Regionalliga West

Aachens Top-Torjäger glänzt als Drittliga-Testspieler

21. Juni 2019, 11:49 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Alemannia Aachens Top-Torjäger der abgelaufenen Saison könnte künftig in der 3. Liga auflaufen. Am Mittwoch empfahl er sich als Testspieler des SG Sonnenhof Großaspach mit zwei Toren. 

Elf Tore - und damit mehr als alle seine Teamkollegen - schoss Dimitry Imbongo Boele in der abgelaufenen Regionalliga-Spielzeit für Alemannia Aachen. In der kommenden Spielzeit muss das Team um Trainer Fuat Kilic aber wohl ohne seinen Top-Torjäger auskommen. Nach dem Saisonende hatte er sich auf Instagram bereits vom Verein verabschiedet. 

Am Mittwoch wurde Boele, dessen Vertrag laut transfermarkt.de ohnehin zum 30. Juni diesen Jahres ausläuft, als Testspieler bei einem Drittligisten eingesetzt. Für die SG Sonnenhof Großaspach kam er in einem Vorbereitungsspiel zum Einsatz - und konnte beim 11:0-Sieg gegen den Bezirksligisten SV Salamander Kornwestheim sogar glänzen. Beim "Dorfklub", so der Spitzname der SG, absolviert er schon länger ein Probetraining.

Doppelpack innerhalb von neun Minuten

Boele durfte von Beginn an ran. Er stellte seine Treffsicherheit gleich unter Beweis und netzte in der 15. sowie 24. Minute gleich doppelt ein. Zur Pause wurde der 29-Jährige ausgewechselt. Großaspach testete im Rahmen der Partie noch zwei weitere Spieler: Nur Ünlücifci (Würzburger Kickers) sowie Jonas Behounek (Hamburger SV ll).

Bei einem möglichen Wechsel würde Boele, gebürtig aus der Demokratischen Republik Kongo stammend, nicht der erste Schritt in den Profibereich. Vor seinem Wechsel nach Aachen im vergangenen Sommer stand er beim österreichischen Bundesligisten FC Wacker unter Vertrag. Der Stürmer stammt aus dem Nachwuchs des TSV 1860 München und spielte unter anderem auch für Darmstadt 98 und in den USA. 

Letzte Saison gab er sich nicht nur in der Liga torfreudig: Im Mittelrheinpokal, den die Alemannia mit einem Endspiel-Sieg gegen Fortuna Köln gewann, war er in Viertel-, Halb- und Finale mit einem Treffer zur Stelle. So spielte er sich offensichtlich in den Fokus von Großaspach. 

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