Die TuRU aus Düsseldorf muss auch am heutigen Sonntag auf ihre Nummer eins Jonas Agen verzichten. Die Bänderdehnung im Sprunggelenk macht einen Einsatz gegen die Reserve des WSV Borussia unmöglich. „Das ist schon bitter“, weiß Michael Habermann.

TuRU Düsseldorf: Youngster Rauhut ist nicht nervös

„Reinigungsaktion nicht so gut“

07. Dezember 2008, 10:47 Uhr

Die TuRU aus Düsseldorf muss auch am heutigen Sonntag auf ihre Nummer eins Jonas Agen verzichten. Die Bänderdehnung im Sprunggelenk macht einen Einsatz gegen die Reserve des WSV Borussia unmöglich. „Das ist schon bitter“, weiß Michael Habermann.

Der Trainer der Landeshauptstädter sieht dennoch kein Torwartproblem. Denn Ersatzmann Kevin Rauhut wusste gegen Kapellen-Erft zu überzeugen. „Er hat seine Sache ganz toll gemacht und war in allen Situationen sehr sicher“, lobt Habermann, der vor seiner Beförderung zum „Chefcoach“ die Torhüter trainierte, seinen 19-jährigen Youngster. „Er war bislang nur ein paar Mal im Einsatz, war dennoch nicht nervös.“

Ob er es auch beim Knaller in Wuppertal, der in der Jugendarena auf dem dortigen Kunstrasenplatz ausgetragen wird, ist, bleibt abzuwarten. Fest steht aber, dass die Vorkommnisse bei den Bergischen Habermann die Sorgenfalten ins Gesicht treiben. „Für uns ist es nicht so gut, dass in der Ersten die Reinigungsaktion durchgeführt wurde“, rechnet er damit, dass Daniel Voigt, Thomas Litjens, Dennis Schulp sowie Victor Hugo Lorenzón gegen die TuRU auflaufen werden. „Wenn die mit ihren ganzen Drittliga-Akteuren auflaufen, ist es schon eine deutliche Wettbewerbsverzerrung“, merkt Habermann an, um dann aber nachzuschieben: „Wir haben zuletzt einige Überraschungen landen können, deshalb haben wir auch keine Angst vor dem WSV. Wir müssen bis zur Pause noch vier Punkte holen, dann haben wir das Soll mehr als erfüllt.“

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