufgabe als Vereinsverantwortlicher. Zwischen 2015 und 2016 stand er beim SC Paderborn als Trainer an der Seitenlinie. Zum Zustandekommen des Engagement beim KFC meinte er: "Wir kennen uns schon seit über einem Jahr, waren permanent im Austausch. In den letzten drei, vier Wochen wurden die Gespräche intensiver."

Neu-Manager Effenberg sieht "großes Potenzial"

Am vergangenen Samstag wurde Effenberg der Mannschaft vorgestellt und die Entscheidung, ihn als Manager zu installieren, anschließend publik gemacht. Der frühere Nationalspieler und langjährige Bundesliga-Profi äußerte sich zu seinen ersten Amtstagen. Er habe viel mit der Mannschaft und dem Trainerteam geredet - und dabei festgestellt: "Alle wollen mitziehen, das ist eine tolle Grundvoraussetzung. Die Jungs arbeiten sehr hart. Ich sehe großes Potenzial, nicht nur in der Mannschaft, sondern im gesamten Verein. Wenn wir die Kräfte jetzt bündeln, dann werden wir erfolgreich sein."

Ob er einen Masterplan habe, wurde Effenberg von einem Medienvertreter gefragt. "Den sollte man haben. Und den habe ich", antwortete der gebürtige Hamburger. Ins Detail wollte er nicht gehen, er sagte aber: "Wir arbeiten zusammen, um den KFC wieder in die Spur zu bringen. Wir stecken uns keine sportlichen Ziele. Der KFC ist in keiner schlechten Situation, aber es geht natürlich immer besser."

Effenberg: KFC kein Chaos-Klub

Dafür wolle man nun auch für "Kontinuität und Ruhe" sorgen. Attribute, die der KFC mit allein drei Trainer-Trennungen in diesem Jahr und weiteren fragwürdigen Personalentscheidungen in der Ära Ponomarev nicht unbedingt verkörperte. "Was in der Vergangenheit war, ist passiert. Wir sind im Ist-Zustand und schauen nach vorne", meinte Effenberg dazu, er betonte aber auch: "Das wird in der Form in Zukunft nicht mehr passieren."

Dass den Krefeldern der Ruf als Chaos-Klub vorauseilt, kann der langjährige Profi des FC Bayern nicht nachvollziehen. Der Durchmarsch von der fünften in die 3. Liga sei "ein Erfolg - und kein Chaos."

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Kommentieren

11.10.2019 - 08:19 - asaph

Was für ein Geschwafel: "Ruhe und Kontinuität" sind Fremdworte für Mr. P.

11.10.2019 - 01:44 - Überdingen

Da fragt sich ....am Zoo... was soll das Überdingen ? Und wegen Dir mimimi mag ich den KFC nicht.Du scheinst mir jedoch ein fairer Sportsmann zu sein ....darum verfolge mal die Kommentare nur eurer Fans zum KFC.
Mal davon abgesehen das ihr im Tal alles andere als ein positives Bild abgebt.Und eure 1000 Fans Potential sind auch nicht gerade der Hit in eurer Situation wenn man sich hier lustig macht...oder?
Und das es mit 450Euro-Jobs nicht funktioniert müsstet ihr doch am besten wissen.
Also uns geht es gut...wie geht es euch?
Sportliche Grüsse. ..

10.10.2019 - 17:13 - Cronenberger

Effenberg sieht großes Potential!!!
Nicht nur in der Mannschaft.....auch im Verein!
Kalr,....da ist ne Menge Kohle für ihn abzuholen!!!
Ist bestimmt ein guter Deal für ihn!