Vor dem letzten Heimspiel gegen die Frankfurter Eintracht ist beim VfL die Anspannung rund um das rewirpowerSTADION nicht mehr zu übersehen.

VfL: Fanauflauf beim Abschlusstraining

„Zerreißt Euch – sonst tun wir es“

15. Mai 2009, 16:50 Uhr

Vor dem letzten Heimspiel gegen die Frankfurter Eintracht ist beim VfL die Anspannung rund um das rewirpowerSTADION nicht mehr zu übersehen.

Nach fünf Niederlagen in Folge fragt sich Fußball-Bochum, ob die Mannschaft die Nerven hat, um das vielleicht entscheidende Spiel gegen die Frankfurter Eintracht zu bestehen. Um kurzfristig noch für Abwechslung zu sorgen, ließ Marcel Koller beim letzten Training vor dem „Endspiel“ Fußballtennis spielen. Wenigstens dabei gab es zwischenzeitlich lachende Gesichter.

Doch am Rande des Trainingsplatzes ging es für Bochumer Verhältnisse ungewohnt laut zu. Rund 50 Fans forderten auf zwei Plakaten („Zerreißt Euch – sonst tun wir es“ und „Wir wollen euch brennen sehen“) totale Leidenschaft von ihrer Mannschaft. Dazu gab es immer wieder Sprechchöre „Gegen Frankfurt dürft ihr nicht verlieren.“ Die Kicker zeigten sich beeindruckt, als sie sich nach dem Training durch das Spalier der Anhänger Richtung Kabine bewegten.
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/011/655-12106_preview.jpeg Foto: firo.[/imgbox]
Immerhin, noch gibt es Aufmunterung für die Blau-Weißen. So wird es auch im Stadion sein. Zwar rechnen die Bochumer Verantwortlichen mit rund 5.000 Anhängern aus Hessen, aber die VfL-Fans, momentan gibt es nur noch 3.000 Stehplatzkarten für die Ost-Tribüne, werden deutlich in der Überzahl sein (27.000).

Bis auf Ono, Fuchs und Sestak kann Koller personell aus dem Vollen schöpfen. Selbst Philipp Bönig, der wegen einer Innenbandverletzung am linken Knie erneut das Abschlusstraining versäumte, wird sich zur Verfügung stellen.

Die Situation ist klar. Sollte der VfL sein Heimspiel gewinnen und unterliegen zeitgleich Energie Cottbus in Stuttgart und Bielefeld in Dortmund, dann steht der VfL am Samstag 17.20 Uhr auch weiterhin als Erstligist fest. Doch davor liegen vor dem Koller-Team wahrscheinlich 90 dramatische Minuten.

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