DFL-Kennzahlen

BVB hat Berater reich gemacht

29. Mai 2019, 15:37 Uhr

Foto: firo

Vizemeister Borussia Dortmund hat die Spielerberater in der Vergangenheit reich gemacht.

 Laut den Finanzkennzahlen der Profiklubs, die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Mittwoch veröffentlicht wurden, hat der BVB in der Saison 2017/18 insgesamt 40,9 Millionen Euro an Berater überwiesen. Das ist mit Abstand die größte Summe im Vergleich mit den Vereinen, die in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga spielen.


Auf Platz zwei der DFL-Liste liegt Bayer Leverkusen (22,7 Millionen). Bei Bayer beziehen sich die Zahlen allerdings auf 2018, da Leverkusen nach Kalenderjahren und nicht nach Spielzeiten abrechnet. Erst auf Rang drei folgt Meister Bayern München (22,4 Millionen). Am sparsamsten in diesem Bereich war Fortuna Düsseldorf. Als Zweitligist gab der Klub damals "nur" 768.000 Euro aus. sid

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31.05.2019 - 17:36 - Kuk

@F.C.Knüppeldick
Aus meiner sicht sollen der öffentliche-rechtliche Rundfunk eine Grundversorgung gewährleisten.
Dafür darf die Preisschraube aber nicht immer weiter in schwindelerregende Höhen getrieben und auf jede Wohnung verteilt werdfen.
Wir haben wohl unterschiedliche Auffassungen, zumindest teilweise.
Auch für mich haben Bezahlsender wie Sky, DAZN u.a. natürlich ein Existenzrecht.
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Wenn Live-Übertragungen der nationalen Wettbewerbe BL und DFB-Pokal sowie die BL-Konferenz meistbietend veräußert würden,
blieben Bezahlsender im Markt und würden weiter wachsen !
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Dass in 2018/19 kein CL-Spiel im frei empfangbaren TV ausgetragen wurde, finde ich nicht o.k.
In 2017/18 war das anders, ohne dass ein Bezahlsender pleite ging.
Ich würde eine kurze Zusammenfassung (20 oder 30 Sekunden) der Spiele mit deutschen Mannschaften für angemessen halten..
Ohne Live-Übertagungen (!), Zeitlupen, Trainer, Zuschauer, Interviews vor und nach dem Spiel würde nach meiner Einschätzung
kein Bezahlsender über Gebühr leiden.

30.05.2019 - 12:37 - F.C.Knüppeldick

Wenn die öffentlich-rechtlichen und frei-empfangbaren Sender kostenlose oder verbilligte Übertragungsrechte bekommen,wäre das das Aus für Sky;DAZN und Eurosport.Dann sind wir nicht mehr N.3 oder 4 in Europa,dann sackt die Bundesliga ganz ab.Dann kann man die ganzen Gehälter nicht mehr bezahlen.Es bleibt bei dem Auftaktspiel,dem ersten Rückrundenspiel und einem Spiel zwischendurch,wie zuletzt BVB-Schalke.Es kann sein,dass ein CL-Spiel vielleicht wieder im frei-empfangbaren Fernsehen zu sehen sein wird,weil wir nicht so eine Fernsehlandschaft haben wie in England.Rummenigge hat so was angedeutet,weil einige Sponsoren sehr unzufrieden sind.Rummenigge war aber der,der DAZN auch wollte,weil das ZDF nur 70 Mio für die CL geboten hat.Man kann und wird das Rad nicht mehr zurückdrehen.Und nochmal zur GEZ: Die bekommen 8 Mrd.im Jahr-verteilen die Gelder-und bieten dem Kunden ein umfangreiches Programm-und wenn die Fußballbranche kommt-und will 600 Mio für die CL haben-steigen die aus,weil die das nicht finanzieren können.Ob jetzt einer Fußball guckt oder nicht,ist völlig egal,er wird die 210 Euro im Jahr bezahlen.Der sich nicht für den Fußball interessiert und lieber den Tatort schaut-der auch sehr teuer sein soll in der Produktion,muß das auch tun.Es muß alles im Budget bleiben,deshalb kann man nicht von Zwangsgebühren sprechen.Die Vereine bekommen galube ich nicht so viel von rechtlich-öffentlichen.Der Großteil der Einnahmen kommen von Sky und DAZN !!!

30.05.2019 - 11:00 - Kuk

@F.C.Knüppeldick
Gebühren für Exclusiv-Berichterstattung sind Gebühren, die mit staatlicher Legitimation (Gesetz) erhoben werden können.
Gesetze können und sollten regelmäßig überprüft und ggfs. mehjr oder weniger start angepaßt werden.

30.05.2019 - 10:42 - Kuk

@F.C.Knüppeldick
Danke für das Feedback !
Ich kritisiere nicht das Prinzip des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die leisten einen wichtigen Beitrag zur MEINUNGSVIELFALT u.a.m.
Meiner Meinung nach ist es nicht o.k., dass der Gebührenzahler zwangsweise Gehälter im zweistelligen Millionenbereich für Spieler und Trainer mit-finanziert.
Der BVB gab in der Saison 17/18 mehr als 40 Mio € für Spielerberater aus (!) Offenbar ist genügend bzw. zu viel Geld im System !
Dann ist m.E. ein guter Zeitpunkt für eine Gesetzesänderung: Die öfentlich-rechtlichen und frei-empfangbaren Sender sollten mehr kostenlose oder verbilligte Übertragungsrechte per Gesetz erhalten.
Dann würden solche EXZESSE nicht mehr durch Haushalte und Firmen ohne TV-Gerät oder Personen ohne Interesse an Sportübertragungen finanziert.

30.05.2019 - 10:29 - Julius.Oppermann

Die Zeit der "Coaches für alle Lebenslagen" lässt sich nicht mehr aufhalten,. Youtube ist voll von "Coaches" von Bodo Schäfer bis Stefan Fädrich. Es gibt jetzt "money-coaches" bishin zu "homework-coaches". Selbst Kinder im Kindergarten haben bereits ihren persönlichen Coach namens "convenience-coach", der den Kindern in der Bedienung der Toilettenspülung behilflich ist. Das Geschäft kommt aus den USA, wo beinahe jeder schon seinen persönlichen Psychiater hat.

29.05.2019 - 20:03 - F.C.Knüppeldick

Das wird man nur ändern können,wenn keiner mehr ins Stadion geht oder erheblich weniger Leute und erheblich weniger Leute kein Abo mehr bei Sky,DAZN oder Eurosport abschließen.Und Merchandising spielt auch eine große Rolle,sowie die Vermarktung und Reisen nach China,die ja zuletzt der VFL Wolfsburg gemacht hat.Also meiner Meinung nach wird sich das Rad nicht mehr zurückdrehen-das wird so bleiben.Und natürlich verdienen die Spielerberater und Agenturen eine Menge Geld,aber die richtig guten Spielerberater betreuen die Profis,sagen ihnen objektiv welcher Verein zu ihnen passt-wie z.B.bei Julian Brandt.Das ist einfach der nächste und richtige Schritt.Vermitteln den bestmöglichen Arzt,usw.Man kann den Fußball aus den 80er und 90ern Jahren mit heute nicht mehr vergleichen-das ist eine andere Zeit.

Und @ Kuk: Erkläre mal den Satz"Zwangsgebühren und Gebühren für Exclusiv-Berichterstattung) Und wer zahlt das Geld, der Bürger ? Der Bürger zahlt alle 3 Monate 52,50 Euro an die GEZ.Die GEZ erhält 8 Mrd.Euro im Jahr-die sie an alle Fernseh-und Rundfunkanstalten verteilt.Also auch an MDR und SWR Radio.Die öffentlich-rechtlichen zahlen nur einen Bruchteil an die DFL oder andie Vereine,wie u.a.für die Zweitberichterstattung Sportschau,Sportstudio-NDR-Sportclub usw.Wenn man nicht will,dann zahlt man gar nichts.Wirklich anstrengend Deine Beiträge.

29.05.2019 - 19:17 - S04forever

Unabhängig von den Vereinen schließe ich mich der Meinung von Herold zu 100 % an.
Es wird immer widerlicher, egal ob Spieler die wie Söldner nur da hinrennen, wo es am meisten ( Hand) Geld gibt oder diese ekelerregenden Spielerberater, die wie ein Geschwür am Profisport kleben.
Das geht runter bis in die 4te oder 5te Liga.
Es kotzt mich an...

29.05.2019 - 16:36 - Kuk

Irgendwann muß der Gesettgeber handeln. Die Auswüchse des Profi-Fußballs sind nicht o.k.
Bezahlt wird das alles durch TV-Gelder (u.a. Zwangsgebühren und Gebühren für Exclusiv-Berichterstattung) und Sponsoring (meist von Monopolisten u.ä.).
Am Ende jedenfalls zahlen wir Bürger dieses Geld.

29.05.2019 - 16:27 - Herold

Da werden fetten Gänsen der Arsch geschmiert ! :-((

Der Fußball verkommt immer mehr ! :-((

29.05.2019 - 16:27 - Kuk

Das kiegt wohl an der hohen Fluktuation an Spielern beim BVB.
Wer in jeder Saison die halbe Mannschaft wechselt, hat hohe Auwände in diesem Bereich.