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ASC Dortmund holt RWO-Spieler

07. Juni 2019, 14:35 Uhr

Foto: Micha Korb

Der ASC Dortmund hat sich mit einem Regionalligaspieler des SC Rot-Weiß Oberhausen verstärkt.

Aplerbecks Sportlicher Leiter Samir Habibovic hat alles in seiner Macht stehende getan, um schnellstmöglich einen Ersatz für den kurzfristig nach Haltern gewechselten Jan Friedrich zu finden. Nun ist Ihm sein absoluter Wunschspieler ins Netz gegangen, den er bereits vor zwei Jahren zum ASC 09 Dortmund holen wollte.


Jasper Stojan wechselt nun zur neuen Saison von Rot-Weiß Oberhausens zum ASC 09 Dortmund. Der 21-jährige 1,90 Meter große Innenverteidiger bringt Erfahrungen aus der Regionalliga mit. Er kehrt nach einer überstandenen schweren Knieverletzung zurück in den Spielbetrieb. 

"Ohne diese Verletzung wäre dieser Wechsel sicherlich nicht möglich gewesen. Der ASC 09 Dortmund bietet Jasper Stojan das perfekte Umfeld, um zu seiner Leistung zurückzufinden, die er in Oberhausens U19 so großartig auf den Platz gebracht hat und die Ihn auf Anhieb, vor der schweren Verletzung, auch zum Stammspieler in RWOs Regionalliga-Team gemacht hat", sagt Habibovic.

Der in Herdecke geborene Stojan, der in der Regionalliga acht Spiele absolvierte, ist bereits vor Ende der letzten Spielzeit wieder voll einsatzbereit gewesen und kann nun mit Volldampf beim ASC 09 durchstarten.

Ziel: oben mitspielen

Bereits vor wenigen Tagen gab der Verein die Verpflichtung zweier Abwehrtalente bekannt: Simon Hendel (VfL Bochum U19) und Onour Kara Ali (Arminia Klosterhardt). Die Planungen beim Dritten der abgelaufenen Saison sind damit so gut wie abgeschlossen. Nicht zuletzt, da es Habibovic und Trainer Daniel Cekic gelang, knapp 90 Prozent der Mannschaft zu halten. Neben Friedrich verließ noch Leistungsträger Nico Wolters den Oberligisten. Der Linksverteidiger schließt sich der SpVg Schonnebeck an. "Wir haben die Augen offen, aber schon jetzt 25 Feldspieler", merkte Habibovic an. Lediglich ein dritter Torwart soll noch kommen - und schon bald präsentiert werden.

Dass der Kader der Aplerbecker bereits so früh steht, ist durchaus ein Vorteil. Bläst der ASC nun zum Großangriff, nachdem er zweimal in Folge Tabellendritter wurde? "Wir haben eine sehr, sehr junge Mannschaft und wollen am Ende wieder ins obere Drittel der Tabelle kommen", übt sich Habibovic in Understatement. Er sieht es realistisch. Großspurige Versprechen, wie einen Regionalliga-Aufstieg, gebe im gesamten Verein keiner aus. 

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